Nachhaltigkeit im Druck

Klimainitiative kompensiert 2025 rund 28.500 Tonnen CO₂

Die Mitglieder der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände haben 2025 erneut große Mengen CO₂ ausgeglichen. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass Druckereien ihre Prozesse effizienter gestalten und Emissionen pro Auftrag sinken. Auch die Aufforstung in Deutschland gewinnt an Bedeutung.

Die Nachfrage nach klimafreundlichen Druckprodukten bleibt stabil. Das zeigt die Bilanz der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände für das Jahr 2025. Insgesamt haben die teilnehmenden Unternehmen rund 28.500 Tonnen CO₂ kompensiert. Damit liegt das Engagement für den Klimaschutz weiterhin auf einem konstant hohen Niveau.

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Auffällig ist die Entwicklung bei der Anzahl der kompensierten Aufträge. Während im Jahr 2020 noch 4.950 Aufträge bilanziert wurden, waren es 2025 bereits 5.660. Das entspricht einem Anstieg von rund 14 Prozent. Gleichzeitig ist die insgesamt ausgeglichene CO₂-Menge leicht gesunken. Daraus lässt sich schließen, dass die beteiligten Druckereien ihre Produktionsprozesse verbessert haben. Pro Auftrag entstehen heute offenbar weniger Emissionen als noch vor fünf Jahren.

„Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass Klimaschutz in unserer Branche nicht nur ein Bekenntnis, sondern gelebte Praxis ist“, betont Kirsten Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverband Druck und Medien e. V. „Die Mitglieder der Klimainitiative reduzieren Emissionen konsequent und gleichen unvermeidbare Belastungen verantwortungsvoll aus. Dieses Engagement ist ein starkes Signal an Kunden, Politik und Gesellschaft – und ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Druck- und Medienbranche.“

Neben der CO₂-Kompensation gewinnt auch die freiwillige Aufforstung in Deutschland weiter an Bedeutung. Anfang 2025 wurde bereits das vierte gemeinsame Aufforstungsprojekt umgesetzt. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die Unterstützung der Mitglieder 3.627 Bäume in einem vom Borkenkäfer stark geschädigten Waldgebiet im Harz in Niedersachsen gepflanzt.

Die Klimainitiative unterstützt Druckereien, Verlage und Verpackungshersteller dabei, ihren CO₂-Fußabdruck nach anerkannten Methoden zu erfassen. Ziel ist es, Emissionen systematisch zu reduzieren und unvermeidbare Restemissionen auszugleichen. Innerhalb der Initiative werden dafür ausschließlich Klimaschutzprojekte nach dem Gold Standard gefördert.