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Im Blickpunkt

Jürgen Wagishauser: »Aus Werbung wird interaktive Kommunikation, aus formal ästhetischen Produkten werden sozial funktionierende Prozesse.«

Hier berichten Anwender, Unternehmer, Interessenvertreter und Kenner der Branche von ihren Erfahrungen

Die stetig wachsende Zahl an Kommunikations- und Medienkanälen macht es erforderlich, die Medienproduktion neu zu strukturieren und passend auf die gestiegenen Anforderungen von Print, Web und mobilen Endgeräten auszurichten. Dazu gehört die Arbeit mit medienneutralen Daten als Schlüssel der Medienproduktion. Doch wie können sich Unternehmen der Druck- und Medienbranche in diesem Wandel positionieren? Werden sie mehr und mehr zum kundenorientierten Datenorganisator, um die an der Produktion beteiligten Unternehmen zu leiten und zu lenken oder sollten sie die Produktion für die verschiedenen Ausgabekanäle selbst in die Hand nehmen?

Jürgen Wagishauser, Leiter Sales & Conceptions bei Star Publishing, Böblingen, und Vorstandsvorsitzender Fachverband Medienproduktioner f:mp.: »Star Publishing ist ein global agierender Kommunikationsdienstleister, der integrativ alle Medienkanäle (Klassik, Web, Mobil) bedient und für Mittelstand und Großunternehmen tätig ist. Medien zu produzieren ist ein komplexes Geschäft geworden. Das liegt an den »neuen« Medienkanälen und der Internationalisierung und Komplexität der Projekte. Genau das zu beherrschen, fordern die Kunden. Das hat aber nur wenig mit der Organisation von Daten oder Medienneutralität zu tun, denn das ist daten- und softwareseitig auch crossmedial bereits gelöst. Vielmehr geht es um das Optimieren übergreifender Ablauf- und Kommunikationsprozesse, um klares Festlegen von Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortungen und die industrielle Standardisierung über den ganzen Entstehungsprozess. Alle Räder, von der ersten Idee bis zu den fertigen Produkten, müssen nahtlos ineinander greifen: intern, beim Kunden weltweit sowie den beteiligten Leistungspartnern. Die Automobilindustrie zeigt es uns: Hochkomplexe, ästhetische Produkte, bestehend aus einer Vielzahl von Elementen von verschiedenen Zulieferern in verschiedensten Ausführungen, laufen just in time, fehlerfrei von einem Band. Wer diese »neuen« Anforderungen überleben will, muss den Schritt vom operativen Dienstleister zum strategischen Partner und Planer schaffen. Dies bedeutet neue Wertschöpfungsketten, Unternehmensstrukturen und Geschäftsmodelle.«

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