BGH-Urteil hat den Weg für Fusion freigemacht

Südwest Presse Ulm übernimmt Zeitungsverlag Schwäbisch Hall

Gehört jetzt direkt zur Neuen Pressegesellschaft, dem Verlag der Südwest Presse in Ulm: das Haller Tagblatt.

Der bisherige Verleger und Verlagseigentümer Claus Detjen bleibt dem Zeitungsverlag Schwäbisch Hall als Herausgeber des Haller Tagblatts und Mitglied des Redaktionsbeirats der Südwest Presse verbunden. Die Fusion, die Detjen laut NPG „seit langem anstrebte“, wurde durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs möglich.

Das Haller Tagblatt gehört seit mehr als 40 Jahren zur Partnergruppe der Südwest Presse, in der über 20 Tageszeitungen mit einer täglichen Auflage von mehr als 300 000 Exemplaren zusammenarbeiten. Mit der Fusion soll nach dem Willen des bisherigen und des neuen Gesellschafters die Zukunft des Haller Tagblatts in einer starken Mediengruppe gesichert werden.Der Geschäftsführer der Neuen Pressegesellschaft, Thomas Brackvogel, und Detjen erklärten, die wirtschaftliche und publizistische Grundlage des Haller Tagblatts werde weiterhin die lokale Verwurzelung in seinem Markt im Altkreis Hall und die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Zeitungen im Kreis Schwäbisch Hall (Hohenloher Tagblatt, Rundschau Gaildorf) sein. Die Einbindung in die größere Mediengruppe ermögliche zugleich die Nutzung aller Möglichkeiten des Internets, die einem kleinen Verlag in der immer stärker werdenden Medienkonkurrenz allein nicht gelingen könne.

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Das Haller Tagblatt wird im Druckhaus Hohenlohe-Ostalb in Crailsheim produziert, das vor wenigen Wochen erst eingeweiht worden war. Die Zeitungsdruckerei ist ein Gemeinschaftunternehmen der Neuen Pressegesellschaft und der SDZ Druck und Medien (Aalen).

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