Produkt: Deutscher Drucker 14-15/2019
Deutscher Drucker 14-15/2019
Journal für Druckgeschichte +++ Mitarbeiter mit Motor: Roboter in Industrieunternehmen +++ Zeit zum Lesen: Tipps für die Urlaubslektüre
Eine der letzten historischen Druckereien Leipzigs

25 Jahre Museum für Druckkunst in Leipzig

Das Museum für Druckkunst Leipzig hat sein 25jähriges Bestehen gefeiert. (Bild: Klaus-D. Sonntag)

Das Museum für Druckkunst Leipzig hat zusammen mit seiner Fördergesellschaft und rund 120 geladenen Gästen sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Neu eröffnet wurde mit „Druckkunst 1919. Das Bauhaus und seine Vorläufer im grafischen Gewerbe“ zudem der Ausstellungsbeitrag des Museum im Jubiläumsjahr Bauhaus100.

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Als Festrednerin des Jubiläums war Leipzigs Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke geladen und betonte in ihrer Ansprache: „Das Museum ist mit seinen vielen Facetten etwas Besonderes.“ Es präsentiere nicht nur Druckgeschichte zum Anfassen und Mitmachen, sondern zeige auch den Respekt vor handwerklicher Arbeit. Das Museum für Druckkunst sei heute wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der Leipziger Museumslandschaft.

Finanziert wird das Museum seit seiner Gründung vorwiegend aus privatwirtschaftlichen Mitteln, durch die ebenfalls 1994 gegründete Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst e.V. sowie zahlreiche Spender. Ende 1999 wurde das Museum in die Trägerschaft einer privaten Stiftung, die von Verena von Mitschke-Collande gegründet wurde, überführt und erhält seitdem institutionelle Förderung durch die Stadt Leipzig. Seit 2010 ist die Giesecke+Devrient Stiftung der Förderer des Museums. Deren Vorsitzende, Verena von Mitschke-Collande, erhält in diesem Jahr für Ihr Engagement rund um das Museum die Ehrenmedaille der Stadt Leipzig.

Das Museum ist seit 2014 Teil der Sächsischen Route der Industriekultur und war Initiator für die Anerkennung der künstlerischen Drucktechniken als immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission. Die Sammlung umfasst unter anderem eine der letzten Lichtdruckereien weltweit. Überregional hat sich das Museum mit Veranstaltungen wie den Leipziger Typotagen, Sonderausstellungen mit Partnern aus ganz Deutschland, Israel, der Schweiz, Frankreich oder zuletzt Finnland sowie internationalen Künstlerworkshops einen Namen gemacht.

Das seit 1994 in privater Trägerschaft geführte Museum im Leipziger Westen ist heute eine der letzten historischen Druckereien der Stadt Leipzig.

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