Produkt: Deutscher Drucker 14-15/2019
Deutscher Drucker 14-15/2019
Journal für Druckgeschichte +++ Mitarbeiter mit Motor: Roboter in Industrieunternehmen +++ Zeit zum Lesen: Tipps für die Urlaubslektüre
Der Digitaldruck holt sich mehr Marktanteile

Ergebnisse der Trendumfrage „Ihre Vision von der Zukunft der Druckindustrie?“ (Teil 10)

Druckindustrie: Benoit Chatelard, President & CEO Digital Solutions, Flint Group.
Benoit Chatelard, President & CEO Digital Solutions, Flint Group. (Bild: Flint Group/Xeikon)


Deutscher Drucker
hat über 30 Branchenexperten befragt, wie sie die Zukunft der Druckindustrie beurteilen. Welche Perspektive sehen sie für die Branche? Was sind die wichtigsten Themenfelder, mit denen sich Druckdienstleister befassen sollten? Und wie geht es nach Corona weiter?
 In einer Serie lesen Sie die Antworten. Heute: Benoit Chatelard (Flint Group/Xeikon).

 

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Die Corona-Krise verstärkt den allgegenwärtigen Trend zu immer kleineren Auflagen. Nur in einer On-Demand-Produktion können Produktions- und Lagerrisiken vermieden werden. Und genau das bietet der Digitaldruck. Ich sehe ein Wachstum im Digitaldruck voraus. Der Digitaldruck wird sich weiterhin Marktanteile vom konventionellen Druck holen.

Wir müssen deutlich sehen, dass einige Wirtschaftssegmente wie Fluggesellschaften und Messen nicht so schnell wieder ihre gewohnten Zahlen erreichen werden. Andere Märkte wie etwa der Verpackungsbereich entwickeln sich wegen des E-Commerce sehr dynamisch. In gleichem Maße profitiert der Dekordruck davon, dass sich die Menschen mehr in den eigenen vier Wänden aufhalten. Druckdienstleister müssen hier schlau vorgehen, um sich für die richtigen Geschäftsfelder zu entscheiden. Aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Druckereien.

Die Karten werden neu gemischt, und natürlich wird es Gewinner und Verlierer geben. Die Konsolidierung wird weitergehen und die Druckbranche wird sich weiter auf größere Akteure konzentrieren, die auch über die Finanzkraft verfügen, um in stürmischen Zeiten zu überstehen.

Digitaldruckdienstleister verlangen nach einer Reduzierung der Druckkosten, um mehr Volumen generieren zu können. Dies wird mehr von der Effizienz des Workflows und der OEE (Overall Equipment Efficiency) als von Hardware oder Verbrauchsmaterialien beeinflusst. Die Anbieter, die einen „On Time In Full“-Service ermöglichen, heben sich vom Wettbewerb ab. Unterm Strich lautet die Spielregel: Entweder man modernisiert sein Unternehmen – oder man wird austauschbar.

 

Die gesamten Antworten aller Experten finden Sie en bloc in Deutscher Drucker (Nr. 1/2021), der hier im Online-Shop zu bestellen ist:

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Produkt: Deutscher Drucker 4/2020
Deutscher Drucker 4/2020
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