Gießener Allgemeine und Hessische Allgemeine wollen Holding gründen

Zeitungsfusion in Hessen

Die Verlagshäuser der hessischen Tageszeitungen Gießener Allgemeine und Hessische/Niedersächsische Allgemeine planen die Fusion.

Die Dierichs-Mediengruppe (HNA) gehört zur Ippen-Gruppe Münchener Zeitungs-Verlag. Das Mittelhessische Druck- und Verlagshaus mit seinen Tageszeitungen „Gießener Allgemeine“, „Wetterauer Zeitung“ und „Alsfelder Allgemeine“ war bislang eine Familiengesellschaft. Beide Verlagshäuser sollen ihre Eigenständigkeit und eine Geschäftsführung vor Ort behalten. Jetzt müssen die Kartellbehörden der Fusion noch zustimmen.

Nach Angaben von Schöningh kommen die beiden Verlage auf eine Auflage von insgesamt rund 250.000 Exemplaren. Mit der neuen Zeitungsholding Hessen wollen sich die Verlage nach eigenen Angaben breiter für künftige Herausforderungen aufstellen. „Der Zusammenschluss soll auch die Kräfte bündeln für neue Aktivitäten, sei es im klassischen Geschäft oder in der digitalen Welt“, teilte Schöningh mit.

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Laut IVW hatten die Tageszeitungen des Mittelhessischen Druck- und Verlagshauses zusammen eine verkaufte Auflage von 68.802 im vierten Quartal 2016. Die wesentlich größere Hessisch Niedersächsische Allgemeine erreichte im vierten Quartal 2016 eine verkaufte Auflage von 192.481 Exemplaren.

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