Top 25 Artikel

Allgemein, Menschen, News, Technik, Wirtschaft, Bogenoffset, Digitaldruck, Druck, Druckerei, Druckindustrie, Druckmaschinen, Drucktechnik, Druckveredelung, Druckvorstufe, Druckweiterverarbeitung, Etikettendruck, Inkjet, Offsetdruck, Online-Druckerei, Papierhersteller, Papiersorten, Rollenoffset, Verpackungsdruck, Zeitungsdruck

Alle Themen

Die Actega GmbH ist ein Geschäftsbereich des Chemiekonzerns Altana AG und versorgt die Druck- und Verpackungsindustrie sowie die Gesundheitsindustrie mit (Druck-) Lacken, Druckfarben, Dichtungsmassen (Compounds) und Klebstoffen. Laut Firmenangaben ist Actega Marktführer in den Bereichen der wasserbasierten und UV-vernetzenden Überdrucklacke sowie der Dichtungsmassen für Verschlüsse von Flaschen und Gläsern.

BVDM ist die Abkürzung für den Bundesverband Druck und Medien e. V.; der Spitzenverband vertritt die Positionen und Ziele der deutschen Druckindustrie als Arbeitgeber-, politischer Wirtschafts- und technischer Fachverband.

Der Offsetdruck beruht auf dem Prinzip, dass sich Fett und Wasser gegenseitig abstoßen. Im Bogenoffsetdruck kann – je nach Einstellung der Maschine – ein- und mehrfarbig gedruckt werden. Der sogenannte Schön- und Widerdruck ermöglicht das Wenden des Mediums in der Maschine, es kann also im selben Druckgang beidseitig bedruckt werden.

Das Buchbinden ist der letzte Schritt in der Produktion – aber zugleich der Part, der dem Betrachter als erster ins Auge fällt. Denn die Gestaltung des Covers transportiert den Inhalt auf direktem Weg zu ihm. Und mehr noch: Ohne Bindung wären Druckprodukte nichts als Zettelwirtschaften.

Buchdruck bedeutet nicht automatisch den Druck von Büchern, sondern bezeichnet ein Druckverfahren: Der klassische Buchdruck ist ein Hochdruckverfahren und steht in der Tradition von Johannes Gutenberg, der den Prozess der Vervielfältigung revolutionierte und den Weg für das Buch zum Massenprodukt ebnete. Als Hochdruck bezeichnet man das Verfahren, weil die zu druckenden Partien auf der Druckform erhaben dargestellt sind.

Der Begriff Computer to Plate, kurz CtP, bezeichnet ein Verfahren in der Druckvorstufe. Hierbei werden Offset-Druckplatten über PC direkt im Plattenbelichter bebildert.


Beim Database Publishing werden die Informationen über einen Druckauftrag in einer Datenbank gespeichert und strukturiert, für den Druck werden sie automatisch formatiert und ausgegeben. Dies geschieht mittels Layoutvorlagen, die mit der Datenbank verknüpft sind. Bei Änderungen in der Datenbank wird das Layoutdokument automatisch auf den neuesten Stand gebracht.

Unter dem Stichwort "Digitaldruck" sammeln sich eine Reihe von Druckverfahren, die eines gemeinsam haben: Sie benötigen keine feste bzw. statische Druckform. Denn hier werden alle Informationen über den Druckauftrag als Datensatz an den Rechner der Druckmaschine übertragen, und von dort direkt und ohne feste Druckform auf das Substrat. Da es keinen Kontakt zwischen Träger und Papier gibt, zählt der Digitaldruck zu den Non-Impact-Verfahren (NIP).

Obwohl der Trend zu hauseigenen Demo-Centern geht, die sich die Hersteller aufbauen, und obwohl Kunden immer stärkeren Wert auf individuell konfigurierte Maschinen legen, deren Varianten sich kaum auf einer Fachmesse darstellen lassen: Es gibt nach wie vor 14 Druck-Messen weltweit, die für die Branchenangehörigen relevant sind – allen voran die Drupa.

