»Steuerzentrale« von Druck- und Mediendienstleistern

Das sind die wichtigsten MIS-Systeme der Druckindustrie im Überblick

Das Management Informationssystem – »digitales Gehirn« eines Druck- und Medienbetriebs.
Das Management Informationssystem – »digitales Gehirn« eines Druck- und Medienbetriebs. (Bild: Pixabay)


Das Management Informationssystem (MIS) dient zur ganzheitlichen Steuerung des Unternehmens. In einer zunehmend digitalen Welt bildet ein MIS quasi das »digitale Gehirn« des Betriebs und sollte dort den Takt vorgeben. Druckereien steht eine große Anzahl an Systemen, Modulen und Anwendungen zur Auswahl, eine Marktübersicht liefert die aktuelle Zusammenstellung des Beraternetzwerks der Druck- und Medienverbände, Printxmedia Süd.

 

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Management Informationssystem: unverzichtbar

Das MIS gibt Informationen, liefert Vorgaben, sammelt Informationen, analysiert und definiert Abläufe in Echtzeit und gibt den Takt des Unternehmens vor. Während die Anforderungen typischer Offsetdruckereien relativ überschaubar sind, wird es in Bezug auf spezielle Fertigungstechnologien, Logistik, Controlling oder Prozessabbildungen schon wesentlich schwieriger, den Überblick zu behalten.

Die Kalkulation beispielsweise, ursprünglicher Kern eines MIS für die Druckindustrie, ist inzwischen eine Basisanforderung. Doch bereits hier trennt sich aus Unternehmenssicht die Spreu vom Weizen. Denn nicht alle Syteme sind in der Lage, Kalkulationen für den Digitaldruck, Mailing, Verpackungsdruck oder Hybridprodukte, wie etwa zunehmend im Etikettendruck gefordert, gleichermaßen abzubilden. Darüber hinaus sollte das MIS die Produktionssteuerung, Lagerverwaltung, Versandoptionen sowie Controllingfunktionen oder Schnittstellen zu SAP oder anderen ERP-Systemen abdecken.

Die Erstellung eines Anforderungsprofils ist im Investitionsfall entsprechend unvermeidlich. Doch die wahren Herausforderungen liegen nicht rein in der Investition, sondern in der Erkenntnis, dass das Management Informationssystem als »Gehirn« des Unternehmens die gesamte Druckerei vernetzt, sowohl intern (Sachbearbeitung, kaufmännische Leitung, Controlling, Produktion, Lager) als auch extern (andere ERP-Systeme, Kunden, Zulieferer).

Zur Auswahl des richtigen MIS müssen Unternehmen ihre internen Abläufe genau analysieren und kennen, darüber hinaus müssen zukünftig entstehende Anforderungen mit Weitblick geplant werden. Im starken Maße hängen die Anforderungen an das System darüber hinaus vom Nutzungsumfang und der gewünschten Nutzungsintensität sowie dem gewünschten Automatisationsgrad von Arbeitsschritten ab.

 

Marktübersicht – kostenloser Download

Orientierung über die aktuell am Markt bekannten MIS-Anwendungen bietet die Printxmedia-Publikation »Übersicht MIS-Systeme in der Druckindustrie«, die nun in der dritten überarbeiteten Version vorliegt und HIER kostenlos heruntergeladen werden kann. [11930]

 

 

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