Stahl beliefert weltweit führende Marken in den Märkten Mobility, Fashion & Lifestyle, Luxusgüter und Verpackungen.(Bild: Henkel)
Seit dem 1. Oktober gehört das niederländische Unternehmen Stahl vollständig zu Henkel. Mit der Übernahme erweitert der Konzern sein Geschäft um Spezialbeschichtungen für flexible Materialien und Papierverpackungen.
Henkel hat die Übernahme der niederländischen Stahl Group abgeschlossen. Nach der Erfüllung aller Abschlussbedingungen und der erforderlichen behördlichen Genehmigungen gehört Stahl seit dem 1. Oktober 2026 vollständig zum Henkel-Konzern.
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Stahl entwickelt und produziert Spezialbeschichtungen für flexible Materialien. Das Unternehmen ist unter anderem in den Bereichen Mobility, Fashion & Lifestyle, Luxusgüter und Verpackungen tätig. Zum Angebot gehören Beschichtungen für Leder, verschiedene Anwendungen sowie Papierverpackungen. Diese sollen unter anderem bestimmte Materialeigenschaften verbessern.
Stahl beschäftigt rund 1.800 Mitarbeitende und erzielte 2025 einen bereinigten Umsatz von rund 725 Millionen Euro. Für Henkel ist die Übernahme eine Erweiterung des Geschäftsbereichs Adhesive Technologies um die angrenzende Kategorie der Spezialbeschichtungen.
„Der erfolgreiche Abschluss der Übernahme von Stahl stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung unserer strategischen Agenda für ganzheitliches Wachstum sowie der Stärkung unseres Unternehmensbereichs Adhesive Technologies dar. Mit dem Eintritt in die attraktive angrenzende Kategorie der Spezialbeschichtungen erschließen wir zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten und erweitern unser Technologieportfolio um Produktangebote für bestehende sowie neue Endmärkte. Gemeinsam mit den Akquisitionen von ATP Adhesive Systems und Wetherby Laroc haben wir in diesem Jahr drei Transaktionen im Unternehmensbereich Adhesive Technologies erfolgreich abgeschlossen. Damit erhöhen wir den Gesamtumsatz in unserem Industriegeschäft um rund eine Milliarde Euro und schaffen die Grundlage für weiteres profitables Wachstum“, so Henkel-CEO Carsten Knobel.
Auch Mark Dorn, Vorstand bei Henkel für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies, sieht in Stahl eine Ergänzung zum bestehenden Geschäft: „Das wissensbasierte und serviceorientierte Geschäftsmodell von Stahl, das mit geringem Kapitalbedarf auskommt, und gleichzeitig hohe Kompetenz bei kundenspezifischen Lösungen und einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit aufweist, ist eine hervorragende strategische Ergänzung für unser Geschäft. Auf Basis dieser führenden Kompetenzen im Bereich Spezialbeschichtungen und Henkels globaler Expertise im Bereich der Klebstofftechnologien entsteht eine ganzheitliche Lösungsplattform, mit der wir unsere Kunden dabei unterstützen, Innovationen zu beschleunigen und ihre Nachhaltigkeitsziele schneller zu erreichen. Wir freuen uns sehr, unsere neuen Kolleg im Team von Adhesive Technologies zu begrüßen und gemeinsam daran zu arbeiten, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen“, sagte Mark Dorn.