Biegsame Solarzellen, OLEDs und Fälschungsschutz: Wo wird gedruckte Elektronik schon großflächig eingesetzt?

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Fakt ist, die organische und gedruckte Elektronik hat in den vergangenen Jahren weitere große Fortschritte gemacht. Sogenannte hybride Systeme werden wohl kurz und mittelfristig an Bedeutung gewinnen, geht es nach der jüngst vorgestellten Roadmap der OE-A, der im VDMA organisierten Organic and Printed Electronics Association – einem internationalen Branchenverband. Hybride Systeme sind Kombinationen aus organischen bzw. gedruckten Elektronik-Anwendungen und Elementen aus der klassischen Silizium-Elektronik. Kurz- bis mittelfristig werden Produkte, die beide Technologien vereinen, vermehrt dazu beitragen, dass sich gedruckte Elektronik auf dem Markt etabliert. Aber wo genau wird die organische und gedruckte Elektronik bereits heute großflächig eingesetzt? Antworten darauf gibt unser eDossier “Gedruckte Elektronik in der Praxis”, das für 7.90 Euro im print.de-Shop heruntergeladen werden kann.

Heutig und künftige Einsatzgebiete der gedruckten Elektronik

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Oled-Displays, also organische Leuchtdioden, sind ein wahres Massenprodukt geworden. In vielen wichtigen Branchen ist gedruckte Elektronik angekommen. So bringen zum Beispiel in der Automobilindustrie, der Unterhaltungselektronik, bei Haushaltsgeräten, vor allem auch Pharma/Health Care und – last but not least – im Bereich Verpackung Unternehmen Produkte mit dieser Technologie auf den Markt.

Zum Thema „Smart Packaging“ sind schon Entwicklungen mit sogenannten interaktiven Arzneiverpackungen bekannt. Sie registrieren, wann eine Pille herausgedrückt wurde, und leiten die Daten zum Beispiel an den Arzt weiter. Hier gibt es bereits Piloteinsätze. Allerdings lassen sich nicht alle Funktionen schon mit gedruckter Elektronik realisieren. Früher hätte man gewartet, bis die Technik so weit ist. Heute wartet man nicht mehr, sondern kombiniert gedruckte Elektronik mit konventionellen Bauteilen wie Siliziumchips. Mehr über die verschiedenen Einsatzgebiete der gedruckten Elektronik vermittelt das neue eDossier “Gedruckte Elektronik in der Praxis”. Es steht ab sofort im Shop von print.de zum Download bereit.

Markenschutz und Lebensmittelsicherheit unterstützt durch gedruckte Elektronik

Für den Markenschutz sind elektronische Produktlabel, die Daten speichern und wiederbeschreibbar sind, eine Möglichkeit. Das Druckverfahren zur Herstellung der Label ist kosteneffizient und einfach in gängige Produktionsprozesse integrierbar. So lassen sich zum Beispiel Arznei-Blisterpackungen vor Fälschungen schützen.

Für die Verpackung von frischen Lebensmitteln und anderen verderblichen Produkten gibt es schon gedruckte hauchdünne Temperatur-Sensoren. Daten zu Ort, Lagertemperatur und Zeit können via Smartphone abgerufen werden. Das smarte Label gibt es auch mit integrierter Temperaturanzeige oder Leuchtsignal bei zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen.

Marktdurchbruch bahnt sich langsam an

„Die Anwenderindustrien stellen verschiedene Anforderungen an die Produkte der gedruckten Elektronik. Für den Automobilbereich etwa müssen besonders langzeitstabile und bediensichere Bauteile entwickelt werden, im Verpackungsbereich zählen eher die Produktionskosten“, so Dr. Klaus Hecker, OE-A-Geschäftsführer. „Mit Ausnahme der Unterhaltungselektronik, in der sich Oled-Displays für Handys, aber auch Displays für E-Reader zu einem Massenmarkt entwickelt haben, bahnt sich in vielen Bereichen der Marktdurchbruch erst noch an. Die Experten der OE-A erwarten für die kommenden Jahre ein Wachstum, das durch neue und verbesserte Materialien, Maschinen, verbesserte Prozesse und neue Device Designs getriggert wird“, so Dr. Hecker.

Das eDossier im Überblick:

Umfang: 4 Seiten Inhalt:

  • In welchen Bereichen wird Elektronik schon großflächig gedruckt und womit und worauf wird gedruckt? Wo liegen heutige und zukünftige Märkte für gedruckte Elektronik?

Preis: 7,90 Euro

Der Beitrag ist ebenfalls in DD9/2015 erschienen.

Alles über den Praxiseinsatz von gedruckter Elektronik erfahren Sie im vierseitigen eDossier, das für 7,90 Euro im print.de-Shop heruntergeladen werden kann.

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