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Neue Produktionsstätte für wasserbasierte Inkjet-Tinten am Standort Mortsel

Agfa steigert Produktionskapazität für Inkjet-Tinten

Agfa stimmt die wasserbasierten Inkjet-Tinten sowohl auf das Drucksystem als auch auf die jeweiligen Anwendungsanforderungen ab.

Das Unternehmen Agfa (Belgien) wird in die Erweiterung seiner Produktionskapazität für Inkjet-Tinten investieren. Eine neue Produktionsstätte am Standort Mortsel soll es Agfa ermöglichen, der steigenden Nachfrage nach wasserbasierten Inkjet-Tinten gerecht zu werden.

Vorrangig ist diese Investition auf den wachsenden Markt des Drucks auf Dekopapier für die Herstellung von Laminatfußböden und Möbelpaneelen ausgerichtet. Hier soll der Großformat-Inkjetdruck mit Agfas wasserbasierten Tinten eine kosteneffektive Lösung bieten. Weiterhin richtet sich Agfa mit der Erweiterung der Produktionskapazität an den Markt des Inkjetdrucks auf Verpackungen, insbesondere auf Wellpappe.

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In Kombination mit den bereits bestehenden Anlagen für die Tintenherstellung soll die neue Anlage, laut Agfa, ein flexibles und effizientes Produktionszentrum bilden, in dem auch die Teams für Forschung und Entwicklung sowie die Qualitätskontrolle gemeinsam untergebracht sein werden. Die erzielte Produktionskapazität soll laut Agfa das erwartete Wachstum der Tintenmengen für die kommenden fünf bis zehn Jahre abdecken.

Tom Cloots, Director Industrial Inkjet, erläutert die Investition wie folgt: „In den letzten zwei Jahrzehnten haben wir eine Produktionsplattform für Inkjet-Tinten aufgebaut, die von der Pilot- bis zur Großserienproduktion reicht und die Produktion von Pigmentdispersion, umfangreiche Qualitätskontrollen und Programme für die Tintenkonsistenz umfasst. Unser Tintenabsatzvolumen ist Jahr für Jahr stetig gestiegen und wir haben die Produktionskapazität schrittweise erhöht. Nun ist die Zeit für eine Neuinvestition gekommen, um mit den wachsenden Marktanforderungen Schritt zu halten“.

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