Kai Lorenzen, Geschäftsführer der insign-media GmbH (Kaltenkirchen). (Bild: insign-media (Florian Lünstedt))
Kai Lorenzen hat beruflich einiges erlebt, war Elektriker und hat zahlreiche Party-Events in der Lübecker Gastro-Szene organisiert. Gecatcht hat ihn am Ende die Druckindustrie, in der er heute mit seiner Produktionsagentur insign-media reüssiert. Sorge bereitet ihm die wachsende Unbeständigkeit in der Personalstruktur.
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Verlässlicher Player im digitalen Großformatdruck
print.de: Herr Lorenzen, Ihr Unternehmen insign-media hat seit kurzem auch einen eigenen Concept Store in der Hamburger Hafencity, aufsetzend auf dem Pink Poster Club, Ihrem Webshop für individuelle Poster und Lifestyleprodukte. Aber eigentlich bedienen Sie als Produktionsagentur doch vor allem den B2B-Markt, richtig?
Kai Lorenzen: Ja, das ist korrekt. Seit jeher verfolgen wir dabei einen ganzheitlichen und vor allem auch nachhaltigen Ansatz. Wir haben ein junges Team mit coolen Ideen und reichlich Erfahrung in Druck und Konfektionierung, das unter anderem aus bei uns in der Produktion anfallender Makulatur (zum Beispiel Acryl, Wellpappe etc.) und Abfall hochkreative Lifestyleprodukte schafft. Mit dem Store an einem Hotspot in Hamburg wollen wir solche, derzeit doch sehr angesagte Upcyclingprodukte jetzt auch „analog“ präsentieren und dabei mit regionaler Fertigung, Umweltbewusstsein und einem sehr hohen Servicestandard bei Direktkunden punkten.
print.de: Darf ich fragen, wie es Sie als gelernten Elektriker ausgerechnet in die Druckindustrie verschlagen hat?
Kai Lorenzen: Die Ausbildung zum Elektriker habe ich direkt nach meinem Realschulabschluss gemacht, damit man, wie sagt man es doch so schön, erst einmal „etwas vorzuweisen hat“. Unter dem Strich war das aber nicht so mein Ding. Deshalb habe ich danach die Fachhochschulreife nachgeholt und in Lübeck Informationstechnologie und Design studiert. Parallel dazu habe ich aber schon zusammen mit einem Freund eine Firma für Veranstaltungsservices gegründet. Ich wollte mein Arbeitsleben schon immer selbstständig gestalten. Wir haben viel in Diskotheken gearbeitet, sogar eigene Partys veranstaltet. Und da war der Bedarf an Werbung, Plakaten und Bannern ziemlich hoch.
„Dass man eine Maschine kauft, ohne die Jobs dafür zu haben,
kann schon mal vorkommen. Dann hat diese Maschine für
uns aber immer auch eine klare Perspektive – und wir die Leiden-
schaft und den Ehrgeiz, eine Angebotslücke damit zu schließen.“
Das waren die ersten Berührungspunkte mit der Branche. Wo kaufe ich Bedruckstoffe und Farben, wie produziere ich dieses oder jenes Produkt im Digitaldruck? Irgendwann haben wir das alles dann in unserer 2001 gegründeten Werbeagentur einfach selber gedruckt, hatten durch den Gastrobereich, der immer so nebenher lief, sehr viele Kontakte aufgebaut, sowohl im Lieferanten- als auch im Kundenbereich. Unser spezialisiertes Produktangebot wurde ebenso immer größer wie die Formate und die Vielfalt an Bedruckstoffen. Heute drucken wir im Großformat bis zu drei Metern Breite auf Papier, Pappe, Karton, Folie, Holz, Acryl, Plexiglas, Hartschaum, MDF-Platten etc. und verfügen natürlich über entsprechende Cutter, teils roboterautomatisiert. Das alles benötigt viel Platz, insgesamt weit über 5.000 Quadratmeter, weshalb wir in der Firmenhistorie auch schon zweimal mit der Produktion umgezogen sind, zuletzt 2021 hierher nach Kaltenkirchen.
Kreativität bis ins kleinste Detail: insign-media hat seinen Sitz seit 2021 in Kaltenkirchen, vor den Toren Hamburgs. (Bild: insign-media (Florian Lünstedt))
print.de: Sie führen eine Agentur, die Kreation, Produktion, Konfektionierung und Versand unter einem Dach vereint. Welchen dieser Prozessschritte mögen Sie persönlich am liebsten?
