Heidelberger Druckmaschinen


Alles Wissenswerte über die Heidelberger Druckmaschinen AG (auch Heideldruck, Heidelberger Druck) hier auf print.de!

Heidelberger Druckmaschinen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei den Bogenoffsetmaschinen und beschäftigt an 250 Standorten in 170 Ländern der Welt rund 11.600 Mitarbeiter. Alle Unternehmensdaten, Zahlen und aktuellen Informationen zu Produkten und der Heidelberger Aktie finden Sie auf dieser Seite, ebenso natürlich stets die neuesten Nachrichten zum Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis:

Die Heidelberger Druckmaschinen AG

Die Heidelberger Druckmaschinen AG, auch Heideldruck oder Heidelberger Druck genannt, ist mit einem Marktanteil von 40 Prozent Weltmarktführer im Bereich der Bogenoffsetmaschinen (eigene Angaben). Zudem bietet Heidelberger Lösungen für den Digitaldruck sowie für die Fertigung von Teilen und Baugruppen im Präzisionsmaschinenbau. An 250 Standorten in 170 Ländern sind rund 11.600 Mitarbeiter beschäftigt. Hier die wichtigsten Unternehmensdaten im Überblick:

Anschrift der Zentrale: Heidelberger Druckmaschinen AG
Gutenbergring 19
69168 Wiesloch
Kontakt:
Umsatz: 2,42 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2017/18
CEO: Rainer Hundsdörfer
Mitarbeiter: 11.563 im Geschäftsjahr 2017/18
Website:

 

Heidelberger Druckmaschinen: Hauptsitz in Wiesloch-Walldorf
Die Fahnen vor Hauptsitz in Wiesloch-Walldorf zeigen das aktuelle Logo von Heidelberger Druckmaschinen.

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Die Standorte der Heidelberger Druckmaschinen AG

Am Standort des früheren Hauptsitzes in Heidelberg befindet sich seit 2015 nur noch der Bereich Forschung und Entwicklung und die Print Media Academy (ca. 1.100 Mitarbeiter). Hauptverwaltung, Vertrieb, Service sowie die Montage fast aller Druckmaschinen haben ihren Sitz in Wiesloch-Walldorf. Rund 4.100 Menschen arbeiten hier. Die weiteren Standorte für Produktion und Entwicklung sind:

Standort: Produktion/Entwicklung von: Mitarbeiterzahl (circa):
Amstetten Gießerei 870
Brandenburg/Havel Komponenten 600
Kiel Computer-to-Plate-Belichter, Software und Inkjet-Systeme 220
Langgöns-Oberkleen Etikettendruckmaschinen 130
Ludwigsburg Falzmaschinen und Mailingsysteme 160
Quingpu (Shanghai) Druckmaschinen für den asiatischen Markt 410
St. Gallen (Schweiz) Etikettendruckmaschinen 280
Sidney (USA) Falz-, Papier-, Drahtheft-, Schneid- und Zusammentragmaschinen 70
Weiden in der Oberpfalz Faltschachteldruck- und Stanzmaschinen 100

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Der Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG

Im Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG sitzen vier Manager:

  • Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender
  • Dirk Kaliebe, Vorstand Finanzen und Financial Services
  • Dr. Ulrich Hermann, Vorstand Lifecycle Solutions
  • Stephan Plenz, Vorstand Digital Technology
Rainer Hundsdörfer, CEO Heidelberger Druckmaschinen AG
Rainer Hundsdörfer ist seit November 2016 Vorstandsvorsitzender (CEO) der Heidelberger Druckmaschinen AG.

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Der Aufsichtsrat der Heidelberger Druckmaschinen AG

Im Aufsichtsrat der Heidelberger Druckmaschinen AG sitzen sechs Vertreter der Arbeitnehmer und sechs Vertreter der Anteilseigner:

  • Dr. Siegfried Jaschinski, Partner der Augur Capital AG, Frankfurt/Main: Vorsitzender des Aufsichtsrats
  • Ralph Arns, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats: Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer
  • Joachim Dencker, Vorsitzender des Sprecherausschusses der leitenden Angestellten: Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer
  • Gerald Dörr, stellvertretender Gesamtbetriebsratsvorsitzender: Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer
  • Mirko Geiger, 1. Bevollmächtigter der IG Metall: Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer
  • Karen Heumann, Gründerin und Vorstand der thjnk AG, Hamburg
  • Oliver Jung, Herzogenaurach
  • Kirsten Lange, Multi Board Member, ATS Automation und Fritsch Holding AG
  • Petra Otte, Gewerkschaftssekretärin IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg: Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer
  • Ferdinand Rüesch, Unternehmer, Sankt Gallen/Schweiz
  • Beate Schmitt, freigestellte Betriebsrätin: Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer
  • Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, e.GOMobile AG

