Branchenveranstaltung

Online Print Summit 2026 erweitert Programm um C-Level Classrooms und Robotics-Keynote

(Bild: Online Print Summit)

Der Online Print Summit 2026 setzt einen klaren Schwerpunkt auf Automatisierung, Robotik, Standards und Regulierung. Neue C-Level Classrooms und eine Keynote zu humanoiden Robotern sollen konkrete Antworten auf strategische Fragen der Onlineprint-Branche geben.

Am 12. und 13. März 2026 findet der Online Print Summit 2026 in der Alten Kongresshalle in München statt. Das Programm wird deutlich ausgebaut. Im Mittelpunkt stehen neue C-Level Classrooms, die sich gezielt an Entscheider richten. Themen sind Robotik, Chatbots, No-Code-Automatisierung, Standards und aktuelle EU-Regulierung.

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Für den Abschlussvortrag wurde Enes Ciritci, Mitgründer von Lunes Robotics, angekündigt. Er spricht über den Einsatz humanoider Robotersysteme in der Industrie. Dabei geht es um die Frage, wie Software, künstliche Intelligenz und Robotik zusammenwirken können und welche Folgen das für Produktionsprozesse und Arbeitsmodelle hat. Ein zusätzlicher C-Level Classroom vertieft das Thema und beleuchtet, wie Robot-as-a-Service wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Ein weiteres Forum widmet sich dem strategischen Einsatz von Chatbots. Der französische Web-to-Print-Experte Ludovic Martin zeigt, wie Chatbots über den klassischen Kundensupport hinaus genutzt werden können. Im Fokus stehen Suchmaschinenoptimierung und Generative Engine Optimization. Vorgestellt wird ein strukturierter Ansatz, der Marketing, IT und Vertrieb zusammenführt und klare Regeln für Betrieb und Sicherheit definiert.

Wie Automatisierung im Alltag aussehen kann, zeigt Thomas Karcher von der Druckerei Butz & Bürker. In seinem Beitrag geht es um No-Code-Plattformen und den Einsatz von KI. Anhand praktischer Beispiele erklärt er, wie sich externe Software, interne Systeme und individuelle Erweiterungen verbinden lassen. Ziel ist es, Abläufe schneller umzusetzen und Entwicklungszeiten zu verkürzen.

Das Thema Standards greift Dr. Rainer Prosi von CIP4 auf. Er macht deutlich, welche Rolle standardisierte Datenmodelle und Schnittstellen für skalierbare Onlineprint-Prozesse spielen. Es geht um weniger Komplexität, geringere Schnittstellenkosten und stabilere Abläufe, etwa beim automatisierten Datenaustausch zwischen Systemen und Partnern.

Auch regulatorische Fragen stehen auf dem Programm. Beatrice Klose, Generalsekretärin von Intergraf, erläutert, wie EU-Gesetzgebung entsteht und welche Vorhaben für die Druckindustrie relevant sind. Unternehmen sollen besser einschätzen können, welche Anforderungen auf sie zukommen und wie sie frühzeitig reagieren.

Neu ist zudem die Rolle von Sarah Schumacher als Co-Host. Die Druckingenieurin bringt die Perspektive der jüngeren Generation ein und begleitet das Vortragsprogramm. Sie studierte an der Hochschule der Medien in Stuttgart und beschäftigt sich mit der Frage, wie Innovation in gewachsenen Strukturen gefördert werden kann.

„Mit den C-Level Classrooms schaffen wir Formate, in denen strategische Fragen nicht abstrahiert, sondern konkret diskutiert werden“, sagt Bernd Zipper, Mitveranstalter des Summits. „Automatisierung, Robotik oder Standards können erst dann ihren Wert unter Beweis stellen, wenn Entscheider verstehen, welche Konsequenzen sie für Geschäftsmodelle, Organisation und Zusammenarbeit haben. Genau dafür bietet der Online Print Summit den richtigen Rahmen.“

Tickets sind über die Website www.online-print-summit.com erhältlich.