Weiterempfehlen Drucken

Herma baut seinen Hauptsitz in Filderstadt-Bonlanden aus

Selbstklebespezialist verfügt künftig über weitere 1.500 Quadratmeter Nutzfläche
 

Der bestehende Verwaltungsbau auf dem Dach der Fertigung wird um ein zweistöckiges Gebäude erweitert (in Orange). Dort entstehen auf rund 1.500 Quadratmetern neue Büros für etwa 60 Mitarbeiter.

Der Selbstklebespezialist Herma baut seinen Hauptsitz in Filderstadt-Bonlanden aus. Der bestehende Verwaltungsbau auf dem Dach der Fertigung soll um ein zweistöckiges Gebäude nach Westen erweitert werden. Dort entstehen auf rund 1.500 Quadratmetern neue Büros. Sie bieten Platz für etwa 60 Arbeitsplätze. Das Investitionsvolumen beträgt rund 3,5 Millionen Euro, der Baubeginn ist zum Winterende geplant. 

„Wir tragen damit dem kontinuierlichen Wachstum der letzten Jahre bei Mitarbeitern und Produktionsvolumen Rechnung“, erläuterten die beiden Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner. „In vielen Abteilungen haben wir seit 2009 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, obwohl unsere Reserven an Büroflächen eigentlich schon aufgebraucht waren – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass wir 2008 den Standort in Stuttgart-Wangen aufgegeben haben. Damals haben wir bereits eine Vielzahl von Mitarbeitern ohne größere bauliche Maßnahmen integriert.“ Von den insgesamt 840 Herma-Mitarbeitern arbeiten 625 in Filderstadt.

Die Fertigung wurde bereits 1998 auf der Hälfte ihrer Dachfläche um zwei Stockwerke in U-Form aufgestockt. In identischer Weise soll jetzt die andere Hälfte der Dachfläche genutzt werden. Die bereits bestehenden Büroräume im fünften und sechsten Obergeschoss werden – laut Herma – im Zuge des Neubaus renoviert. Die Einweihung der neuen Büroräume soll spätestens im August 2014 erfolgen.

Die Fertigstellung der neuen Bürofläche will Herma laut eigner Aussage auch dazu nutzen, interne Abläufe weiter zu optimieren. So sollen zum Beispiel künftig Leitungs-, Vertriebs- und Marketingfunktionen zusammengeführt werden, die sich derzeit noch auf verschiedene Gebäude verteilen.

Das Unternehmen 
Die Herma GmbH mit Hauptsitz in Filderstadt (Deutschland) ist ein euro­päischer Spezialist für Selbstklebetechnik. Die Unternehmensgrup­pe er­zielte – laut eigenen Angaben – im Geschäftsjahr 2012 in den drei Geschäftsbereichen Haft­ma­teria­l, Etiketten und Etikettiermaschinen mit 840 Mitar­bei­tern einen Umsatz von 245,6 Mio. €. Der Export­anteil lag bei über 55 %.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Bobst: Vor 75 Jahren mit dem Bau von Faltschachtel-Klebemaschinen begonnen

Eine PCR382 wurde 1942 bei Zeiler (heute Limmatdruck Zeiler) in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt

In diesem Jahr ist es genau 75 Jahre her, dass Bobst mit der Entwicklung und Herstellung von Faltschachtel-Klebemaschinen für die Verpackungsbranche begonnen hat. Eine der ersten Maschinen, eine PCR382, war 1942 bei Zeiler in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt worden. Dieses Unternehmen agiert heute unter dem Namen Limmatdruck Zeiler als Teil der RLC Packaging Group, eines Verpackungsherstellers mit Sitz in Hannover und verschiedenen Werken in Europa.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...