Karsten Hunger folgt Thomas Pfeiffer als VVK-Geschäftsführer. Gleichzeitig bleibt er auch
Geschäftsführer des IPV.(Bild: Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) e.V.)
Thomas Pfeiffer geht in den Ruhestand, Karsten Hunger übernimmt zusätzlich die Geschäftsführung. Der Verband bündelt damit seine Arbeit stärker mit anderen Organisationen der Verpackungsbranche.
Beim Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) ist der angekündigte Wechsel an der Spitze vollzogen. Zum 1. Februar hat der langjährige Geschäftsführer Thomas Pfeiffer seine Aufgaben übergeben und ist in den Ruhestand gegangen. Neuer Geschäftsführer ist Karsten Hunger, der diese Funktion zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben übernimmt.
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VVK-Präsident Gerhard Hackstedt würdigte die Arbeit seines Vorgängers mit den Worten: „Im Namen des Vorstands und der Mitglieder hatte ich die Ehre, Herr Pfeiffer herzlich für seine langjährige, engagierte und erfolgreiche Zusammenarbeit zu danken. Mit Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und großem persönlichem Einsatz hat er die Interessen der Mitglieder würdig vertreten.“ Thomas Pfeiffer könne das Erreichte mit Stolz genießen.
Pfeiffer stand seit 1991 an der Spitze des VVK. In dieser Zeit hat er die politische Interessenvertretung der Branche maßgeblich geprägt. Vor allem bei Fragen zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen und bei gesetzlichen Vorgaben wie dem Verpackungsgesetz war er ein wichtiger Ansprechpartner für Politik und Ministerien. Auch der Austausch mit anderen Verbänden gehörte zu seinen Aufgaben.
Sein Nachfolger Karsten Hunger ist Geschäftsführer des Industrieverband Papier- und Folienverpackung (IPV) und übernimmt nun zusätzlich die Geschäftsführung des VVK sowie weiterer Verbände. Die Mitgliederversammlungen haben dieser Personalunion zugestimmt. Ziel ist es, die Arbeit der Verbände stärker zu bündeln und Strukturen effizienter zu gestalten. Hintergrund sind Konsolidierungstendenzen im Verbandswesen und ein Generationswechsel.
Thomas Pfeiffer begrüßt diesen Schritt: „Eine stärkere Konzentration der Stimmen der Verpackungsindustrie ist hilfreich, um die Zukunft der Branche aktiv gestalten zu können und unsere Anliegen weiterhin wirkungsvoll in den politischen und gesellschaftlichen Diskurs einzubringen. Herr Hunger ist mittlerweile auch schon seit einigen Jahren in der Branche aktiv und konnte in dieser Zeit viel erreichen.“
Künftig ist Hunger Ansprechpartner für insgesamt fünf Verbände. Dazu zählen neben dem IPV auch GemPSI, FHR und ECTA. Bereits im vergangenen Jahr wurde gemeinsam mit dem Faltschachtel-Verband FFI und dem Arbeitskreis Display eine gemeinsame Büroadresse bezogen. So sollen Synergien genutzt und die Zusammenarbeit vertieft werden.
Hunger bedankt sich für das Vertrauen der Mitglieder: „Die Verbände IPV, GemPSI, FHR und ECTA profitieren bereits von der Bündelung von Kräften und den Vorteilen einer gemeinsamen Geschäftsstelle. Im vergangenen Jahr wurde außerdem mit dem Faltschachtel-Verband FFI und dem Arbeitskreis Display eine gemeinsame Büroadresse bezogen, um Synergien stärker zu nutzen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Diese handfesten Vorteile werden auch zukünftig eine signifikante Wirkung erziehen. Wir sind uns der Verantwortung bewusst und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!“