Kai Lorenzen: Das kann man nur ganz schwer sagen. Natürlich ist es schon spannend, ganz nah am Kunden zu sein und gemeinsam zum Beispiel ein Display zu entwickeln und später dann den Prototyp vorzustellen. Ich glaube aber noch wichtiger ist mir die ganzheitliche Sicht auf die Dinge, einfach ein Projekt vollständig begleiten zu dürfen. Wie produziere ich etwas möglichst günstig, möglichst umweltfreundlich und technisch simpel und funktional? Und wie kann ich das Produkt dann so verschicken, dass es auch heil beim Kunden ankommt? All das sind Gedanken, die bei uns schon in der Kreation mitschwingen. Wir suchen nicht unbedingt immer nach dem coolsten Produkt, aber ganz sicher immer nach dem pragmatischsten. Und genau dieser ganzheitliche Ansatz ist auch der entscheidende USP von insign-media, denke ich. Später im Prozess mag ich dann auch die Action und den Stress im Haus, wenn die LKWs auf den Hof rauf- und wieder runterfahren und man weiß: Du verteilst jetzt deutschlandweit Displays, die übermorgen in jedem zweiten Supermarkt stehen und von Dir produziert wurden! Teilweise auch im Ausland. Schon irgendwie cool, das Ganze.
print.de: Was ist das Erste, das Ihnen durch den Kopf geht, wenn Sie morgens ins Büro kommen?
Kai Lorenzen: Oh, eine bestimmte Morgenroutine habe ich eigentlich nicht. Aber klar: Die Kaffeemaschine spielt schon eine zentrale Rolle, wie bei so vielen von uns. Dann heißt es Mails checken, eingegangene Anfragen prüfen und sich mit Kollegen austauschen. Und wenn ich ganz ehrlich bin: Der größte „Stressfaktor“ am Morgen ist derzeit das Personal: Wer ist krank und wie können wir Ausfälle kompensieren für die Projekte, die gerade anstehen? Eine Maschine geht schon mal kaputt, aber da findet man eine Lösung. Personalausfall oder -fluktuation jedoch wiegen deutlich schwerer.
Individuelle Acryl-Schriftzüge, bestellbar im Webshop „The Pink Poster Club“. (Bild: insign-media (Florian Lünstedt))
print.de: Viele Ihrer Produkte spielen eine zentrale Rolle am Point of Sale. Was ist gute Werbung für Sie? Mehr Emotion oder mehr Effektivität?
Kai Lorenzen: Gute Werbung ist für mich immer emotional. Wobei ich aber auch ein klarer Verfechter der Prämisse „Weniger ist Mehr“ bin, zumindest was die Penetration mit Werbung betrifft. Ich stehe dabei auf sehr cleane, gut durchdachte Botschaften. Aber man muss hier schon beachten: Wir haben zwar mal als reine Werbeagentur angefangen, sind inzwischen aber schon zu 75 Prozent produktionslastig. Bei der Kampagnenentwicklung von Brands sind wir ja in der Regel gar nicht dabei. Wir sind dann die Leute, die Produkte für die Kampagne entwickeln, die Bausteine herstellen. Insofern bestimmt unser Geschäft unter dem Strich dann doch eher die Effektivität.
„Ich gebe zu: Wenn ich privat unterwegs bin, mache ich Fotos von
fremden Displays und sehe auch nach, wie diese funktionieren.
Und eigene Displays rücke ich zurecht, falls etwas ,verbogen‘ ist.
Man ist schon stolz auf die Sachen, die man hergestellt hat.“
Ich persönlich liebe ja voluminöse Papiere, schöne Kartonagen, Lacke, Neonfarben, Veredelungseffekte, schöne Wandschriftzüge. Aber das ist meist schwer zu verkaufen. Trotzdem entwickeln und bauen wir immer wieder auch Spezialitäten wie Riesen-Figuraufsteller aus Reboard oder anderen Materialien. Und auch hier gehen die Herausforderungen dann eher wieder in Richtung Effektivität und Pragmatismus, etwa wenn ein Aufsteller beim Kunden am POS die Wirkung erzeugen soll, dass er frei schwebt, aber niemand erkennen darf, wie man diese Herausforderung als Dienstleister formstabil gelöst hat.
print.de: Wie gehen Sie mit Stress um?
