Internationale Fachmessen für Lebensmittel, Verarbeitung und Verpackung

Rekordbeteiligung in Kairo: Food Africa und pacprocess MEA wachsen weiter

(Bild: MEA / Food Africa)

Mehr Aussteller, mehr Besucher, mehr Fläche: Die Food Africa und die pacprocess MEA haben 2025 neue Bestmarken erreicht. Der Messeverbund in Kairo zeigt, wie stark sich Ägypten als Treffpunkt für die Lebensmittel- sowie Processing- und Packaging-Branche in Afrika und dem Mittleren Osten etabliert hat – und welche Schritte für die Zukunft bereits geplant sind.

Vom 9. bis 12. Dezember 2025 haben die Food Africa und die pacprocess MEA im Egypt International Exhibition Center in Kairo ihre bislang größte Ausgabe erlebt. Rund 37.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur Messe, erstmals stellten sich etwa 1.200 Aussteller vor. Um die hohe Nachfrage abzudecken, wurde das Gelände erweitert und um eine zusätzliche Leichtbauhalle ergänzt. Die verfügbare Fläche war vollständig belegt.

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Zum ersten Mal fand das Messe-Duo an vier Tagen statt. Das zeigte deutlich, wie groß der Bedarf an einer zentralen Businessplattform für die Lebensmittelindustrie sowie für Verarbeitungs- und Verpackungstechnologien in der Region ist. Ägypten nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Das Land gilt aufgrund seiner wirtschaftlichen Entwicklung, seiner Stabilität und seiner Lage als wichtiger Zugangspunkt zu Märkten in Afrika und im Mittleren Osten.

„Die 2025er Erfolgsausgaben stehen stellvertretend für die außergewöhnliche Entwicklung der Food Africa und pacprocess MEA in den vergangenen Jahren und setzten in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt“, so Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. „Die Entwicklung unserer Messen zeigt das Potenzial Afrikas und der MEA-Region, das wir unseren Kunden hier erschließen. Für die Messe Düsseldorf ist es ein strategischer Auftrag, diesen Rahmen gemeinsam mit unseren Partnern weiter auszubauen.“

Insgesamt präsentierten sich Aussteller aus 51 Ländern auf rund 50.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Gegenüber dem Vorjahr legten sowohl die Zahl der Aussteller als auch die internationale Beteiligung weiter zu. Neben Ägypten als stärkster Ausstellernation gehörten die Türkei und Indien zu den drei führenden Ländern. Ergänzt wurde das Angebot durch 17 Länderpavillons. Viele Unternehmen waren bereits zum wiederholten Mal vor Ort und sehen die Messe inzwischen als festen Termin im Kalender.

Ein besonderer Moment war das zehnjährige Bestehen der Food Africa. Dieses Jubiläum wurde mit einer Gala gefeiert, an der rund 400 geladene Gäste teilnahmen. Im Mittelpunkt standen Unternehmen und Institutionen, die die Entwicklung der Messe seit ihrer Premiere im Jahr 2015 begleitet haben. Unter anderem wurden Aussteller ausgezeichnet, die von Beginn an dabei waren.

Auch bei der pacprocess MEA wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Die Messe, die sich in den vergangenen sechs Jahren als Plattform für Verpackungs- und Verarbeitungstechnologien etabliert hat, wird ab 2026 unter dem Namen interpack MEA stattfinden. Der gemeinsame Auftritt mit der Food Africa bleibt bestehen. Ziel ist eine klarere Ausrichtung und eine stärkere Einbindung in das internationale Netzwerk der interpack alliance.

Die nächste Ausgabe der Food Africa und der interpack MEA ist für den Zeitraum vom 7. bis 10. Dezember 2026 geplant.