Lopec 2026 zeigt gedruckte Elektronik in der industriellen Praxis
von Redaktion,
Mehr als 2.400 Besucher kamen zur Lopec 2026.(Bild: Messe München GmbH)
Mit 158 Ausstellern aus 29 Ländern und über 2.400 Besuchern setzte die Lopec 2026 erneut internationale Impulse. Im Fokus standen Technologien, die den Sprung in industrielle Anwendungen geschafft haben, von Smart Living über Mobility bis zur Medizintechnik. Die Messe bot Orientierung für Entscheider und zeigte die Wachstumsdynamik der Branche.
Vom 24. bis 26. Februar 2026 versammelte die Lopec im International Congress Center der Messe München die internationale Community der gedruckten Elektronik. Mit 158 Ausstellern aus 29 Ländern und mehr als 2.400 Fachbesuchern konnte die Messe ihre Rolle als zentrale Plattform der Branche bestätigen.
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Im Mittelpunkt standen serienreife Anwendungen und konkrete Lösungen, etwa in den Bereichen Mobility, Smart Living, Medizintechnik, Energie und Industrie. Nachhaltige Materialien und ressourcenschonende Prozesse prägten das Bild der Messe. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Technologie zunehmend als industrielle Schlüsselkomponente wahrgenommen wird.
Katja Stolle, Executive Director des Geschäftsbereichs Neue Technologien, zieht ein positives Fazit: „Die konstant gute Ausstellerbeteiligung und die Qualität der Gespräche zeigen: Die Lopec ist die zentrale Plattform der Branche, auf der Innovationen vorangetrieben und Zukunftsthemen konkret gestaltet werden.“ Auch Armin Wittmann, Exhibition Director der Lopec, betont die industrielle Relevanz: „In diesem Jahr sind besonders viele Maschinen in den Messehallen zu sehen. Die Skalierung der Technologie ist ein zentrales Thema. Das zeigt, dass die gedruckte Elektronik den Sprung in industrielle Anwendungen geschafft hat.“
Die Stimmung auf der Messe war von Zuversicht geprägt. Dr. Klaus Hecker, Geschäftsführer der OE-A, sagt: „Die Lopec 2026 hat die starke Dynamik unserer Branche eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das große Besucherinteresse und die starke Präsenz der Industrie bestätigen den Aufwärtstrend der Branche.“ Die Zahlen untermauern dies: 2026 wuchs der Umsatz um sieben Prozent, für 2027 wird ein Wachstum von zehn Prozent erwartet.
Aussteller hoben die Effizienz der Messe hervor. Stijn Gillissen von Henkel erklärt: „Auf der Lopec ist die gesamte Wertschöpfungskette der gedruckten Elektronik vertreten. Hier werden Kontakte zu Partnern geknüpft, neue Innovationen entdeckt und man kann mitverfolgen, wie Endnutzer die Technologie zum Leben erwecken.“ Filip Granek von XTPL ergänzt: „Für alle, die an der Schnittstelle zwischen gedruckter Elektronik und industrieller Fertigung arbeiten, gibt es kaum einen produktiveren Ort.“
Die Lopec bot zudem einen breiten Einblick in Anwendungsvielfalt. Exponate reichten von integrierten Beleuchtungslösungen und intelligenten Oberflächen bis zu funktionalen Textilien für medizinische Anwendungen. Das begleitende Konferenzprogramm stärkte den Transfer zwischen Forschung und Praxis, etwa in Sessions zu Materialien, Drucktechnologien, Systemintegration und konkreten Anwendungsbeispielen. Wolfgang Mildner, General Chair der Lopec, betont: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Materialwissenschaft mit Systemintegration verbinden und technologisches Potenzial in zuverlässige, skalierbare Produkte umsetzen.“
International war die Messe stark vertreten, unter anderem durch Besucher aus Italien, Großbritannien, den Niederlanden, Finnland und Japan. Nach Deutschland waren Frankreich, die USA, die Schweiz, Spanien, die Niederlande und Japan die führenden Ausstellerländer.
Die nächste Lopec findet vom 2. bis 4. März 2027 in München statt.