Kai Lorenzen: Wir haben bei uns im Team eine echt gute Grundstruktur sowie eine flache Hierarchie. Der größte Teil der Belegschaft zieht gerade in stressigen Phasen voll mit und hat auch Lust, solche Herausforderungen zu meistern. Kurzfristige Terminaufträge sind nun einmal das tägliche Brot einer Produktionsagentur. Für mich eher stressig ist diese Unbeständigkeit des Markts im großformatigen Digitaldruckbereich ganz allgemein, eine Vorplanung ist da enorm schwierig. Und ich habe eben 25 Leute in Lohn und Brot und somit eine gewisse Verantwortung. Doch ein gleichmäßiger Jobeingang bleibt natürlich Utopie. Ebenso wie für mich, regelmäßig einem anderen Hobby nachzugehen als der eigenen Firma. (grinst)
Kai Lorenzen (hinten, 2.v.r.) kann sich stets auf sein engagiertes Mitarbeiter-Team verlassen. Der insign-media-Geschäftsführer hofft auf Beständigkeit beim Personal – auch in Zukunft. (Bild: insign-media (Florian Lünstedt))
print.de: Was war die größte Herausforderung, die Sie mit der insign-media bisher meistern mussten?
Kai Lorenzen: Unsere beiden Umzüge mit derart großen Produktionsanlagen im Bestand waren schon eine riesige Herausforderung, auch der Bau neuer Hallen und vor allem dessen Finanzierung (plus teilweise neuer Maschinen). Das Thema Finanzierung ist mittlerweile eh ein besonders schwieriges, gerade was die Banken betrifft und wenn man in bestimmten Bereichen möglichst autark bleiben will. Zum Beispiel vom Strompreis – mit unserer PV-Anlage auf dem Dach, eine Investition aus dem Jahre 2023.
print.de: Welche Werte sind Ihnen im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern besonders wichtig?
Kai Lorenzen: Vor allem Fairness. Menschen haben Sorgen, brauchen Hilfe, entwickeln sich weiter. Wir versuchen hier immer, bestmöglich zu unterstützen, auch Möglichkeiten für persönliche Entwicklung zu schaffen. Denn nur dann hat der Mitarbeiter auch den Kopf frei, um bei uns einen guten Job zu machen. Dasselbe gilt für die Kundenbeziehung. Hier das schnelle Geld machen zu wollen, ist perspektivisch dumm, wir sind auf langfristige Geschäftsbeziehungen angewiesen.
„In Sachen Entwicklung sind wir jetzt nicht unbedingt eine
Agentur, die im B2B ultrakreative Sachen macht. Wir wollen
funktionierende, einfache und ökologisch sinnvolle Produkte –
zum Beispiel Displays ohne zusätzliche Klebepunkte und
Kaschierungen. Entsprechend heißt unsere kreativer Ansatz
in diesem Bereich: Alles, was steckbar ist, machen wir steckbar!“
print.de: Welche Rolle spielt Intuition bei Ihren geschäftlichen Entscheidungen in Zeiten von Dashboards und zahlenbasiertem Management?
Kai Lorenzen: Die Bedeutung von Intuition sollte man trotz der ganzen Dashboards nicht unterschätzen. Ich glaube, wir hier im Unternehmen sind in einigen Bereichen dann doch eher gefühls- als zahlengesteuert. Und das ist auch richtig so, denn einen übergeordneten Blick auf alle Aspekte des Wirtschaftens vermitteln einem die Zahlen allein nicht. Wir beobachten natürlich schon, wie Produkte wo ankommen, vertrauen bei neuen Projekten aber auch auf unser Bauchgefühl, um Kunden oder Verkaufsgebiete zu entwickeln. Schließlich verkaufen wir auch Emotionen, da spielt der persönliche Kontakt eine große Rolle. Zudem sind auch Kooperationen mit oder für andere Dienstleister aus der Branche für uns sehr wichtig. Das wird mit der neuen Unternehmergeneration zum Glück auch immer einfacher. Und auch hier ist man dann eher auf der persönlichen Schiene unterwegs. In unserem neuen Concept Store arbeiten wir zum Beispiel sehr intensiv mit Influencern zusammen.
