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UPM erweitert EMAS-Umweltberichte um soziale Aspekte

Vier Papierfabriken des Konzerns berichten auch über lokal relevante und gesellschaftliche Aspekte
 

Das Unternehmen UPM wird laut eigenen Angaben über seinen zukünftigen Ansatz bei der EMAS-Berichterstattung auf Basis des Feedbacks seitens der internen und externen Stakeholder sowie in Absprache mit der EMAS-Organisation entscheiden.

Der finnische Papierhersteller UPM hat laut eigenen Angaben erste Schritte unternommen, um seine Berichterstattung im Rahmen des "European Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)" zu erneuern. Vier der zum Konzern gehörenden Papierfabriken nehmen in diesem Jahr in ihre EMAS-Umweltbilanzen lokal relevante und gesellschaftliche Aspekte sowie Auswirkungen auf. 

Bei den Werken handelt es sich um die UPM Changshu Papierfabrik in China, die UPM Nordland Papierfabrik in Deutschland, die UPM Kaukas Papier- und Zellstofffabrik in Finnland sowie um die UPM Fray Bentos Zellstofffabrik in Uruguay. 

"Wir sehen uns als integraler Bestandteil des Gemeinwesens. Transparenz bei umweltrelevanten Informationen und Umweltauswirkungen unserer Werke sind sehr wichtig. Wir möchten jedoch auch die gesellschaftlichen Aspekte und Auswirkungen mit unseren Interessensgruppen teilen", meint Gabriele Wende, Director, Reporting and Product Stewardship, UPM.

Die ersten UPM Papier- und Zellstoffwerke registrierten sich bei EMAS bereits kurz nachdem das Programm im Jahr 1995 eingeführt wurde. Seither wurde dieser Weg laut Unternehmensangaben mit weiteren Registrierungen konsequent verfolgt. In den Jahren 2012 und 2013 weitete UPM seine konzernweite EMAS-Registrierung mit den Standorten UPM Fray Bentos in Uruguay und UPM Changshu in China auch außerhalb Europas aus.

Die EMAS-Berichte der verbleibenden Papier- und Zellstoffwerke sowie der gemeinsame Teil der Umwelterklärung werden in Kürze auf der UPM Website veröffentlicht. Die eigentliche EMAS-Registrierung ist laut UPM erst mit der Genehmigung aller konzernweiten EMAS-Dokumente 2016 abgeschlossen.

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