Die neue Sammelhefter-Generation ist automatisiert und digital vernetzt


Vizedirektorin der Müller Martini Marketing AG, Dr. Jutta Thellmann, und Müller-Martini-Marketing-Manager Felix Stirnimann.

Der ebenfalls modulare Aufbau der Maschine ermöglicht zahlreiche Ausbauvarianten für die Konfektionierung verschiedener Printprodukte. So sind Systemlösungen für Einstecken, Adressieren, Palettieren und Selective Binding möglich. Der Warenkleber 382 kann an jeder beliebigen Anlegerposition für das Aufspenden von Karten angestellt werden.
Zusätzliche Produktionssicherheit bietet die Servicedienstleistung MM-Remote. Mit der Online-Anbindung des Tempo 220 können Müller-Martini-Techniker oft bereits eine Ferndiagnose stellen. Sollte ein Service-Einsatz vor Ort nötig sein, sind die Service-Spezialisten bereits im Bilde und mit den nötigen Ersatzteilen ausgerüstet. Auf diese Weise kann sich laut Hersteller die Ausfallzeit der Anlage im Notfall um bis zu 50 Prozent verringern.

Ferndiagnose per Remote: Die Online-Anbindung des Sammelhefters kann laut Hersteller Ausfallzeiten im Notfall um bis zu 50 Prozent verringern.

Eine für alles. Müller Martini löst den Knoten der Weiterverarbeitung im digitalen Druckprozess mit der Sigma-Line, einem Gesamtsystem für die vollautomatisierte Herstellung verschiedenster Printprodukte. Die Sigma-Line ebnet den Weg zur industriellen digitalen Buchproduktion, indem sie alle Prozesse von den Daten der Vorstufe über den Digitaldruck und die Weiterverarbeitung zu einem Gesamtsystem vernetzt. Zu dessen Kernelementen gehört der Sigma-Folder. Der bahnbasierende und formatvariable Signaturfalzer stellt wichtiges Bindeglied zwischen Druckmaschine und Weiterverarbeitung dar.
Mit dieser Fähigkeit, auch Signaturen zu verarbeiten, lässt sich die gesamte Vielfalt der Weiterverarbeitung für den Digitaldruck nutzen. Das Inline-System ermöglicht laut Anbieter mit einem Maschinenführer die vollautomatisierte Produktion in einem einzigen Arbeitsgang ohne Unterbrechungen – vom PDF bis zum fertigen Printprodukt in wenigen Minuten.  

Digitale Vernetzung mit Workflow-System Connex 

Ob Softcover mit den Klebebindelinien Acoro und Pantera, Hardcover mit der Inline-Buchlinie Diamant MC oder Sammelheftung mit der hoch automatisierten Primera-Familie – in allen Weiterverarbeitungs-Prozessen bewirkt das von Müller Martini entwickelte, konzernweit angewendete digitale Workflow-System Connex laut Hersteller ein nahtloses Zusammenspiel und die Steuerung aller Aggregate. Connex ist damit die Basis für eine nahtlose Integration der Softcover-, Hardcover- und Sammelheft-Anlagen in das digitale Gesamtsystem Sigma-Line.
Indem Connex mit allen beteiligten Maschinen kommuniziert, soll es für eine hohe Sicherheit und Transparenz in der Produktion sorgen, generiert die Jobdaten aller Systeme und ermöglicht das Disponieren von Aufträgen im Sinne von Sortieren, Gruppieren und Planen. Das ist insbesondere wegen der immer kleiner werdenden Auflagen unabdingbar. Die enge Zusammenarbeit zwischen Müller Martini und den Herstellern von Digitaldruck-Systemen ist die Grundlage für eine einwandfreie Integration der Druckmaschinen in den gesamten Workflow der Produktionssysteme.

Autor: Robert Glaser
Erschienen in DD 35/2010

Seite « 1 | 2
Anzeige

Firmen-Suche


Weiterempfehlen Drucken Heft-Abo

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Rechnen Sie mit einem starken Jahresendgeschäft?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...