Helloprint: Weitere Investition ins Online-Druckgeschäft

Die Onlinedruck- und E-Commerce-Plattform Helloprint mit Hauptsitz im niederländischen Rotterdam hatte im März 2017 eine langfristige Partnerschaft mit Bregal Unternehmerkapital (Beteiligungsgesellschaft der Unternehmerfamilie Brenninkmeijer – C&A) und Project A vereinbart (print.de berichtete aktuell). Die beiden Unternehmen sind durch ihre Beteiligung an der deutschen Onlinedruckerei Onlineprinters bekannt. Durch eine weitere Millionenfinanzierung von derzeitigen Investoren will Helloprint nun „den Wachstumskurs noch einmal intensivieren“, wie jetzt bekannt wurde. So sollen die Internationalisierung in Kontinentaleuropa und im Vereinigten Königreich weiter vorangetrieben, das Team ausgebaut und die Plattform gestärkt werden. Laut Project A belaufe sich das Investitionspaket auf „mehrere Millionen Euro“.

Durch die umfangreichen Investitionen sollen die Endkunden sowie das weiter wachsende und aus über 150 spezialisierten Druckereien bestehende Helloprint-Netzwerk profitieren. Die Helloprint-Plattform ist derzeit in sieben europäischen Ländern aktiv. Beim Umsatz gehe man davon aus, 2018 die 50-Millionen-Euro-Schwelle zu überschreiten, betont Hans Scheffer, CEO von Helloprint. Damit werde auf eine Wachstumsrate von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gezielt.

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Innerhalb der kommerziellen, wachsenden Druckbranche machen Bestellungen über das Internet einen immer größeren Anteil aus – nicht zuletzt aufgrund der niedrigeren Preise und eines hohen Service-Niveaus. So sei Online Print laut der von Zipcon Consulting GmbH ermittelten Umsätze „weiterhin auf Erfolgskurs. Mit einem prognostizierten Wachstum von mehr als 15 % in offenen Online-Shops dürften 2017 rund 7,5 Mrd. Euro in der D/A/CH-Region erwirtschaftet worden sein“, schätzt der Bundesverband Druck und Medien, der sich auf die Zipcon-Marktstudie stützt.

„Noch wird in diesem in Europa etwa 160 Milliarden Euro großen Markt mehrheitlich offline bestellt. In den Ländern, in denen wir bereits präsent sind, wollen wir die Digitalisierung in diesem Jahr erneut vorantreiben“, so Scheffer weiter. Durch das serviceorientierte Plattformmodell von Helloprint lassen sich Geschäft und Marktpräsenz ausbauen, ohne in Maschinen und Anlagen investieren zu müssen.

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