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Online-Druckkonzern Cimpress kauft druck.at für 23,3 Mio. Euro

Übernahme soll Ende 2015 abgeschlossen sein
 

Cimpress kauft druck.at für 23,3 Mio. Euro.

Der börsennotierte niederländische Druckkonzern Cimpress N.V., der bis November 2014 unter dem Namen Vistaprint bekannt war, expandiert weiter und kauft für 23,3 Mio. Euro den österreichischen Onlinedruck-Anbieter druck.at. 20 Mio. Euro des Kaufpreises sollen in bar beim Abschluss und weitere 3,3 Mio. Euro frühestens 2017 in bar oder in Anteilen bezahlt werden, teilte Cimpress mit. Die Übernahme soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein.

Bei der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde wurde der Deal angemeldet. Cimpress hatte erst vor wenigen Tagen die Übernahme von 70 Prozent der Aktien der französischen Firma Exagroup bekanntgegeben, wofür ca. 91,5 Mio. Euro bezahlt werden. 2014 war die italienische Online-Druckerei Pixartprinting in den Cimpress-Konzern eingegliedert worden.

Das Unternehmen druck.at mit Sitz in Leobersdorf beschäftigt 240 Mitarbeiter, wurde 2001 gegründet und ist nach eigener Darstellung Österreichs größter Onlinedrucker. Geschäftsführer Peter Kolb und Prokurist Andreas Wentner halten je 32,5 Prozent der Firmenanteile, die restlichen 35 Prozent gehören der DPI Holding.

Laut Cimpress schrieb die druck.at Druck- und Handelsgesellschaft mbH im letzten Geschäftsjahr, das am 31. Januar 2015 zu Ende gegangen war, einen Nettogewinn von rund 2 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 34 Mio. Euro.

Cimpress-Aktien werden an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq sowie an mehreren deutschen Börsenplätzen gehandelt. Der Kurs ist in den vergangenen Monaten regelrecht explodiert: Notierte Cimpress am 30.Juli 2014 in Stuttgart noch mit 28 Euro pro Aktie, lag der Wert am 19. März 2015 bei über 77 Euro – ein Plus von 175 Prozent.

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