Druckfarben sind Gemische, die unter anderem Farbmittel enthalten und mittels einer Druckform auf ein Medium übertragen werden. Bindemittel sorgen dafür, dass die Farbmittel auf dem Bedruckstoff in einen dauerhaften und mechanisch belastbaren Film eingebettet werden. Flüssige Komponenten ermöglichen durch Verdunsten, Wegschlagen (Eindringen) oder eine chemische Reaktion, dass die Farben nach dem Druck einen trockenen, festen Zustand annehmen.

Die Gegenwart entwickelt völlig neue Anforderungen an die Druck- und Medienbranche. Diese resultieren aus dem Zusammenwachsen der Medienmärkte, dem veränderten Mediennutzungsverhalten und den neuen Anforderungen der Kunden und Verlage. Konkrete Aufgaben für die Druckbranche sind aktuell die weitere Verkürzung der Produktionszeiten, Workflow-Automatisierung und parallele Produktion von Druck- und E-Ausgaben.

Druckveredelung ist eine besondere Ausstattung von Druckprodukten, die entweder inline (in der Druckmaschine) oder in einem anschließenden Prozess erfolgen kann. Wenn Printprodukte in speziellen Verfahren veredelt werden, liegen die Gründe dafür sowohl in der Optik als auch in der Qualität.

Die Druckvorstufe (auch Prepress) ist ein Teilprozess des industriellen Druckwesens, in dem alle Vorarbeiten für das eigentliche Drucken stattfinden. Die Aufgabe der Druckvorstufe ist es also, Texte und Abbildungen zu Druckvorlagen zusammenzuführen. Dabei wird das Material der Kunden in druckbare Daten umgesetzt.

Kurz gesagt ist die Druckweiterverarbeitung der letzte Schritt in der Produktion von Druckerzeugnissen. In der allgemeinen Papierverarbeitung wird das Substrat etwa gefalzt, geschnitten und zusammengetragen. Darüber hinaus umfasst die Druckweiterverarbeitung auch das Buchbinden und die Verpackungsmittelerstellung. Eines ist allen Bereichen gemein: Hier erhält der Bedruckstoff zum großen Teil seine endgültige Gestaltung.

Die Drupa ist die wichtigste und größte Messe für die Druck- und Druckmedienindustrie weltweit. Hier werden Innovationen aus den Bereichen Druck- und Medienvorstufe, Druckmaschinen und Druckweiterverarbeitung präsentiert. Ihr Rekordjahr erlebte die Drupa 1990 mit 444.214 Besuchern. Die meisten Aussteller ihrer Geschichte verzeichnete sie im Jahr 2008 mit 1.968 Herstellern aus 53 Ländern.


Das Etikett ist ein Hinweisschild, das über ein Produkt informiert. Da das Etikett nicht zuletzt für das Produkt und die dahinterstehende Marke wirbt, sind die Ansprüche an den Etikettendruck hoch – und Druckdienstleister haben vielfältige Möglichkeiten zu bieten. Die vier wichtigsten Verfahren sind Flexodruck, Offsetdruck, Digitaldruck (Inkjet) und Siebdruck.



Farbmanagement ist die Voraussetzung dafür, dass ein Bild – in Bezug auf seine Farben – durch unterschiedliche Geräte möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Was ein beliebiges Eingabegerät erfasst hat, wird dank Farbmanagement durch ein beliebiges Ausgabegerät farbtreu wiedergegeben. Dafür müssen geräteabhängige Farbbeschreibungen (z. B. eines Monitors) und geräteunabhängige Farbräume (z. B. einer Software) bekannt sein und berücksichtigt werden.

Ein Flachbettdrucker ist ein Drucker, der sich durch seinen tischartig flachen Druckbereich auszeichnet (auch Drucktisch oder Flachbett genannt). Flachbettdrucker sind in der Lage, eine Vielzahl von Materialien – auch starre und schwere Medien – zu verarbeiten.

Der Flexodruck ist ein Druckverfahren und gehört zu den direkten Hochdruckverfahren. "Direkt" heißt, dass die Druckform die Farbe direkt auf den Bedruckstoff (etwa Folie) überträgt. "Hochdruckverfahren" bedeutet, dass die zu druckenden Elemente (etwa Buchstaben) auf der Druckform als Erhöhungen dargestellt sind.

