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Brohl Wellpappe nimmt neue Produktionslinie für Wellpappenverpackungen in Betrieb

Unternehmen entwickelte mit Bobst den Sieben-Farben-Inliner FFG 924 NT RS inklusive Lackwerk sowie IR- und UV-Trocknung
 

Freuen sich über die gemeinsame Entwicklung des neuen Sieben-Farben-Inliners MARTIN FFG 924 NT RS inklusive Lackwerk sowie Infrarot- und UV-Trocknung (von links nach rechts): Ralph Schuck (Geschäftsführer Bobst Lyon), Maximilian und Detlef Boltersdorf (beide Geschäftsführer Brohl Wellpappe) und Dick van Bruggen (Geschäftsführer Bobst Meerbusch).

Die Brohl Wellpappe GmbH & Co. KG in Mayen hat Mitte Oktober einen neuen Sieben-Farben-Inliner FFG 924 NT RS inklusive Lackwerk sowie Infrarot- und UV-Trocknung von Bobst in Betrieb genommen. Die Produktionslinie für die Herstellung hochwertiger Wellpappenverpackungen in einem Arbeitsschritt wurde von Brohl Wellpappe und dem Hersteller gemeinsam entwickelt.

"Nachdem wir erst vor wenigen Jahren unseren gemeinsam mit Bobst entwickelten Fünf-Farben-Inliner in Betrieb genommen haben, war für uns eine Maschine mit zwei weiteren Farben inklusive Lack, IR-Zwischen- und IR-Endtrocknung, UV-Trocknung sowie kompletter Qualitätskontrolle der
nächste logische Schritt“, erklärt Geschäftsführer Maximilian Boltersdorf die Zielsetzung der jüngsten gemeinsamen Entwicklungsanstrengungen.

Über die Konfiguration mit Druck- und Lackwerken sowie Trocknern hinaus habe Bobst den neuen FFG 924 NT RS auf Wunsch von Brohl Wellpappe mit weiteren Spezialitäten ausgestattet. So arbeitet die Produktionsanlage mit speziell konfigurierten Druckwerken, was dem
Verpackungsspezialisten in der Produktion mehr Flexibilität bieten soll. Boltersdorf: „Wir müssen bei Materialwechseln nicht permanent die Rasterwalzen wechseln, um perfekte Druckergebnisse zu bekommen. “ Entsprechend soll es kürzere Rüstzeiten und weniger Stillstände geben.
Weitere Besonderheiten des neuen Inliners sind das Schnellwechselsystem für die Rasterwalzen, die automatische Drucklängenkorrektur, die Möglichkeit des Arbeitens mit variablen Klischeedicken, die Rotationsstanze mit Vakuumtransport und verstärktem Gegenstanzzylinder für Vollausstanzungen, der Falter-Kleber mit Dual-Fold sowie das Qualitätskontrollsystem iQ300, das die produzierten Faltkisten lückenlos kontrolliert und Brohl Wellpappe mit dem FFG 924 NT RS eine nahezu Null-Fehler-Produktion erlaube. Zudem unterstützen ein vollautomatischer Prefeeder Multiloader und ein FFG Palettizer Multipal die Produktivität der Anlage, die bis zu 20.000 Faltkisten pro Stunde produzieren kann.

Wer ist Brohl Wellpappe?

Die Ursprünge der als Papiermühle gegründeten Brohl Wellpappe GmbH & Co. KG reichen bis in das Jahr 1778 zurück. Als mittelständischer Hersteller hochwertiger Verpackungen und Displays aus Well- und Vollpappe verfügt das Unternehmen in Mayen über eine – nach eigener Aussage – der
modernsten Fertigungsstätten in Deutschland. Der Full-Service-Dienstleister, der für seine Kunden alles von der Verpackungsentwicklung bis hin zur Logistik übernimmt, verfügt über spezialisierte Standorte in Sinn-Fleisbach, Niederzier, Wittlich und Föhren und beschäftigt insgesamt mehr als 550 Mitarbeiter. Nach mehr als 230 Jahren ist der Verpackungsspezialist nach wie vor in Familienbesitz und wird heute in siebter Generation von Detlef und Maximilian Boltersdorf geführt.

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