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BVDM ist die Abkürzung für den Bundesverband Druck und Medien e. V.; der Spitzenverband vertritt die Positionen und Ziele der deutschen Druckindustrie als Arbeitgeber-, politischer Wirtschafts- und technischer Fachverband.

Der Offsetdruck beruht auf dem Prinzip, dass sich Fett und Wasser gegenseitig abstoßen. Im Bogenoffsetdruck kann – je nach Einstellung der Maschine – ein- und mehrfarbig gedruckt werden. Der sogenannte Schön- und Widerdruck ermöglicht das Wenden des Mediums in der Maschine, es kann also im selben Druckgang beidseitig bedruckt werden.

Das Buchbinden ist der letzte Schritt in der Produktion – aber zugleich der Part, der dem Betrachter als erster ins Auge fällt. Denn die Gestaltung des Covers transportiert den Inhalt auf direktem Weg zu ihm. Und mehr noch: Ohne Bindung wären Druckprodukte nichts als Zettelwirtschaften.

Der Begriff Computer to Plate, kurz CtP, bezeichnet ein Verfahren in der Druckvorstufe. Hierbei werden Offset-Druckplatten über PC direkt im Plattenbelichter bebildert.

Beim Database Publishing werden die Informationen über einen Druckauftrag in einer Datenbank gespeichert und strukturiert, für den Druck werden sie automatisch formatiert und ausgegeben. Dies geschieht mittels Layoutvorlagen, die mit der Datenbank verknüpft sind. Bei Änderungen in der Datenbank wird das Layoutdokument automatisch auf den neuesten Stand gebracht.

Unter dem Stichwort "Digitaldruck" sammeln sich eine Reihe von Druckverfahren, die eines gemeinsam haben: Sie benötigen keine feste bzw. statische Druckform. Denn hier werden alle Informationen über den Druckauftrag als Datensatz an den Rechner der Druckmaschine übertragen, und von dort direkt und ohne feste Druckform auf das Substrat. Da es keinen Kontakt zwischen Träger und Papier gibt, zählt der Digitaldruck zu den Non-Impact-Verfahren (NIP).

Druckfarben sind Gemische, die unter anderem Farbmittel enthalten und mittels einer Druckform auf ein Medium übertragen werden. Bindemittel sorgen dafür, dass die Farbmittel auf dem Bedruckstoff in einen dauerhaften und mechanisch belastbaren Film eingebettet werden. Flüssige Komponenten ermöglichen durch Verdunsten, Wegschlagen (Eindringen) oder eine chemische Reaktion, dass die Farben nach dem Druck einen trockenen, festen Zustand annehmen.

Die Gegenwart entwickelt völlig neue Anforderungen an die Druck- und Medienbranche. Diese resultieren aus dem Zusammenwachsen der Medienmärkte, dem veränderten Mediennutzungsverhalten und den neuen Anforderungen der Kunden und Verlage. Konkrete Aufgaben für die Druckbranche sind aktuell die weitere Verkürzung der Produktionszeiten, Workflow-Automatisierung und parallele Produktion von Druck- und E-Ausgaben.

Kurz gesagt ist die Druckweiterverarbeitung der letzte Schritt in der Produktion von Druckerzeugnissen. In der allgemeinen Papierverarbeitung wird das Substrat etwa gefalzt, geschnitten und zusammengetragen. Darüber hinaus umfasst die Druckweiterverarbeitung auch das Buchbinden und die Verpackungsmittelerstellung. Eines ist allen Bereichen gemein: Hier erhält der Bedruckstoff zum großen Teil seine endgültige Gestaltung.




Ein Flachbettdrucker ist ein Drucker, der sich durch seinen tischartig flachen Druckbereich auszeichnet (auch Drucktisch oder Flachbett genannt). Flachbettdrucker sind in der Lage, eine Vielzahl von Materialien – auch starre und schwere Medien – zu verarbeiten.

Großformatdrucke, auch Large Format Printings (LFP) genannt, sind ideale Eyecatcher, sie machen neugierig und bleiben im Gedächtnis hängen. Großformatdrucker, vorzugsweise Tintenstrahldrucker, realisieren Druckbreiten zwischen 1,3 und 5 m. Wenn diese Breite nicht ausreicht, wird das Motiv auf mehrere Bahnen unterteilt gedruckt, die anschließend zusammengeschweißt oder -genäht werden. Es kommen sowohl die unterschiedlichsten Materialien als auch Druckmaschinen und Tinten zum Einsatz: Im LFP gibt es derzeit keine Standards.

Der Inkjet ist ein berührungsloses Druckverfahren und benötigt keine feste Druckform, denn Inkjet-Drucker funktionieren nach dem Matrixprinzip. Das bedeutet, das Druckbild wird durch den gezielten Abschuss oder das Ablenken kleiner Tintentröpfchen erzeugt. Man unterscheidet die Funktionsprinzipien Continuous Inkjet (CIJ), der Düsen mit kontinuierlichem Tintenstrahl einsetzt, und Drop on Demand (DOD) mit Düsen, die einzelne Tröpfchen verschießen.

Die Abkürzung JDF steht für das offene Dateiformat Job Definition Format. Dieses ist zum industriellen Standard der grafischen Branche geworden. Basierend auf der Auszeichnungssprache XML erlaubt es den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Parteien.

