Neue EU-Verpackungsverordnung: Druckunternehmen stehen vor Anpassungen
von Redaktion,
Expert:innen des BVDM erklären in der Online-Veranstaltung „EU-Verpackungsverordnung“, welche Änderungen ab August 2026 auf Druckunternehmen zukommen und wie diese umgesetzt werden können.(Bild: BVDM)
Ab August 2026 gelten neue Regeln für Verpackungen in der EU. Druckunternehmen müssen ihre Lösungen frühzeitig anpassen. In einem kompakten Online-Seminar zeigt der BVDM, welche Anforderungen relevant sind und wie sie in der Praxis umgesetzt werden können.
Die europäische Verpackungsverordnung Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) bringt ab August 2026 tiefgreifende Änderungen für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Themen wie Verpackungskennzeichnung, Mehrwegpflicht, Rezyklierbarkeit, Rezyklatgehalt, Kompostierbarkeit und der Umgang mit kritischen Inhaltsstoffen werden stärker reguliert. Druckunternehmen müssen daher ihre Verpackungslösungen frühzeitig an die neuen Vorgaben anpassen.
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Um einen kompakten Überblick zu geben, veranstaltet der Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM) am 23. April 2026 von 14 bis 16 Uhr das Online-Seminar infoKompakt „EU-Verpackungsverordnung“. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Betriebe, die sich praxisnah über die Anforderungen informieren und die nächsten Schritte planen möchten.
Julia Rohmann, Referentin für Umweltschutz und Arbeitssicherheit beim BVDM, sowie Mathias Stanke, Referent für Sozialpolitik und Recht, führen durch das Programm. Sie erläutern den aktuellen Stand der europäischen und nationalen Gesetzgebung und geben Hinweise auf mögliche künftige Entwicklungen. Dr. Stefanie Raissa Ramsauer, Rechtsanwältin für Verwaltungsrecht, erklärt die zentralen Regelungselemente der Verordnung. Anhand von Praxisbeispielen zeigt sie, welche Pflichten sich für Unternehmen, Lieferanten, Kunden und Auftraggeber ergeben und wie diese rechtssicher umgesetzt werden können.
Das Seminar bietet außerdem Raum für konkrete Fragen aus der betrieblichen Praxis. Teilnehmende können Herausforderungen aus ihrem Arbeitsalltag einbringen und direkt mit den Referierenden diskutieren.
Für Mitglieder der Verbände Druck und Medien ist die Teilnahme kostenfrei, Nicht-Mitglieder zahlen 120 Euro zzgl. MwSt. Weitere Informationen und Anmeldung finden Interessierte auf der Webseite des BVDM.