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Walter Medien gewinnt Präventionspreis 2012 der BG ETEM

"Sicherer und Effizeinter durch ständigen Verbesserungsprozess"

In der Druckweiterverarbeitung setzt Walter Medien unter anderem den Handhabungsroboter Robolad ein.

Walter Medien mit Sitz in Brackenheim ist einer der Gewinner des Präventionspreises 2012 der BG ETEM. Bei diesem Preis geht es darum "Gute Ideen für den Arbeitsschutz aus der Praxis für die Praxis" auszuzeichnen, so das Leitmotiv des Präventionspreises der BG ETEM, der alle zwei Jahre vergeben wird. Insgesamt wurden acht Unternehmen von der BG ETEM in Dresden ausgezeichnet.

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund 3,8 Millionen Beschäftigte in etwa 200.000 Mitgliedsbetrieben. An insgesamt 14 Standorten kümmern sich rund 1.700 Beschäftigte um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für Ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

Der Präventionspreis der Berufsgenossenschaft, der "Gute Ideen für den Arbeitsschutz aus der Praxis für die Praxis" prämiert, wurde an insgesamt acht Unternehmen vergeben. Karin Jung, alternierende Vorsitzende der Vertreterversammlung und Dr. Bernhard Ascherl, alternierender Vorstandsvorsitzender überreichten Auszeichnungen und Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro im Elektrotechnischen Institut der TU Dresden.

Die Walter Medien GmbH erhielt den Preis für ihren ständigen Verbesserungsprozess, durch den die Arbeitsabläufe sicherer und effizienter würden, so die Aussage in der Laudatio. Im Unternehmen findet ein ständiger Verbesserungsprozess für Arbeitsabläufe und Arbeitssicherheit statt. Durch regelmäßige Beobachtungen erkennt ein „Beobachterteam“ Verbesserungspotenziale. In der Diskussion mit den Mitarbeitern werden dann gemeinsam Maßnahmen erarbeitet.

In der Weiterverarbeitung beispielsweise wird ein Handhabungsroboter eingesetzt, der zum einen die Abläufe beschleunigen und sicherer machen soll und zum anderen anstrengende Hebe- und Positionierarbeit der Mitarbeiter ersetzt. Außerdem wurden nach Angaben des Geschäftsführers Dr. Eberhard Nehl viele Verbesserungen umgesetzt: So werden beispielsweise Druckplatten werden auf Rollwagen an die Maschinen gebracht, Werkzeuge werden griffbereit auf Tableaus und an Wandbrettern aufbewahrt, auch werden verschiedene Hebehilfen bis hin zum Handhabungsroboter eingesetzt. Zudem wurde der innerbetriebliche Transportverkehr ist durch ein entsprechendes Verkehrswegekonzept sicherer gestaltet worden.

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