Unternehmensstrategie

Miraclon setzt in Finnland auf Direktvertrieb

(Bild: Miraclon)

Mit einer neuen Vertriebsstruktur richtet Miraclon seinen Fokus stärker auf den finnischen Markt. Ziel ist es, Druckereien und Vorstufenbetriebe direkter zu betreuen und technische Unterstützung schneller bereitzustellen. Der Artikel zeigt, warum Finnland dabei eine wichtige Rolle spielt und welche Bedeutung moderner Flexodruck für die Verpackungsbranche hat.

Miraclon hat seine Vermarktungsstrategie für Finnland angepasst. Künftig bedient das Unternehmen den Markt direkt. Damit will Miraclon seine Präsenz vor Ort ausbauen und näher an Druckereien sowie Druckvorstufenbetrieben arbeiten. Ein zentraler Punkt der Umstellung ist der direkte Zugang zu technischem Know-how und kürzeren Reaktionszeiten.

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Im Mittelpunkt steht dabei die FLEXCEL NX Technologie. Sie ist ein integriertes System für die Herstellung von Flexodruckplatten und umfasst Plattenmaterialien, Geräte, Software und strukturierte Oberflächen. Ziel ist eine gleichmäßige Bebilderung und eine kontrollierte Übertragung der Druckfarbe. Durch die hohe Prozesssicherheit lassen sich Druckergebnisse gut vorhersagen und über verschiedene Anwendungen hinweg stabil halten.

„Finnland verfügt über eine stolze und technisch hochentwickelte Flexodruckszene, die für hohe Qualität bekannt ist und ein wachsendes Interesse an Innovationen hat“, erklärt Stephen McCartney, Commercial Director für Europa, Afrika und den Nahen Osten bei Miraclon. „Der Markt für flexible Verpackungen wächst weiter, angetrieben von Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit, einer zunehmenden Vielfalt von Artikelvarianten und Erwartungen der Markenunternehmen. Die finnischen Druckereien sind gut aufgestellt, um die Einführung moderner Flexodruckverfahren zu beschleunigen.“

Durch die direkte Betreuung will Miraclon enger mit seinen Kunden zusammenarbeiten. Dabei geht es nicht nur um die Druckplatten selbst, sondern um den gesamten Druckprozess. Ziel ist ein stabiler, kontrollierter Ablauf, der Tag für Tag gleichbleibende Ergebnisse liefert. Laut McCartney soll die neue Strategie finnische Druckereien dabei unterstützen, ihre Prozesse weiterzuentwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit im Bereich flexibler Verpackungen zu sichern.

Der moderne Flexodruck spielt dabei eine wichtige Rolle für die Verpackungsbranche. Er gilt als standardisiertes und nachhaltiges Verfahren, das eine hohe Druckqualität ermöglicht und mit vergleichsweise wenigen Farben auskommt. Statt vieler Sonderfarben kommen häufiger Prozess- und Skalenfarben zum Einsatz. Gleichzeitig erlaubt das Verfahren sauberes Drucken, einen größeren Spielraum im Prozess und stabile Ergebnisse – auch bei anspruchsvolleren und nachhaltigeren Materialien.

Für Druckereien bedeutet die Umstellung auf modernen Flexodruck unter anderem eine bessere Maschinenverfügbarkeit, weniger Makulatur und eine effizientere Planung. So lassen sich unterschiedliche Kundenanforderungen zuverlässig erfüllen und Produktionsprozesse besser steuern.