profi-tec verzeichnet hohe Nachfrage nach Inkjet-Mailingdrucksystemen

Die richtige Technologie zur richtigen Zeit

Die von profi-tec entwickelten, mobilen One-for-all-Druckcontroller lassen sich mühelos an den jeweiligen Maschinenstandort mitnehmen und bei Bedarf an verschiedene Aggregate anschließen.

Martin Müller vergleicht das gedruckte Mailing gerne mit einem E-Mail-Newsletter: »Das Prinzip ist dasselbe, nur dass die Printvariante nachweislich effektiver ist«, sagt der Vertriebsleiter der profi-tec GmbH aus Rheine und ist sich mit den Geschäftsführern Matthias Vaerst (Organisation) sowie Michel Strippoli (Technik) einig: »Deswegen glauben wir fest an die Zukunft des Mailings.«

 

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Schnelle Entwicklung

Und darauf basiert ihr gesamtes Geschäftsmodell: 2010 ursprünglich als Lieferant für Inkjet-Tinten gegründet, hat sich das Unternehmen mit seinen mittlerweile zehn Mitarbeitern in nur einer Dekade zu einem erfolgreichen Anbieter von Inkjet-Drucksystemen für Lettershops, Fulfillment-Dienstleister, Formulardrucker und Druckereien mit Ausrichtung auf den Mailing-Markt entwickelt.

Zum Angebot zählen zudem Vereinzelungssysteme (Feeder/Anleger), Wendesysteme und UV/LED-UV/IR-Trockner sowie komplette Systemlösungen bzw. Produktions- und Mailingstraßen bis hin zu Vollfarb-Lösungen, auch für den individualisierten Verpackungsmarkt. Ein umfassendes Sortiment an Verbrauchsmaterialien, Tinten und ein internationaler Service rundet das Portfolio ab.

Inzwischen beliefert profi-tec auch große, renommierte Maschinenhersteller mit Inkjet-Komponenten, so wie das Unternehmen auch Komponenten ausgewählter Partner für seine eigenen Drucklösungen einsetzt, etwa in den Bereichen Papierhandling, Druck-Qualitätskontrolle und Sicherheitsprüfung. Die Nachfrage steigt, auch und gerade im Corona-Jahr 2020.

Überzeugt von der Zukunft des Print-Mailings: Die profi-tec-Geschäftsführer Matthias Vaerst (2.v.l.) und Michel Strippoli (2.v.r.) sowie Vertriebsleiter Martin Müller diskutieren beim Interviewtermin in Rheine mit Matthias Siegel von der Grafischen Palette die Veränderungen und neuen Anforderungen in der Branche.

Branche im Wandel

»Immer mehr Verantwortlichen in den Betrieben wird bewusst, dass sie jetzt investieren müssen«, schildert Matthias Vaerst seine Erfahrungen. »Die Ansprüche der Auftraggeber einerseits an die Qualität der Produkte, anderseits an die Flexibilität und Geschwindigkeit der Produktion wächst. Viele Betriebe kommen mit ihrer Technik an die Grenze und riskieren, Kunden zu verlieren.« Nicht nur in diesen Markt stößt profi-tec mit seinen Inkjet-Lösungen zur datenvariablen Produktion von Mailings und zur Adressierung. Die besondere Systemarchitektur bietet ein großes Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten.

Etablierter Technologiepartner

Im Zentrum stehen dabei jeweils Tintenstrahl-Druckmodule des US-amerikanischen Herstellers MCS, die profi-tec als Generalimporteur exklusiv in Europa vertreibt. Verdruckt werden hochwertige, wasserbasierte Hybrid- und UV-Tinten von MCS. »Moderne Inkjet-Systeme sind ihren Toner-Äquivalenten überlegen“, begründet Michel Strippoli die Fokussierung auf Tintenstrahltechnologie. »Die Vielfalt bedruckbarer Materialien und ihre Flexibilität ist größer. Zum Beispiel können unsere Systeme auch schwierige Substrate wie Plastikkarten, Glas und Holz bedrucken. Aufgrund ihrer hohen Verfügbarkeit fallen auch die Tintenkosten nicht ins Gewicht. Viele unserer Systeme drucken bei den Anwendern beinahe pausenlos in zwei oder drei Schichten – Service ist nur selten erforderlich.«

Hinzu kommt: Verpflichtende Servicemodelle wie bei anderen Herstellern gibt es bei profi-tec nicht, also auch keine Fixkosten. Stattdessen legt das Unternehmen Wert auf größtmögliche Erreichbarkeit: Die Drucksysteme sind komplett digital und fernwartungsfähig. Drei Techniker und ein Programmierer helfen nicht nur sofort bei auftretenden Problemen, sondern setzen auch individuelle Problemlösungen bei den Anwendern um. Dabei hilft das eigene Ersatzteillager, welches profi-tec in Rheine unterhält.

Die MCS-Module hält Matthias Vaerst für einen Glücksfall im europäischen Markt: »Das ist genau was die Branche jetzt benötigt. Der Hersteller und Marktführer in den USA ist seit 30 Jahren aktiv und ein sehr zuverlässiger, kundenorientierter Partner. Die Leistungsfähigkeit der Druckmodule, ihre Druckqualität und die intuitive MCS Raptor-Software ermöglichen bei den Anwendern vielfach einen Quantensprung bei der Produktivität.«

Blick in den Showroom bei profi-tec in Rheine. Hier können sich Interessenten von der Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Drucksysteme überzeugen. Die gezeigte Maschine kombiniert verschiedene MCS-Druckmodule und Tinten. Sie ermöglicht damit eine hybride Produktion von wasserbasierenden und UV-trocknenden Anwendungen.

RIP in wenigen Sekunden

Als Beispiel nennt Martin Müller die extrem schnelle PDF-Verarbeitung: »Ein Gigabyte Daten werden in nur sechs Sekunden gerippt, was bei Interessenten nicht selten ungläubige Blicke und anschließendes Staunen auslöst.«

Angeboten werden die Druckmodule in fünf Modellserien vom MCS Falcon über die Typen Eagle, Osprey und Condor bis zum Hochgeschwindigkeits-Rollendrucksystem TK 17/Hayabusa (1.000 feet/min). Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Tinten, unterschiedliche Druckkopfkonfigurationen und Auflösungen (maximal 600×600 dpi) zum Einsatz. So adressiert der MCS Eagle beispielsweise 40.300 DIN-Lang-Umschläge in der Stunde bei einer Auflösung von 600×300 dpi.

Alle MCS-Drucksysteme lassen sich zudem – auch dank der offenen Architektur – miteinander kombinieren. Vollfarbanwendungen werden mit speziell auf die Anforderung abgestimmten Systemen umgesetzt. »Hier sehen wir einen wachsenden Markt«, sagt Matthias Vaerst. »Der Trend geht zum vollfarbigen Mailing. Auch den Verpackungsmarkt wollen wir künftig stärker in den Fokus nehmen.«

Kontakt:

profi-tec
www.profi-tec.com

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