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Sauer Walzenfabriken: Duraprint-Walzen für Offsetdruckmaschinen

Neue Farbwalzengeneration auf Elastomerbasis für UV, konventionell und IPA-frei oder IPA-reduziert
 

Duraprint-Druckwalzenmaterial von Sauer nach Druckende.

Die Sauer Walzenfabriken in Hannover (Hemmingen) haben für ihre neue Farbwalzengeneration einen elastomeren Werkstoff entwickelt, der sowohl im UV- als auch im konventionellen Bereich des Bogenoffsetdrucks und des Endlosdrucks sowie in IPA-freien bzw. IPA-reduzierten Druckverfahren eingesetzt werden können soll, so der Hersteller gegenüber der Presse. 

Zu den ersten Anwendern der Duraprint-Farbwalzen zählt der Druckereileiter des Hildesheimer Druckhauses Gerstenberg Druck & Direktwerbung, Stephan Grube. Auf dessen Initiative sei es laut Walzenhersteller Sauer zurückzuführen, dass sich der niedersächsische Druckbetrieb vor rund einem Jahr als Pilotunternehmen für die neue Farbwalzengeneration zur Verfügung stellte. 

Nachdem zunächst nur ein Druckwerk über ein halbes Jahr zu Testzwecken mit den neuen Walzen bestückt wurde, haben die dabei gesammelten Erfahrungen dazu geführt, dass das Unternehmen mittlerweile eine Fünffarben-Bogenmaschine vollständig auf Duraprint umgerüstet hat. Denn laut Stephan Grube sei man nun sehr schnell im Druck.

Allerdings stelle nicht nur die Zeitersparnis einen bedeutenden Faktor dar, so Druckereileiter Grube weiter, sondern auch die deutlich geringere Makulatur als zuvor.

Bei Duraprint handelt es sich nach Angaben der Sauer-Geschäftsführung um einen speziellen homogenen Elastomer-Werkstoff, der auch patentiert ist. Eine seiner besonderen Eigenschaften ist eine sehr glatte und homogene Oberfläche, die einen guten Farbtransport ermöglichen soll.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch das Waschverhalten der Farbwalzen, wie Grube weiter betont. Wo zuvor – bedingt durch einen Produktionswechsel von einer dunklen auf eine helle Farbe – drei bis vier Waschgänge nötig waren, so genügen nach den Erfahrungen von Stephan Grube nunmehr ein bis zwei Waschgänge bei deutlich geringerer Menge an Waschmitteln (Mengenreduktion bis zu 90 Prozent). 

Hinzu komme ein konstantes Druckverhalten des neuen Werkstoffs auch bei größeren Auflagen. Die Qualitätsschwankungen seien selbst bei kritischen Farben, wie beispielsweise Grautönen, nahezu nicht messbar, wie Grube weiter ausführt. Durch die Dimensionsstabilität des Werkstoffes, der weder schrumpft noch quillt, sei kein Nachjustieren der Farbwerke mehr nötig.

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