Ganz schön dick aufgetragen: Die Materialvielfalt und -stärke von Werbeträgern aus dem Hause insign-media ist groß. (Bild: insign-media (Florian Lünstedt))
print.de: Wie wichtig ist Ihnen Nachhaltigkeit in der Produktion und im Privaten?
Kai Lorenzen: Aus meiner Sicht ist Nachhaltigkeit heutzutage ein Faktor, zu dem man eigentlich verpflichtet ist. Das sind wir der nächsten Generation schuldig. Entsprechend verhalte ich mich – sicherlich aber, ohne gleich als Öko zu gelten. Wenn es die Wirtschaftlichkeit zulässt, lässt sich da auch im Geschäftsleben einiges ziemlich gut umsetzen, wie wir bemerken, denn das eine schließt das andere nicht zwingend aus. Man kann schon auf die Kunden einwirken, zum Beispiel mit „Lassen Sie uns das Display doch auf Pappe drucken, das steht doch eh nur zwei Wochen im Store und ist dann Abfall“. Zum Glück sind wir ja im Digitaldruck unterwegs, wo gegenüber dem Offset aufgrund der On-Demand-Produktion dann doch deutlich weniger Abfall anfällt. Und – nochmals das Stichwort Upcycling: Für unseren Store arbeiten wir dann ja auch noch zahlreiche Abfälle für eine Zweitnutzung auf. Zudem engagieren wir uns zuletzt verstärkt auch regional sozial, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben, zum Beispiel mit der Unterstützung von Sportvereinen.
print.de: Welche Rolle spielt oder wird Künstliche Intelligenz künftig bei insign-media spielen?
Kai Lorenzen: Für uns ist das ein Effizienzfaktor. Ich würde schon sagen, das bei uns jeder Mitarbeiter inzwischen in irgendeiner Form KI nutzt und dadurch effizienter arbeitet. Gerade im grafischen, kreativen Bereich, aber auch agentisch, wie etwa in meinem Fall zur Erstellung von Verträgen oder Übersetzungsaufgaben. Zudem sind ja immer mehr KI-Tools inzwischen auch in den standardmäßig genutzten Anwendungen „verbaut“. Privat halte ich davon noch ein wenig Abstand. Ich beobachte, dass es schon eine gewisse Tendenz gibt, Informationen zu „überzeichnen“, weil man jetzt mit der KI vieles einfacher und schneller machen kann und gewissermaßen einen anderen Highlight- oder Coolness-Faktor braucht. Vor allem in der Kreation, bei Text und Bild. Von der Fake-Problematik mal ganz zu schweigen.
Kai Lorenzen mit Betriebsleiter und Prokurist Malcolm Schauer (rechts): Nachträglich integrierte Automatisierungsmaßnahmen (wie hier ein Roboterarm an einem Zünd-Cutter S3) sorgen für Entlastung bei den Maschinenführern und effizientere Fertigungsprozesse. (Bild: Christian Lukas)(Bild: Christian Lukas)
print.de: Hat die Druckindustrie ein Image-, Vermarktungs- und Nachwuchsproblem?
Kai Lorenzen: Pauschal kann und will ich das gar nicht beurteilen. Wir zumindest scheinen uns gut zu verkaufen, unser Image bei den jungen Leuten da draußen ist eher cool, vermutlich wegen der doch ziemlich speziellen Dinge die wir produzieren und in Shop und Store verkaufen. Die Herausforderung ist für mich eher, dass man Leute mit Leidenschaft braucht, die die anderen dann auch mitziehen. Da reicht es einfach nicht, wenn der Nachwuchs uns „fancy“ findet. Und Beständigkeit. Denn wenn Du Dir als Unternehmer dann mal eine passende Personalstruktur aufgebaut hast, willst Du nicht, dass diese alle zwei Jahre wieder komplett in sich zusammenbricht. Aber diese Beständigkeit sehe ich bei der neuen Generation eher nicht, Stichwort ständige Jobfluktuation. Echt schade.
print.de: Wie sind Ihre Zukunftspläne, Herr Lorenzen?
