Farbmessung und Qualitätssicherung

X-Rite Pantone stellt vernetzte Spektralfotometer-Serie Spectura vor

Die Spectura-Serie umfasst drei mobile Spektralfotometer für unterschiedliche Anforderungen an die Farbmessung und Qualitätssicherung.(Bild: X-Rite Pantone)

Mit Spectura bringt X-Rite Pantone eine neue Serie mobiler Spektralfotometer auf den Markt. Die Geräte sollen Farbmessdaten direkt mit digitalen Qualitätsprozessen verbinden und damit eine standortübergreifende Kontrolle der Farbqualität ermöglichen.

X-Rite Pantone hat die neue Spectura-Serie vorgestellt. Die mobilen Kugelspektralfotometer sollen Farbmessung und Qualitätssicherung stärker miteinander verknüpfen. Dazu werden die Messdaten über eine Cloud-Verbindung in digitale Qualitätsprozesse übertragen.

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Hintergrund sind zunehmend verteilte Produktionsstrukturen mit mehreren Standorten, Lieferanten und unterschiedlichen Materialien. Gleichzeitig werden die Toleranzen bei der Farbabstimmung enger und Freigabeprozesse kürzer. Nach Angaben des Unternehmens werden Messdaten aus der Produktion bisher teilweise noch manuell weitergegeben. Das kann die Bewertung von Farbabweichungen und notwendige Korrekturen verzögern.

Spectura kombiniert optische Messtechnik mit einer Kamerafunktion zur Erfassung von Messzielen und temperaturabhängigen Messfunktionen. Die Geräte können zudem mit Zubehör und weiteren Anwendungen ergänzt werden. Durch die Abstimmung mit bestehenden Handheld- und Tischspektralfotometern von X-Rite Pantone sollen Unterschiede bei den Messergebnissen reduziert werden.

Die Messdaten lassen sich über X-Rite Color iQC in digitale Qualitätsprozesse einbinden. Dadurch können Qualitätsverantwortliche die Ergebnisse aus der Produktion zentral überprüfen. Die Daten werden in einem gemeinsamen System erfasst, was die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Standorten und Lieferanten erleichtern soll.

Die Spectura-Serie umfasst drei Modelle: Das Spectura S60 ist für mobile Farbvergleiche vorgesehen, das S62 für die tägliche Qualitätssicherung. Das S64 richtet sich an Anwendungen mit engeren Toleranzen und soll eine hohe Übereinstimmung mit dem Tischspektralfotometer Ci7800 erreichen.

„In den dezentralen Fertigungsumgebungen von heute kann die Farbqualität nicht mehr separat nach Gerät, Standort oder Lieferant gesteuert werden“, so Ben Spiegel, Director of Product Management, X-Rite Pantone. „An jedem Standort, der Farbentscheidungen trifft, müssen präzise und verlässliche Farbdaten vorliegen – und das geht nur mit gut vernetzten Arbeitsabläufen. Spectura schafft die nötigen Voraussetzungen für stabilere Prozesse, schnellere Reaktionen und bessere Konsistenz im gesamten Farbworkflow.“

Die Spectura-Serie ist ab sofort erhältlich. X-Rite Pantone will die Geräte vom 12. bis 16. Oktober auf der FAKUMA 2026 in Friedrichshafen vorstellen.