Bowe Group zeigt Automatisierungs- und Robotiklösungen auf der LogiMAT 2026
von Redaktion,
bowe-intralogistics-modular-vertical-sorter-mvs.png: Der BOWE INTRALOGISTICS Modular Vertical Sorter (MVS) lässt sich schnell und flexibel mit Sortier- und Ausgabefächern erweitern.(Bild: BOWE GROUP)
Auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart präsentiert die Bowe Group neue Lösungen für automatisierte Intralogistik. Im Mittelpunkt stehen ein autonomer mobiler Roboter, Software zur Steuerung und Überwachung von Prozessen sowie ein modular aufgebauter Sortierer.
Vom 24. bis 26. März findet in Stuttgart die LogiMAT 2026 statt. Mehr als 1.600 Aussteller präsentieren auf rund 70.000 Quadratmetern neue Technologien und Lösungen für die Intralogistik. Die Veranstalter erwarten über 65.000 Besucher. Ein zentrales Thema der Messe ist die Verbindung von Automatisierung, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz.
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Auch die Bowe Group nutzt die Veranstaltung, um neue Lösungen vorzustellen. Am Messestand bündeln die Unternehmensbereiche Bowe Intralogistics, Move und IQ ihre Technologien. Im Fokus stehen Systeme, die logistische Abläufe automatisieren und transparenter machen sollen.
Managing Director Joachim Koschier beschreibt die Entwicklung so: „Heutzutage ist Automatisierung ist für Logistikunternehmen unverzichtbar geworden. Waren schnell, präzise und zuverlässig zu liefern, gehört heute zu den Grundvoraussetzungen im Logistikbereich. Automatisierung steigert dabei nicht nur die Lieferleistung, sondern hilft auch, die Betriebskosten unter Kontrolle zu halten. Diese Schlüsselfaktoren haben die Nachfrage nach unseren Lösungen zuletzt deutlich steigen lassen.“
Um Abläufe zu überwachen, setzt das Unternehmen unter anderem auf Echtzeit-Ortungssysteme und RFID-Technologie. Damit lassen sich Transportwege und Prozessschritte verfolgen. Gleichzeitig können die Systeme automatisch Hinweise für Eingriffe geben, etwa wenn ein Transportwagen von einem mobilen Roboter abgeholt werden soll.
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist die Live-Präsentation eines autonomen mobilen Roboters. Der Roboter wird mit einem Sorterausgabefach verbunden gezeigt, das stellvertretend für eine Sortieranlage steht. Sobald ein Transportwagen mit Paketen befüllt ist, erkennt die Software den Zustand automatisch. Der Roboter holt den Wagen ab und bringt ihn an eine neue Position. Laut Unternehmen kann das System den Ladungsträger ohne manuelles Eingreifen aufnehmen und auch rückwärts einparken.
Parallel dazu zeigt Bowe ein Kollisionsvermeidungssystem, das Mitarbeiter warnt, wenn sich ein Roboter nähert. Ziel ist es, Unfälle im laufenden Betrieb zu vermeiden. Besucher können am Bildschirm außerdem sehen, wie die zugrunde liegende Software Scan- und Trackingprozesse steuert und wie solche Systeme von der Planung bis zum Einsatz umgesetzt werden.
Ein weiteres Thema ist der Modular Vertical Sorter. Der Sortierer ist modular aufgebaut und kann mit zusätzlichen Trays und Ausgabefächern erweitert werden. Dadurch lässt sich das System an veränderte Anforderungen im Betrieb anpassen.
Bas van der Velden, Director Intralogistics der Bowe Group, erklärt: „Der MVS ist der einzige Sortierer, der voll auf Anpassungsfähigkeit ausgelegt ist, innerhalb von etwa drei Monaten lieferbar und innerhalb von einer Woche erweiterbar oder versetzbar ist. In einer Branche, in der Veränderung die einzige Konstante ist, sorgt der MVS dafür, dass unsere Kunden immer einen Schritt voraus sind.“
Ein Video zur Präsentation der Systeme auf der LogiMAT ist online verfügbar.