Großformatdrucke, auch Large Format Printings (LFP) genannt, sind ideale Eyecatcher, sie machen neugierig und bleiben im Gedächtnis hängen. Großformatdrucker, vorzugsweise Tintenstrahldrucker, realisieren Druckbreiten zwischen 1,3 und 5 m. Wenn diese Breite nicht ausreicht, wird das Motiv auf mehrere Bahnen unterteilt gedruckt, die anschließend zusammengeschweißt oder -genäht werden. Es kommen sowohl die unterschiedlichsten Materialien als auch Druckmaschinen und Tinten zum Einsatz: Im LFP gibt es derzeit keine Standards.

Gedruckte Elektronik (englisch "printed electronics") ist die Integration von organischer Halbleiter-Elektronik in (klassische) Print-Produkte. Sie gehört zu den primären Anwendungen im Bereich des funktionalen Druckens und ist eine Ergänzung der konventionellen Elektronik.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG, auch Heideldruck oder Heidelberger Druck genannt, ist mit einem Marktanteil von 40 Prozent Weltmarktführer im Bereich der Bogenoffsetmaschinen (eigene Angaben). Darüber hinaus bietet Heidelberger Lösungen für den Digitaldruck sowie für die Fertigung von Teilen und Baugruppen im Präzisionsmaschinenbau. An 250 Standorten in 170 Ländern sind rund 11.600 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Inkjet ist ein berührungsloses Druckverfahren und benötigt keine feste Druckform, denn Inkjet-Drucker funktionieren nach dem Matrixprinzip. Das bedeutet, das Druckbild wird durch den gezielten Abschuss oder das Ablenken kleiner Tintentröpfchen erzeugt. Man unterscheidet die Funktionsprinzipien Continuous Inkjet (CIJ), der Düsen mit kontinuierlichem Tintenstrahl einsetzt, und Drop on Demand (DOD) mit Düsen, die einzelne Tröpfchen verschießen.

Die Interpack ist in Bezug auf Umfang und Internationalität die bedeutendste Plattform für Unternehmen mit Produkten und Lösungen aus den Bereichen Verpackung und verwandte Prozesse.

Die Abkürzung JDF steht für das offene Dateiformat Job Definition Format. Dieses ist zum industriellen Standard der grafischen Branche geworden. Basierend auf der Auszeichnungssprache XML erlaubt es den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Parteien.

Die Koenig & Bauer AG, kurz KBA, ist die Muttergesellschaft und Konzern-Holding der Unternehmensgruppe Koenig & Bauer. Sie wurde 1817 in Würzburg von Friedrich Koenig und Andreas Bauer gegründet und ist laut Unternehmensangaben der älteste und zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt.

Klimaneutrales Drucken bedeutet nichts anderes als die Kompensation der beim Drucken entstehenden Emissionen, die mehr oder weniger unvermeidlich sind. Diese Kompensation steuern verschiedene Normen (z. B. ISO 50001 und ISO 14001) und Verordnungen, Zertifikate wie das "klimaneutral-gedruckt"-Siegel bestätigen die Einhaltung.

Das Unternehmen Landa Digital Printing ist Teil der Landa-Gruppe, die 2003 durch Benny Landa gegründet wurde. Die 2012 vorgestellte Nanografie-Technologie soll den Digitaldruck im Format B1 mit hohen Geschwindigkeiten auf alle Arten von Substrat ermöglichen.

Die Meiller GHP GmbH ist ein Full-Service-Anbieter für individualisierte Kundenkommunikation und Dialogmarketing. Seit dem 1. Mai 2018 firmiert das Unternehmen als Paragon Customer Communications Schwandorf GmbH.

Im Namen Manroland spiegelt sich eine lange Firmengeschichte: MAN bedeutet "Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg" – unter dieser Bezeichnung firmierte das Unternehmen ab 1908. "Roland" steht für die weltweit erste Bogenrotationsdruckmaschine für den Offsetdruck, 1911 von Faber & Schleicher präsentiert. Die Firma schloss sich 1979 mit MAN zur MAN Roland Druckmaschinen AG zusammen. Nach der Insolvenz der AG tragen heute zwei unabhängige Unternehmen den Namen: die Druckmaschinenhersteller Manroland Sheetfed GmbH und Manroland Web Systems GmbH.