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Zahlen und Umsatzentwicklung von Heidelberger Druckmaschinen

In der aktuellen Jahresüberschuss- und Umsatzentwicklung lassen sich die positiven Folgen der der neuen Strukturierung der Heidelberger Druckmaschinen AG noch nicht an Zahlen festmachen. Dennoch hat das Unternehmen laut Geschäftsbericht für 2017/2018 Fortschritte bei der digitalen Transformation gemacht. Für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird zudem ein moderates Wachstum angestrebt. Die Zahlen der letzten zehn Geschäftsjahre zeigt die folgende Übersicht:

Geschäftsjahr: Umsatzerlöse in Milliarden Euro: Jahresüberschuss (Gewinn) in Millionen Euro: Mitarbeiterzahl:
2017/18 2,42 14 11.563
2016/17 2,5 36 11.480
2015/16 2,5 28 11.565
2014/15 2,334 – 72 11.951
2013/14 2,434 4 12.539
2012/13 2,822 – 110 14.215
2011/12 2,596 – 230 15.414
2010/11 2,629 – 129 15.828
2009/10 2,306 – 229 16.496
2008/09 2,99 249 18.926

⇒ Die Umsatzentwicklung von Heidelberg zurück bis 2005 finden Sie hier.

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Heidelberger Druckmaschinen an der Börse

Im Jahr 1997 organisierte der damalige Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn den Börsengang von Heidelberg. 1998 folgte die Notierung im MDAX, im Dow Jones STOXX und im Dow Jones EURO STOXX. Die Daten zur Heidelberger-Druck-Aktie:

  • Wertpapierkennnummer WKN: 731400
  • International Securities Identification Number ISIN: DE0007314007
  • Deutsches Symbol: HDD

Die Aktie der Heidelberger Druckmaschinen ist aktuell in den folgenden Indizes notiert:

  • SDAX
  • Prime All Share
  • Late SDAX
  • CDAX
  • SDAX Kursindex
  • BX Swiss – Aktien EMEA – Europa und Afrika
  • Schatten-Index-SDAX

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Der aktuelle Kurs der Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie

Der aktuelle Kurs (Stand: Mitte Juli 2018) der Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie steht unter dem Eindruck des Geschäftsberichts, der am 12. Juni 2018 veröffentlicht worden war: Zwar waren die Jahreszahlen wie erwartet ausgefallen, doch die Prognose des angestrebten moderaten Wachstums für 2018/19 hatte Analysten und Anleger enttäuscht. In der Folge rutschte der Kurs auf den tiefsten Wert seit Februar 2018 und 30 Prozent unter ein Zwischenhoch, das im Monat Mai verzeichnet worden war.

Chart der Aktie von Heidelberger Druckmaschinen: Kurs von Juli 2017 bis Juli 2018
Das Chart der Aktie von Heidelberger Druckmaschinen zeigt den Kurs von Juli 2017 bis Juli 2018 mit dem Zwischenhoch vom vergangenen Mai und dem Rutsch infolge der Prognose aus dem aktuellen Geschäftsbericht. (Bild: Ariva.de)

So sah der Aktienkurs zum Ende der letzten fünf Geschäftsjahre aus (Xetra-Schlusskurs):

  • 2016/17: 2,34 €
  • 2015/16: 1,99 €
  • 2014/15: 2,49 €
  • 2013/14: 2,23 €
  • 2012/13: 1,80 €

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Die Produkte von Heidelberger Druckmaschinen

Das Produktportfolio von Heidelberg umfasst Maschinen und Verbrauchsmaterialien für die Bereiche Vorstufe (Plattenbelichter Suprasetter), Drucksaal und Druckweiterverarbeitung. Auch Prinect-Lösungen für den Workflow und Gebrauchtmaschinen zählen zum Angebot. Der Servicebereich teilt sich in die Technical und die Performance Services. Die aktuellen Systeme für Druck und Weiterverarbeitung im Überblick:

Druck Digitaldruck
  • Primefire 106
  • Versafire EV, EP, CM
  • Omnifire 250, 1000
  • Gallus Labelfire 340
Bogenoffset Speedmaster für die Formate:

