Näher am Kunden, stärker am Markt

Die Komori Germany GmbH (KGG) entwickelt sich zum relevanten Partner am Markt

Andreas Söldner (Account Manager Österreich/Bayern), Benjamin Bösch (Managing Director) und Jürgen Woiczyk (Account Manager West) repräsentieren die Druck- und Weiterverarbeitungskompetenzen für MBO, H+H und Komori für die Komori Germany GmbH.

Komori Europe und die MBO Group haben Anfang des Jahres die Komori Germany GmbH (KGG) gegründet. Beide Unternehmen führen damit Vertrieb und Service für Druck und Weiterverarbeitung in Deutschland und Österreich zusammen. Die neue Gesellschaft bündelt Kompetenzen und schafft eine klare Struktur mit direktem Zugang zum Hersteller.

Komori Germany übernimmt künftig den Vertrieb und Service für Komori-Drucksysteme sowie für Falz- und Weiterverarbeitungslösungen von MBO und H+H. In der DACH-Region bleibt lediglich die Schweiz für MBO und H+H ausgenommen. Dort werden die Produkte weiterhin durch Gramag vertrieben. Sitz der neuen DACH-Gesellschaft ist die MBO-Zentrale in Oppenweiler.

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Sitz der Komori Germany GmbH ist die Grabenstraße in Oppenweiler, die auch Stammsitz und Zentrale der MBO Komori Group ist.

Die neue Organisation wird von Benjamin Bösch geführt, der seit Januar 2026 Managing Director der Komori Germany GmbH ist. Er verantwortet den Aufbau eines direkten Vertriebs- und Servicemodells für den deutschsprachigen Markt. KGG startet mit einem kleinen Team und enger Unterstützung durch Komori Europe und die MBO Group. Priorität hat zunächst die Stabilität im Bestandsgeschäft. Installierte Systeme von Komori sowie Anlagen von MBO und H+H werden weiter betreut und technisch begleitet. Parallel entsteht schrittweise eine neue Vertriebs- und Servicestruktur. Über eine große Nähe zu den Kunden sollen sich neue Projekte entwickeln, vor allem in der direkten Kundenansprache. Konkrete Anwendungen, etwa im Bereich der Leaflet-Produktion sowie über Aktivitäten im Verpackungsdruck, werden gefördert.

Keine Zwischenstrukturen mehr

Mit der neuen Gesellschaft vereint Komori Germany die Marken Komori, MBO und H+H unter einer Organisation. Als direkte Landesgesellschaft von Komori Europe entsteht ein unmittelbarer Zugang zu den Hersteller. Kunden arbeiten damit direkt mit dem Hersteller zusammen und nicht über Zwischenstrukturen. Das schafft klare Ansprechpartner und kurze Entscheidungswege im Service. Beratung, technischer Support, Ersatzteile und Workflow-Optimierung kommen aus einer Struktur. Ziel ist eine stabile Produktion mit hoher Anlagenverfügbarkeit und klaren Verantwortlichkeiten.

Die neue Organisation verbindet Druck und Weiterverarbeitung bewusst zu einem integrierten Ansatz. Produktionsprozesse werden stärker vernetzt, automatisiert und datenbasiert gesteuert. Offene Schnittstellen und durchgängige Workflows gewinnen an Bedeutung. Genau hier setzt die Kombination der Kompetenzen von Komori, MBO und H+H an. Maschinen, Prozesse und Weiterverarbeitung werden nicht isoliert betrachtet, sondern als zusammenhängendes Produktionssystem.

Automatisierung, Robotik & die J-throne 29 pushen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der B2-Inkjet-Druckmaschine Komori J-throne 29. Benjamin Bösch sieht hier erhebliches Potenzial für den DACH-Markt. Die Maschine adressiert Anwendungen im Verpackungsdruck, im Akzidenzdruck sowie im Spezialdruck. Geschwindigkeit, Präzision und industrielle Stabilität eröffnen neue Produktionsmodelle für Druckereien, die ihre Kapazitäten erweitern oder ihre Produktionsstruktur anpassen wollen.

Parallel wächst die Bedeutung von Automatisierung in der Weiterverarbeitung. Besonders Robotik und kollaborierende Roboter entwickeln sich zu wichtigen Bausteinen moderner Produktionslinien. Lösungen wie der CoBo-Stack der MBO Group zeigen, wie körperlich belastende Arbeit reduziert werden kann. Gleichzeitig entsteht Zeit für Tätigkeiten mit höherem Wertschöpfungsanteil, etwa Qualitätskontrolle, Auftragsvorbereitung oder Produktionssteuerung.

Benjamin Bösch, Geschäftsführer Komori Germany (rechts), erläutert Matthias Siegel von der Grafischen Palette das Vertriebskonzept der Komori Germany GmbH. Dabei ist die KGG ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland.

Der integrierte Ansatz steht über allem

Der Aufbau der Komori Germany GmbH erfolgt bewusst schrittweise. Sichtbarkeit im Markt entsteht über konkrete Anwendungen, Referenzprojekte und den direkten Austausch mit Kunden. Plattformen wie LinkedIn oder Fachmedien dienen dazu, Praxisbeispiele zu zeigen und den Aufbau der Organisation transparent zu machen.

Mit der Komori Germany GmbH entsteht eine Struktur, die Druck, Weiterverarbeitung und Automatisierung enger miteinander verbindet. Die neue Organisation steht damit für einen integrierten Ansatz in der industriellen Druckproduktion und für eine stärkere direkte Präsenz des Herstellers im deutschen Markt.

DER NEUE GESCHÄFTSFÜHRER VON KOMORI GERMANY

Benjamin Bösch bringt für seine neue Aufgabe langjährige Erfahrung aus der Druckindustrie mit. Vor seinem jetzigen Engagement als Geschäftsführer der Komori Germany GmbH war er als Sales Director bei Koenig & Bauer Durst beschäftigt. Davor arbeitete Benjamin Bösch als Regional Sales Manager DACH bei Landa, dem Hersteller von nanografischen Druckmaschinen, und mehrere Jahre im Vertrieb für HP Indigo und PageWide-Systeme. Seine Laufbahn begonnen hat Bösch 2007 aber bei manroland. Dort arbeitete er zunächst als Projektleiter, später dann als Produktmanager und Executive Sales Manager.

Kontakt:

Komori Germany
www.komori.de