Die Koenig & Bauer AG, kurz KBA, ist die Muttergesellschaft und Konzern-Holding der Unternehmensgruppe Koenig & Bauer. Sie wurde 1817 in Würzburg von Friedrich Koenig und Andreas Bauer gegründet und ist laut Unternehmensangaben der älteste und zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt.

Klimaneutrales Drucken bedeutet nichts anderes als die Kompensation der beim Drucken entstehenden Emissionen, die mehr oder weniger unvermeidlich sind. Diese Kompensation steuern verschiedene Normen (z. B. ISO 50001 und ISO 14001) und Verordnungen, Zertifikate wie das "klimaneutral-gedruckt"-Siegel bestätigen die Einhaltung.

Das Berufsbild des Medientechnologen ist entstanden aus dem des Druckers und dem des Buchbinders, deshalb gliedert es sich in den Ausbildungsberuf des Medientechnologen Druck bzw. Siebdruck und des Medientechnologen Druckverarbeitung.

Der Offsetdruck ist ein Druckverfahren, und zwar das qualitativ und produktionstechnisch am weitesten ausgereifteste der Hauptdruckverfahren. Seine Bezeichnung kommt vom englischen "offset" oder "set off" und bedeutet nichts anderes als das "Absetzen", also das Übertragen der Druckfarbe von der Druckform (Druckplatte) auf ein Drucktuch (Gummituch) und von dort auf die Oberfläche des Bedruckstoffs (Papier).

Online-Druckereien haben in den letzten Jahren – nicht zuletzt durch ihre günstigen Preise – an Bedeutung gewonnen und auch völlig neue Zielgruppen erschlossen. Viele Drucker empfinden sie immer noch als unliebsame Konkurrenz. Mit einer durchdachten Lösung kann jedoch Web-to-Print auch neue Chancen für konventionelle Druckunternehmen bieten.

Die Onlineprinters GmbH ist eine der größten Online-Druckereien Europas, ihr Hauptsitz befindet sich in Neustadt an der Aisch. Darüber hinaus gibt es weitere Niederlassungen in Fürth, Southend (Großbritannien), Aarhus (Dänemark) und Szczecin (Polen).


Der PSO, ProzessStandard Offsetdruck, ist das wohl bekannteste Regelwerk für Qualität in der Druckbranche. Er ermöglicht es, eine vorhersehbare Farbqualität zu liefern, um nicht nur das Niveau der Druckerzeugnisse sondern auch dessen Wiederholbarkeit zu sichern und Abstimmzeiten zu reduzieren.

Die Antwort auf die Frage, welche Papiersorten es gibt, ist kurz und ernüchternd: viele. Zudem gibt es unterschiedliche Kriterien für die Sortierung von Papier, die sich zum Teil auch überschneiden – Gebrauchszweck oder Hausmarke eines Händlers können ebenso den Namen geben wie das Material oder die Methode der Herstellung. Mengenmäßig sind die wichtigsten Papiersorten die für den Druck in Europa: Zeitungsdruckpapiere, holzfreie gestrichene Papiere, ungestrichene Papiere, Super-Calandered- (SC-) Papiere und Light-Weight-Coated- (LWC-) Papiere.

Der Offsetdruck ist das qualitativ und produktionstechnisch ausgereifteste Hauptdruckverfahren. Seine produktivste Variante ist der Rollenoffsetdruck, der dementsprechend bei großen Auflagen zum Einsatz kommt. Anders als im Bogenoffset werden im Rollenoffset nicht nur einzelne Bogen, sondern ganze Bedruckstoff-Bahnen bedruckt.

Ein Sammelhefter, engl. saddle stitcher, ist eine Maschine, die in der Endverarbeitung von Druckprodukten eingesetzt wird. Er sammelt die einzelnen Falzbogen eines Produkts zusammen, heftet und beschneidet sie.

Self-Publishing (seltener Selfpublishing, auch Selbstverlag) bedeutet, dass ein Verfasser sein Werk selbst veröffentlicht und auf die Unterstützung eines Verlags verzichtet. Dementsprechend hat der Autor den kompletten Prozess der Veröffentlichung zu steuern und zu verantworten und trägt die Kosten für Produktion und Vertrieb. Selbstverständlich kann er dafür aber Self-Publishing-Dienstleister in Anspruch nehmen – und was den Druck angeht, wird er kaum umhinkommen.


Der Verpackungsdruck ist der Bereich der Druckbranche, in dem die unterschiedlichsten Materialien für Verpackungen bedruckt werden. Dabei kommen prinzipiell alle bekannten Druckverfahren mehr oder weniger stark zum Einsatz, sogar die heute etwas exotisch gewordenen Varianten. Die Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen unterscheiden sich allerdings – um dem dickeren Material und dessen höheren Gewicht Rechnung zu tragen – von denen im herkömmlichen Papierdruck.

Web-to-Print-Systeme sind das letzte fehlende Glied in der digitalen Produktionskette der Druckvorstufe. Ziele sind die Integration aller Beteiligten, Automatisierung und die Vereinfachung der Prozesse. Zentrale Datenhaltung und Produktion bringen Transparenz, sichern die Qualität und sparen Zeit.

Der 3D-Druck ist ein additives Fertigungsverfahren, d. h. es wird nicht etwa dreidimensional gedruckt, sondern es werden vielmehr zweidimensionale Schichten nacheinander aufgetragen. Eine dreidimensionale CAD-Datei, aus der die Druckschichten errechnet werden, ist die Voraussetzung für den Prozess. Der Aufbau des 3D-Objekts erfolgt computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder festen Werkstoffen.