  • 35 x 50
  • 50 x 70
  • 70 x 100
  • 100 x 140
  • 120 x 160
Inline-Flexodruck Heidelberg Intro, ICS, CCS und FCL
Gallus-Etikettendrucksysteme
  • Labelmaster
  • Labelfire 340
  • ECS 340, C
  • EM 430-510
  • RCS 430
  • TCS 250
Gallus-Siebdrucksysteme rotativer und Flachsiebdruck
Druckweiterverarbeitung Schneiden Schneidsysteme von Polar-Mohr
Falzen
  • Falzmaschinen
  • Anleger
  • Module
  • Auslagen
Stanzen Stanz- und Prägesysteme Easymatrix, Promatrix, Powermatrix und Speedmaster CL 106-DD
Faltschachtelkleben Faltschachtel-Klebemaschinen Diana, Stapelwender und Inlet Spotter
Etikettenproduktion Systeme für Schneid- und Stanzetiketten sowie Gegendruckstanzen von Polar-Mohr

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Speedmaster XL 145/162 von Heidelberger Druckmaschinen im YouTube-Video

Im folgenden YouTube-Video stellt Heidelberger die Bogenoffsetdruckmaschinen Speedmaster XL 145 und XL 162 für den großformatigen Akzidenz- und Verpackungsdruck vor. Mit Packaging Speed Performance lassen sich bis zu 18.000 Bogen pro Stunde im Verpackungsdruck erzielen. Push to Stop erlaubt einen vollautomatisierten Auftragswechsel; das Assistenzsystem Intellistart 2 ermöglicht eine effektive Auftragsvorbereitung und automatische Generierung von zeitoptimierten Auftragswechselprogrammen.

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E-Dossier: “350 Druckmaschinen für den Offsetdruck”

Mehr als 350 Druckmaschinen aus aller Welt stellt Deutscher Drucker in seinem E-Dossier vor. Alphabetisch gelistet von Akiyama bis Zirkon finden Sie hier die bekanntesten Bogen- und Rollenoffsetanlagen und zu jeder Maschine die folgenden Angaben:

  • Hersteller
  • Maschinenbezeichnung
  • System (Bogen oder Rolle)
  • maximale Druckfläche
  • maximale Druckgeschwindigkeit
  • Bedruckstoffstärke (min./max.)
  • bedruckte Fläche pro Stunde
E-Dossier: "350 Druckmaschinen für den Offsetdruck"
Heidelberg, KBA, Manroland und Co: Wer bietet welche Systeme und was leisten sie? Dies klärt das E-Dossier “350 Druckmaschinen für den Offsetdruck”. ⇒ Weitere Informationen per Klick auf das Bild!

Die Vielfalt der konventionellen Bogenoffsetanlagen ist groß: Vom Pico- (A3) bis zum Very-Large-Format in “XXL-Dimension” mit bis zu 2,50 m breiten Bogen reicht das Angebot. Und im Rollenoffset sind die Variationsmöglichkeiten noch größer: Hier reicht die Spanne der Bahnbreiten von rund 30 cm bis 2,86 m.

⇒ Alle Infos zum E-Dossier “350 Druckmaschinen für den Offsetdruck”! ⇐


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Neues Geschäftsmodell: Der Subskriptionsvertrag

Im Rahmen eines Subskriptionsvertrags liefert Heidelberger Druck ein Gesamtpaket aus Druckmaschinen, Software, Service und Verbrauchsmaterialien. Kunden, so das Versprechen des Herstellers, zahlen ausschließlich für produktive industrielle Leistung.

So funktioniert das Subskriptionsprinzip

Das Subskriptionsmodell wird zum Beispiel für Druckereien im Akzidenz-/Werbebereich angeboten. Um unabhängiger vom Wachstum allein durch Verkauf und Installation von Druckkapazität zu werden, setzt Heidelberg auf einen wachsenden Trend – “pay per use” im Maschinenbau. Das bedeutet, dass die Druckmaschinen Eigentum von Heidelberg bleiben und die Kunden ausschließlich für eine produktive industrielle Leistung bezahlen, also für die Anzahl der bedruckten Bogen.

