Weiterempfehlen Drucken

Industrieller Inkjet: ehemalige Graph-Tech-Gründer starten neues Unternehmen

Die Radex AG bietet Komplett-Lösungen für OEM- und Endkunden an
 

Die vier Gründer der Radex AG (v.l.n.r.): Piero Pierantozzi, Marcel Galliker, Walter Urech und Peter Brandenberger.

Nachdem die Graph-Tech AG, OEM-Entwickler von industriellen Inkjet-Lösungen, im Jahr 2012 von der brititschen Domino Printing Sciences PLC übernommen wurde, haben sich die Gründer nun zu einem neuen Unternehmen zusammengeschlossen: Mit der Radex AG (Grenchen, Schweiz) wolle man sich nun auf die Entwicklung von Inkjet-Komplett-Lösungen für OEM- und Endkunden konzentrieren. Die möglichen Anwendungsgebiete sollen dabei vom Verpackungs-, über den Textil- bis hin zum 3D-Druck reichen.

"Viele Druckmärkte erleben einen schnellen Wechsel von analog zu digital und der Bedarf an verlässlichen Lösungen für den Industriellen Inkjetdruck wächst jeden Tag", erklärt Piero Pierantozzi, Geschäftsführer der Radex AG. "Während viele neue Unternehmen versuchen, Integrations-Services anzubieten, bringt Radex ein Team zusammen, das bereits über 20 Jahre Erfahrung bei der Auslieferung von Komplett-Lösungen für OEM- und Endkunden besitzt. Eine Komplett-Lösung ist mehr als nur ein Drucksystem – auch Hardware, Software und Verbrauchststoffe müssen als ein großes System zusammenarbeiten", so Pierantozzi weiter. Das Team der Radex AG, das unter anderem mit Herstellern wie Domino Printing Sciences und EFI Jetrion zusammenarbeitet, hat es sich zum Ziel gesetzt, bei der Implementierung der Inkjet-Komplett-Lösungen besonders schnell zu sein. Das soll auch der Firmenname wiederspiegeln, der laut Pierantozzi für "the Rapid Development Experts" steht. Zu den Gründern des neuen Unternehmens zählen neben Piero Pierantozzi auch Walter Urech, Marcel Galliker und Peter Brandenberger.

Die Radex AG habe bereits die Entwicklung von Kerntechnologien, wie zum Beispiel die Elektronik, die Tintenversorgung und den Material-Transport, für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen angestoßen. Zum Leistungsumfang gehöre aber auch die Entwicklung der Mechanik zur Montage der Druckköpfe sowie die Konstruktion von Reinigungsstationen. Das Unternehmen setzt unterschiedliche aktuelle Druckkopf-Technologien ein, damit die Kunden eine verlässliche Leistung für ihre jeweilige Anwendung erreichen. So arbeite man derzeit mit zwei Druckkopf-Herstellern zusammen, deren Druckköpfe eine native Auflösung von 1.200 dpi und optische Auflösung von 2.400 dpi anbieten und dabei lineare Geschwindigkeiten von bis zu 120 m/min unterstützen. Auch im Bereich der Verbrauchsstoffe arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben mit unterschiedlichen Anbietern zusammen.

Dank der Kombination der Erfahrungen bei der Skalierung von Produktionen, der Installation und des Services, sieht sich die Radex AG gut positioniert, um OEM-Kunden, die eventuell nur Hilfe beim Design und der Entwicklung wollen, ebenso bedienen zu können wie Endverbraucher, die nach fertigen Komplett-Lösungen suchen. 

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Bobst: Vor 75 Jahren mit dem Bau von Faltschachtel-Klebemaschinen begonnen

Eine PCR382 wurde 1942 bei Zeiler (heute Limmatdruck Zeiler) in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt

In diesem Jahr ist es genau 75 Jahre her, dass Bobst mit der Entwicklung und Herstellung von Faltschachtel-Klebemaschinen für die Verpackungsbranche begonnen hat. Eine der ersten Maschinen, eine PCR382, war 1942 bei Zeiler in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt worden. Dieses Unternehmen agiert heute unter dem Namen Limmatdruck Zeiler als Teil der RLC Packaging Group, eines Verpackungsherstellers mit Sitz in Hannover und verschiedenen Werken in Europa.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...