Neues Haftmaterial für manipulationssichere Etiketten auf Karton
von Redaktion,
Sichtbarer Schutz für Produkte und Marken: Speziell für die herausfordernde Anwendung auf rauerer (Transport-)Kartonage hat Herma jetzt das manipulationssichere Haftmaterial HERMAvoid checkerboard (Sorte 935) eingeführt.(Bild: Herma )
Mit einem neuen Haftmaterial reagiert Herma auf den steigenden Bedarf an Sicherheitsetiketten im Versand. Das Material ist speziell für raue Transportkartonagen entwickelt und zeigt Manipulationsversuche sofort an.
Herma hat ein neues Haftmaterial für Sicherheitsetiketten vorgestellt. Es trägt den Namen HERMAvoid checkerboard (Sorte 935) und wurde für den Einsatz auf rauen Transportkartonagen entwickelt. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage nach manipulationssicheren Etiketten. Laut dem Marktforschungsunternehmen Grand View Research lag der weltweite Umsatz in diesem Segment 2023 bei knapp 32 Milliarden Dollar. Bis 2030 soll er auf über 50 Milliarden Dollar steigen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von rund sieben Prozent.
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Ein wichtiger Treiber ist der anhaltende Onlinehandel. Waren durchlaufen heute oft mehrere Stationen in der Lieferkette. Entsprechend steigt der Bedarf, Verpackungen zuverlässig gegen unbefugtes Öffnen zu sichern.
Bei dem neuen Material handelt es sich um eine silbermetallisierte PET-Folie mit einem verdeckten Sicherheitsmuster auf der Rückseite. Wird ein Etikett entfernt, bleibt ein Schachbrettmuster („Checkerboard“) sichtbar auf dem Untergrund zurück. Manipulationsversuche sind damit sofort erkennbar, das Etikett kann nicht wiederverwendet werden.
Ausgestattet ist das Material mit dem Haftkleber 63B. Er zeichnet sich durch ein besonders starkes Klebeverhalten aus und eignet sich für schwierige Untergründe wie raue Kartonagen. Zudem ist der Klebstoff wasserbeständig und kann auch auf kühlen oder feuchten Oberflächen eingesetzt werden. Das Haftmaterial ist damit als Basis für sogenannte Tamper-evident- und Void-Etiketten gedacht, vor allem für Transportverpackungen aus Karton.
Verarbeiten lässt sich das Material mit gängigen Druckverfahren wie UV-Flexodruck, Buchdruck oder Siebdruck. Das Sicherheitsmuster kann auf Wunsch angepasst werden, etwa mit einem individuellen Schriftzug oder Logo.
„Etikettendruckern bietet es die Möglichkeit, an einem äußerst attraktiven, stetig wachsenden Markt teilzuhaben. Und Etikettenverwendern bekommen damit eine effiziente und kostengünstige Lösung, um Produkte, Marken und Eigentum entlang von Lieferketten zu schützen“, betont Hendrik Kehl, Produktmanager bei Herma.