Im klassischen Geschäftsmodell kauft der Kunde die Druckmaschinen und zahlt separat für Verbrauchsmaterialien oder Serviceleistungen. Im neuen digitalen Geschäftsmodell sind im abzurechnenden Bogenpreis eingeschlossen:

  • das gesamte Equipment
  • alle benötigten Verbrauchsmaterialien wie Druckplatten, Farben, Lacke, Waschmittel, Gummitücher
  • ein umfassendes, auf Verfügbarkeit ausgerichtetes Serviceangebot

Das Subskriptionsmodell der Heidelberger Druck unterscheidet sich deutlich vom bereits eingeführten Click-Charge-Modell der Digitaldruckmaschinen-Anbieter. Diese rechnen zwar ebenfalls per Bogen ab, orientieren sich allerdings vornehmlich an den eigenen Kosten und nicht am Geschäftsmodell des Kunden.

Die wirtschaftliche Verantwortung im Hinblick auf technische Verfügbarkeit, gesteigerte Produktivität und maximale Nutzung des installierten Equipments liege beim Subskriptionsmodell von Heidelberger Druckmaschinen nicht mehr alleine beim Kunden, sondern erstmalig auch beim Anbieter, wie Prof. Dr. Ulrich Hermann, Mitglied des Vorstands und Chief Digital Officer bei Heidelberg, erläutert. Ein Kunde gehe schließlich nur dann einen langjährigen Vertrag ein, wenn er dauerhaft Vorteile davon habe, sagt Hermann weiter. Und dies garantiere das Betreibermodell.

Anwendungsbeispiel: Der Faltschachtelproduzent FK Fürther Kartonagen

Der Faltschachtelproduzent FK Fürther Kartonagen setzt dieses Subskriptionsmodell aktuell ein, um seine Produktivitäts- und Wachstumsziele zu erreichen. Hintergrund dieser Zusammenarbeit war, den eigenen Standort Emskirchen auszubauen. “Mit der Umsetzung des neuen Geschäftsmodells wird Heidelberg nicht wie bisher an der Lieferung der Maschinen-Komponenten verdienen, sondern ausschließlich durch das Erreichen vereinbarter Produktivitäts- und Wachstumsziele”, erläutert Toni Steffens, kaufmännischer Leiter von Weig Packaging, die Entscheidung.

Im Rahmen der Vereinbarung werden im Faltschachtelwerk Emskirchen zwei neue Speedmaster XL 106 der Generation Drupa 2016 mit Push-to-Stop- und Multicolor-Technologie installiert. Zum Gesamtmodell gehört neben der bereits erwähnten Ausstattung aber auch ein auf die Steigerung der Verfügbarkeit ausgerichtetes Trainings- und Beratungsangebot.

Zudem nutzt Weig die neue Digitalisierungslösung “Heidelberg Assistant”, deren Serienstart Ende des Jahres 2017 erfolgte. Sie wird zum zentralen Steuerungspanel ausgebaut. So geht man, nach Angaben der Heidelberger Druc, in der Praxis einen großen Schritt in Richtung Industrie 4.0, in der Maschinen und Komponenten selbständig miteinander kommunizieren. Verschleiß und Wartungsbedarf würden frühzeitig identifiziert, wodurch eine gemeinsame und vorausschauende Serviceplanung ermöglicht werde. So entstehe eine gesteigerte Verfügbarkeit der Maschinen. Und der Nutzen für Weig: höhere Flexibilität bei Kunden und Terminplanung mit dem Ziel einer Just-in-Time-Produktion.

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Ausbildung bei Heidelberger Druckmaschinen

Die Heidelberger Druckmaschinen AG sucht regelmäßig Interessenten für eine Ausbildung zu einem der folgenden Berufe:

  • Elektroniker für Automatisierungstechnik oder für Geräte und Systeme
  • Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
  • Fachlagerist
  • Gießereimechaniker Maschinenformguss
  • Industriekaufmann
  • Industriemechaniker
  • Koch
  • Maschinen- und Anlagenführer
  • Mechatroniker, auch für den Service
  • Mediengestalter für Digital und Print
  • Medientechnologe Druck
  • Packmitteltechnologe
  • Patentanwaltsfachangestellter
  • Technischer Modellbauer Gießereitechnik
  • Technischer Produktdesigner
  • Werkstoffprüfer Metalltechnik

Ausgebildet wird in Deutschland an den Standorten Amstetten, Brandenburg, Heidelberg/Wiesloch-Walldorf und Ludwigsburg. Ob der gewünschte Beruf an einem Standort angeboten wird, erfahren Sie auf der Website des Unternehmens: Im Menü die Registerkarte “Unternehmen” auswählen und unter “Karriere” auf “Ausbildung” klicken. Hier finden Sie auch ausführliche Informationen zu jedem einzelnen Berufsbild.

