Zwei 48-Seiten-Maschinen sollen 2014 in Dresden die Produktion aufnehmen

Prinovis kauft Offsetmaschinen von Adam Nord als Tiefdruck-Ersatz

Die beiden 48-Seiten-Maschinen vom Typ Manroland Lithoman III, die 2006 bei der Adam Nord GmbH in Betrieb gingen, sollen an den Prinovis-Standort Dresden umziehen.

Prinovis will mit dieser Investition nach eigener Aussage das Geschäft im Segment der Zeitschriften stärken. Das Unternehmen könne seinen bestehenden Verlagskunden nach Inbetriebnahme der Maschinen dadurch ein erweitertes Technologie- und Servicespektrum anbieten und somit Anforderungen auch in niedrigen Auflagenbereichen in vollem Umfang bedienen.

In Dresden stehen sechs Tiefdruckrotationen, darunter zwei Cerutti 335R mit 3,62 m Bahnbreite. Eine dieser Maschinen war im Mai 2013 bei einem Brand beschädigt worden. Die beiden Offsetmaschinen werden deshalb von Prinovis auch als Ersatzinvestition gesehen. Der Kauf steht laut Prinovis unter dem Vorbehalt einer abschließenden vertraglichen Einigung sowie der kartellrechtlichen Genehmigung. Man strebe die Inbetriebnahme der beiden Maschinen noch für das Jahr 2014 an, heißt es. Dr. Bertram Stausberg, CEO von Prinovis: „Mit dem Erwerb der beiden Offset- Maschinen gehen wir einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Dresden sowie der gesamten Prinovis-Gruppe.“

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74,9 Prozent der Anteile an Prinovis werden von der Bertelsmann SE & Co. KGaA, 25,1 Prozent von der Axel Springer AG gehalten. Prinovis mit Druckstandorten in Ahrensburg, Itzehoe, Dresden, Nürnberg und Liverpool gehört wiederum zu Be Printers, dem Zusammenschluss von Druckaktivitäten der Bertelsmann SE & Co. KGaA. Innerhalb des Bertelsmann-Konzerns konkurrieren Prinovis und Be Printers auch mit Mohndruck in Gütersloh, wo im Frühjahr 2014 bereits die zweite 96-Seiten Offset-Rotation in Betrieb gehen soll.

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