68 Arbeits- und Ausbildungsplätze sind betroffen

Buchbinderei Lachenmaier: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet

Die Reutlinger Buchbinderei Lachenmaier hat beim Amtsgericht Tübingen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt.

Die Auftragslage sei gut, wie die Geschäftsführerin dem Reutlinger General-Anzeiger erklärte. Über das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung soll das Unternehmen nun saniert werden. Gerhard Walter sieht, wie aus dem Bericht der Tageszeitung hervorgeht, “konstruktive Ansätze”, man müsse jedoch abwarten, wie sich die Auftragslage und die Vollkostendeckung entwickle. Eine Gläubigerversammlung ist vom Amtsgericht Tübingen für den 24. Januar 2017 anberaumt, wie es auf dem Online-Portal insolvenzbekanntmachungen.de heißt.

Die 1872 gegründete Buchbinderei Lachenmaier hat sich auf individuelle, innovative Verarbeitungswünsche spezialisiert. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus den Premiumbereichen von Verlagen, Werbung und Industrie aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Der Umsatz des Unternehmens habe laut Sylvie Weigel in den vergangenen drei Jahren zwischen knapp fünf und sechs Millionen Euro gelegen, zitiert der Reutlinger General-Anzeiger. Vor zehn Jahre hatte das Unternehmen schon einmal Insolvenz beantragen müssen. Damals habe das Unternehmen durch den Einstieg von Investoren und ein Management-Buy-Out gerettet werden können.

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