OneVision zeigt auf der Fespa 2026 Lösungen für effizientere Produktionsprozesse

KI und Automatisierung im Fokus des Großformats

OneVision auf der FESPA Global Print Expo 2026.(Bild: OneVision)

Die Anforderungen im Großformatdruck steigen seit Jahren kontinuierlich. Komplexe Workflows, große Datenmengen und ein wachsender Effizienzdruck stellen Druckdienstleister vor immer neue Herausforderungen. Auf der Fespa Global Print Expo 2026 in Barcelona zeigt die OneVision Software AG, wie sich diese Herausforderungen mit Automatisierung und künstlicher Intelligenz gezielt adressieren lassen.

Im Zentrum des Messeauftritts steht die Frage, wie sich Produktionsprozesse stabiler, schneller und transparenter gestalten lassen. Gerade im Großformatbereich treffen unterschiedlichste Dateiformate, Materialien und Weiterverarbeitungsschritte aufeinander. Fehler in der Datenaufbereitung oder im Produktionsprozess führen dabei nicht selten zu kostspieligen Nachdrucken. Gleichzeitig verschärfen steigende Kosten und der Fachkräftemangel den Druck auf die Betriebe, effizienter zu arbeiten.

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OneVision setzt hier auf durchgängige Workflow-Automatisierung. Mit der Wide Format Automation Suite lassen sich zentrale Produktionsschritte wie Preflight, Korrekturen, Nesting, Ausschießen und Routing automatisiert abbilden. Manuelle Eingriffe werden reduziert, Abläufe standardisiert und Fehlerquellen minimiert. Das Ziel ist eine konsistente Produktion – auch in komplexen Umgebungen mit variierenden Anforderungen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von KI-Technologien. Anwendungen wie „AI Queries“ ermöglichen es, Produktionsdaten schneller auszuwerten und Engpässe oder wiederkehrende Probleme zu identifizieren. Mit „AI Billboard Validation“ wird die Qualitätskontrolle von Außenwerbung vereinfacht: Ein Foto genügt, um typische Montagefehler oder fehlende Inhalte zu erkennen und zu dokumentieren. Ergänzt wird dies durch KI-gestützte Bildverarbeitung, die klassische manuelle Eingriffe – etwa bei Farb- oder Schärfeanpassungen – automatisiert übernimmt.

Auch die Transparenz in der Produktion rückt stärker in den Fokus. Mit dem Modul „Stations“ werden manuelle Prozessschritte digital erfasst und in den Workflow integriert. Mitarbeitende erhalten klare Arbeitsanweisungen, können Fortschritte dokumentieren und Feedback geben. Dadurch entsteht ein durchgängiger Überblick über den Status eines Auftrags – von der Druckvorstufe bis zur Auslieferung.

Ein wesentlicher Baustein bleibt zudem die automatisierte Dateiprüfung. Fehler bei Auflösung, Skalierung, Farbprofilen oder fehlenden Elementen werden bereits vor Produktionsbeginn erkannt und korrigiert. Das reduziert Abstimmungsaufwand und minimiert das Risiko von Fehldrucken.

Auf der Messe selbst setzt OneVision auf Live-Demonstrationen und den direkten Austausch mit Anwendern. Besucher können konkrete Einblicke in automatisierte Workflows gewinnen und individuelle Anforderungen diskutieren. Damit wird deutlich: Automatisierung und KI sind längst keine Zukunftsthemen mehr, sondern entwickeln sich zu zentralen Werkzeugen für eine wirtschaftliche und zukunftsfähige Großformatproduktion.

Der EUROPEAN PRINTING SUMMIT am 29. und 30. September 2026 im Signal Iduna Park in Dortmund widmet sich den Topthemen KI, Digitalisierung und Automatisierung in Print & Packaging. Mehr Infos und Tickets unter www.european-printing-summit.com.