Kai Lorenzen: Ich bin jetzt Mitte 40 und möchte mich perspektivisch mehr rausnehmen aus dem operativen Bereich. Mehr Aufgaben delegieren, um mehr Freiräume dafür zu haben, das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren, strategische Dinge voranzutreiben. Ich fühle mich jetzt nicht zu alt für den Job, bemerke aber, dass ich doch zu stark in einzelnen Projekten stecke und mit meiner Energie einfach auch besser haushalten muss. Es ist an der Zeit für mich, mich wieder mehr auf eine Art Supervisor-Funktion zurückzuziehen.
print.de: Vielen Dank für das Gespräch.
KAI LORENZEN
ist Geschäftsführer der Produktionsagentur insign-media GmbH in Kaltenkirchen, nördlich von Hamburg. Der 45-jährige gelernte Elektriker studierte an der Technischen Hochschule Lübeck Informationstechnologie und Design und kam über Umwege mit der Druckindustrie in Berührung. Als junger Inhaber eines Veranstaltungsserviceunternehmens war er mit einem kontinuierlich wachsenden Bedarf an gedruckten, großformatigen Werbemedien konfrontiert. Die Liebe zum Druckprodukt war entfacht! Schnell wurde klar: Das machen wir künftig selbst, das können wir besser.
INSIGN-MEDIA
ist eine Full-Service-B2B-Werbeagentur. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Bereiche Marketingkonzeption, Grafikdesign, Webdesign und Digitaldruck. Das Kerngeschäft liegt seit der Gründung im Jahr 2001 in der Betreuung von Unternehmen – vom ersten Entwurf bis zur Ausarbeitung und Umsetzung komplexer Marketingstrategien.
Im Jahr 2009 wurde die Agentur um einen hauseigenen Produktionsbereich erweitert. Modernste Druck- und Schneidemaschinen garantieren schnelle Liefer- und Fertigungszeiten sowie eine umweltfreundliche und klimaschonende Produktion. Neben hohen Auflagen stellt insign-media auch individuelle Einzelanfertigungen effizient her. Seit 2012 gehört auch die Produktion von Messe- und Präsentationssystemen zum festen Bestandteil des Sortiments. Der Auf- und Abbau dieser Systeme ist neben einer fachgerechten Planung ein Bestandteil der insign-media-Services. Im Frühjahr 2020 übernahm insign-media den Displayhersteller HK-Line und konnte damit seine hauseigene Produktion im Bereich Displays ausbauen. Im Mai 2021 bezog das Unternehmen seinen neuen Firmensitz im Kisdorfer Weg in Kaltenkirchen.
Visitenkarten, Flyer, Briefpapier, Broschüren, Kataloge: Klassische akzidenzartige Druckerzeugnisse stellen in Kaltenkirchen ebenso einen Geschäftsbereich dar wie die Produktion von Werbebannern, 3D-Buchstaben, Leuchtkästen, Pylonen oder Werbeschildern. Gerade in diesem großformatigen LFP-Umfeld hat sich insign-media längst als vielseitiger Spezialist für die Verarbeitung von und den Druck auf unterschiedlichste Materialien etabliert. Diese reichen von Acrylglas in verschiedenen Stärken bis hin zu E-Welle, PVC-Hartschaumplatten, Whiteboardfolie, Anti-Graffiti-Folie, SK-Folie (polymer), MDF in unterschiedlichen Stärken und vielen anderen anspruchsvollen Materialien.
Mit 25 Mitarbeitenden ist man in Kaltenkirchen bestens aufgestellt. Der Fokus in Sachen Werbetechnik-Kunden liegt auf dem Großraum Hamburg mit Teilen Niedersachsens und Schleswig-Holsteins. Als Displayhersteller hat sich das Unternehmen auch über die Region hinaus bereits einen Namen gemacht. insign-media übernimmt nicht nur die Produktion, sondern auch die Kommissionierung und den termingerechten Versand der Displays – egal, ob es sich um kleine Auflagen von 50 Stück oder Großaufträge von bis zu 15.000 Displays handelt.
Das Porträt von Kai Lorenzen gehört zu einer Reihe von Interviews und Geschichten über „Menschen in der Druckindustrie“.
Reportagen über weitere Menschen, deren Herz heftig für Print schlägt, finden Sie in Ausgabe 16/2025 von Deutscher Drucker. Die gesamte Ausgabe steht im print.de-Shop zur Verfügung.