Der größte Ausbildungsstandort ist aktuell Wiesloch-Walldorf: Hier sind zum Start des Ausbildungsjahrs 2018/19 insgesamt 244 Auszubildende und Studierende beschäftigt. An allen Standorten von Heidelberger zusammen lernen und arbeiten derzeit rund 300 Auszubildende und Studierende.

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Was angehende Drucker erwartet

Heidelberger bietet einen anderen Zugang zu den Berufen als ein Betrieb der grafischen Industrie, erklärt Roland Krapp, Leiter des Print Media Center (PMC) in Wiesloch: “Uns geht es zum einen darum, Vorführdrucker für den Demo-Betrieb auszubilden. Zum anderen ziehen wir die nächste Generation Instrukteure heran.“

Roland Krapp, Leiter des Print Media Center (PMC) von Heidelberger Druckmaschinen
Roland Krapp, Leiter des Print Media Center (PMC) von Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch, im Gespräch mit Deutscher Drucker.

So hätten die Auszubildenden stets Zugang zur neuen Technologie. Umgekehrt werde von den jungen Mitarbeitern absolute Sattelfestigkeit im Handwerk und darüber hinaus erwartet: “Wir fragen zum Beispiel auch beim Einstellungsgespräch, ob die Bewerber vielleicht mal eine Theater-AG besucht haben oder Darstellerqualitäten mitbringen.” Denn als Instrukteur, der Maschinen beim Kunden in Betrieb nimmt, dürfe man nicht zu zurückhaltend sein: “Wer am liebsten alleine mit seiner Produktionsmaschine kämpft, ist hier falsch.”

Allerdings darf bei Heidelberger jeder, der sich für einen Ausbildungsplatz interessiert, einen Online-Eignungstest durchlaufen – ohne Ansehen der Schulnoten. Roland Krapp: “Auf diese Weise haben wir schon das eine oder andere Talent gefunden, das normalerweise aufgrund der Noten eher nicht zum Zuge gekommen wäre.”

⇒ Hier finden Sie ein ausführliches Interview mit Roland Krapp.

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Duales Studium bei Heidelberger Druckmaschinen

Welche Abschlüsse im dualen Studium bei Heidelberger Druckmaschinen abgelegt werden können, zeigt die folgende Übersicht:

Abschluss: Studiengänge:
Bachelor of Arts
  • Digitale Medien, Medienmanagement & Kommunikation
  • International Business
  • Spedition, Transport und Logistik
Bachelor of Engineering
  • Elektrotechnik
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Mechatronik
  • Produktion und Management
  • Produktionstechnik und Organisation
  • Wirtschaftsingenieurwesen
Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik

Darüber hinaus stehen ein studienbegleitendes Trainee-Programm für Bachelor-Studierende und ein studienbegleitendes Master-Trainee-Programm zur Wahl. Ausgebildet wird in Deutschland an den Standorten Amstetten, Brandenburg, Heidelberg/Wiesloch-Walldorf und Ludwigsburg. Ob der gewünschte Studiengang an einem Standort angeboten wird, erfahren Sie auf der Website des Unternehmens: Im Menü die Registerkarte “Unternehmen” auswählen und unter “Karriere” auf “Studium” klicken. Hier finden Sie auch ausführliche Informationen zu jedem einzelnen Studiengang.

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Die Jobangebote von Heidelberger Druckmaschinen

Wer sich für die Jobangebote von Heidelberger Druckmaschinen interessiert, sollte die Website des Unternehmens besuchen. Die aktuell offenen Stellen finden Sie, wenn Sie die folgenden drei Schritte gehen:

  1. im Hauptmenü auf “Unternehmen” gehen
  2. dann klappt ein Untermenü aus
  3. dort unter “Karriere” auf “Jobsuche” klicken

Dort können Sie die aktuellen Jobangebote des Unternehmens durchsuchen.

⇒ Alle Stellenangebote der Druckbranche finden Sie im print.de-Stellenmarkt.

Hier können Sie nach Beruf, Branche oder Firma sowie Arbeitsort filtern.

Artikel unter Verwendung von Beiträgen von Frank Lohmann und Martina Reinhardt.

Erstmals erschienen 2018, letzte Aktualisierung 10.09.2018.