Das Berufsbild des Medientechnologen ist entstanden aus dem des Druckers und dem des Buchbinders, deshalb gliedert es sich in den Ausbildungsberuf des Medientechnologen Druck bzw. Siebdruck und des Medientechnologen Druckverarbeitung.

Der Offsetdruck ist ein Druckverfahren, und zwar das qualitativ und produktionstechnisch am weitesten ausgereifteste der Hauptdruckverfahren. Seine Bezeichnung kommt vom englischen "offset" oder "set off" und bedeutet nichts anderes als das "Absetzen", also das Übertragen der Druckfarbe von der Druckform (Druckplatte) auf ein Drucktuch (Gummituch) und von dort auf die Oberfläche des Bedruckstoffs (Papier).

Online-Druckereien haben in den letzten Jahren – nicht zuletzt durch ihre günstigen Preise – an Bedeutung gewonnen und auch völlig neue Zielgruppen erschlossen. Viele Drucker empfinden sie immer noch als unliebsame Konkurrenz. Mit einer durchdachten Lösung kann jedoch Web-to-Print auch neue Chancen für konventionelle Druckunternehmen bieten.

Die Onlineprinters GmbH ist eine der größten Online-Druckereien Europas; sie stammt aus Neustadt an der Aisch, wo sich auch ihr größter Standort befindet. Darüber hinaus gibt es neben dem Hauptsitz in Fürth weitere Niederlassungen in Southend (Großbritannien), Aarhus (Dänemark) und Szczecin (Polen).


Der PSO, ProzessStandard Offsetdruck, ist das wohl bekannteste Regelwerk für Qualität in der Druckbranche. Er ermöglicht es, eine vorhersehbare Farbqualität zu liefern, um nicht nur das Niveau der Druckerzeugnisse sondern auch dessen Wiederholbarkeit zu sichern und Abstimmzeiten zu reduzieren.

Die Polyurethan-, kurz PUR-Klebebindung ist eine Form der Bindung, die bei Magazinen, Broschüren, aber auch bei Büchern zum Einsatz kommt. Polyurethan-Schmelzklebstoffe müssen vor der Verarbeitung erhitzt werden. Ihre Moleküle verbinden sich unter der Einwirkung von Luft- und Papierfeuchtigkeit nach dem Auftragen zu einem stabilen Klebefilm.

Die Papierindustrie in Deutschland gilt als eher kleine Branche, sie hat jedoch in einigen Regionen eine große wirtschaftliche Bedeutung und ist Marktführerin in Europa. Dennoch steht sie seit mehreren Jahren unter dem Einfluss eines sich verändernden Marktes, dessen Bedarf an grafischen Papieren zurückgeht. Im Bereich der Verpackungs-, Hygiene- und Spezialpapiere wächst die Produktion dagegen kontinuierlich.

Die Antwort auf die Frage, welche Papiersorten es gibt, ist kurz und ernüchternd: viele. Zudem gibt es unterschiedliche Kriterien für die Sortierung von Papier, die sich zum Teil auch überschneiden – Gebrauchszweck oder Hausmarke eines Händlers können ebenso den Namen geben wie das Material oder die Methode der Herstellung. Mengenmäßig sind die wichtigsten Papiersorten die für den Druck in Europa: Zeitungsdruckpapiere, holzfreie gestrichene Papiere, ungestrichene Papiere, Super-Calandered- (SC-) Papiere und Light-Weight-Coated- (LWC-) Papiere.

Die Polar-Mohr Maschinenvertriebsgesellschaft GmbH & Co. KG mit Sitz in Hofheim bei Frankfurt ist ein Maschinenbauunternehmen mit Schwerpunkt auf Schneidemaschinen, automatisierten Schneidesystemen und Stanzen für die Druckweiterverarbeitung.

Print on Demand (POD) bedeutet Drucken auf Abruf. Vom T-Shirt über die Einladungskarte bis hin zum eigenen Buch kann heute jedermann sein individuelles Druckprodukt produzieren lassen. In der Regel läuft POD über Web-to-Print-Plattformen, auf denen das Produkt durch den Kunden gestaltet wird.

Der Offsetdruck ist das qualitativ und produktionstechnisch ausgereifteste Hauptdruckverfahren. Seine produktivste Variante ist der Rollenoffsetdruck, der dementsprechend bei großen Auflagen zum Einsatz kommt. Anders als im Bogenoffset werden im Rollenoffset nicht nur einzelne Bogen, sondern ganze Bedruckstoff-Bahnen bedruckt.

Ein Sammelhefter, engl. "saddle stitcher", ist eine Maschine, die in der Endverarbeitung von Druckprodukten eingesetzt wird. Er sammelt die einzelnen Falzbogen eines Produkts zusammen, heftet und beschneidet sie.

Schmelzklebstoff (englisch "melt adhesive" oder "hot melt") ist ein lösungsmittelfreier Klebstoff, der unter Wärmezufuhr für die Verarbeitung verflüssigt wird. Beim Abkühlen baut das Material Festigkeit auf.

Self-Publishing (seltener Selfpublishing, auch Selbstverlag) bedeutet, dass ein Verfasser sein Werk selbst veröffentlicht und auf die Unterstützung eines Verlags verzichtet. Dementsprechend hat der Autor den kompletten Prozess der Veröffentlichung zu steuern und zu verantworten und trägt die Kosten für Produktion und Vertrieb. Selbstverständlich kann er dafür aber Self-Publishing-Dienstleister in Anspruch nehmen – und was den Druck angeht, wird er kaum umhinkommen.

Die Sprintis Schenk GmbH & Co. KG ist ein Großhandel für Druckerei- und Buchbindereibedarf. Das Familienunternehmen hat seinen Sitz im unterfränkischen Würzburg.

Der Begriff Textildruck fasst verschiedene Druckverfahren zusammen, mit denen Stoffe bedruckt werden. Das Bearbeiten von textilem Gewebe ist komplexer als das von Papier, da die unterschiedlichen Substrate spezielle Farben und Behandlungsformen erfordern.

Der Tiefdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die zu druckenden Partien in die Druckform eingetieft sind. Beispielsweise die Buchstaben eines Textes sind also als Vertiefungen in der Druckform abgebildet.


Der Verpackungsdruck ist der Bereich der Druckbranche, in dem die unterschiedlichsten Materialien für Verpackungen bedruckt werden. Dabei kommen prinzipiell alle bekannten Druckverfahren mehr oder weniger stark zum Einsatz, sogar die heute etwas exotisch gewordenen Varianten. Die Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen unterscheiden sich allerdings – um dem dickeren Material und dessen höheren Gewicht Rechnung zu tragen – von denen im herkömmlichen Papierdruck.

Web-to-Print-Systeme sind das letzte fehlende Glied in der digitalen Produktionskette der Druckvorstufe. Ziele sind die Integration aller Beteiligten, Automatisierung und die Vereinfachung der Prozesse. Zentrale Datenhaltung und Produktion bringen Transparenz, sichern die Qualität und sparen Zeit.

Heutzutage läuft der Zeitungsdruck auf Basis der Computer-to-Plate- (CtP) oder Computer-to-Press-Technologie. Hierbei wird die Druckplatte unmittelbar mit Daten aus dem Computer bebildert – bei der CtP-Technik findet der Vorgang in einem Belichter statt, bei Computer to Press direkt in der Druckmaschine. Als Druckverfahren kommt der Rollenoffset zum Einsatz.

Die Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG ist Hersteller für Schmierstoffe, Industriechemie und Druckfarben mit Sitz im baden-württembergischen Eislingen an der Fils.

Der 3D-Druck ist ein additives Fertigungsverfahren, d. h. es wird nicht etwa dreidimensional gedruckt, sondern es werden vielmehr zweidimensionale Schichten nacheinander aufgetragen. Eine dreidimensionale CAD-Datei, aus der die Druckschichten errechnet werden, ist die Voraussetzung für den Prozess. Der Aufbau des 3D-Objekts erfolgt computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder festen Werkstoffen.