Produkt: Deutscher Drucker 12/2019
Deutscher Drucker 12/2019
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Für elektrofotografische Bogendrucksysteme

Fogra und BVDM erarbeiten Systemprüfung Digitaldruck

Um das Auswerten der Testbögen zu beschleunigen, haben die Ingenieure der Fogra unter anderem einen Passer-Messtisch entwickelt, der die Kontrollelemente über fest installierte Kameras exakt ausmessen und die erhaltenen Werte an die Software übergeben kann.(Bild: Fogra)

Vergleiche, sie helfen – sofern sie auf Basis objektiv prüfbarer Kriterien erstellt wurden – einzuordnen, wo man mit der eigenen Leistung im Markt steht. Mit der neuen Prüfrichtlinie für elektrofotografische Bogendruckmaschinen haben Fogra und BVDM ein Konzept veröffentlicht, dass unter anderem genau das ermöglicht – ebenso wie die neutrale Maschinenabnahme nach zuvor festgelegten Kriterien.

Die neue Prüfrichtlinie Digitaldruck, die Fogra und BVDM im Dezember 2018 offiziell vorgestellt haben, hat nichts mit dem Prozessstandard Digitaldruck (PSD) zu tun. Sie gibt keine Sollwerte inklusive Toleranzen vor, die für einen bestimmten Zweck eingehalten werden müssen und zieht keinen Zertifizierungsprozess nach sich. Stattdessen sollen die neue Prüfrichtlinie und die daraus entwickelte Dienstleistung „Systemprüfung Digitaldruck“ vor allem zwei Dinge bieten: Hilfe bei der objektiven, technischen Bewertung und Einordnung von Digitaldrucksystemen und zum anderen eine neutrale Basis für die Verständigung mit Maschinenherstellern, wie zum Beispiel im Falle einer Maschinenabnahme. Damit richtet sich die Systemprüfung Digitaldruck nicht nur an Druckdienstleister, sondern ebenso an Hersteller.

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Da es im Digitaldruck ungleich mehr Hersteller, unterschiedliche Technologien und Maschinenmodelle als im Offsetdruck gibt, konzentrierte sich die Arbeitsgruppe um Jürgen Gemeinhardt, Abteilungsleiter Drucktechnik bei der Fogra und verantwortlich für die Ausarbeitung der Richtlinie und Systemprüfung, zunächst auf elektrofotografisch arbeitende Bogendrucksysteme, die im A3-Format und mit vier Farben betrieben werden. Mittel- und langfristig sollen sich auf dieser Basis aber auch Testformen und damit Prüfrichtlinien für größere Formate, den Einsatz von mehr Farben oder für Rollensysteme, auch auf Inkjetbasis, ableiten lassen.

Prinzipiell lässt sich die Prüfrichtlinie in drei Bereiche einteilen: die Farbwiedergabe und Bildqualität der Drucksysteme, ihre Geometrie- sowie ihre Tonwert-Eigenschaften. Für alle Bereiche gibt es Testformen, die sich interessierte Unternehmen herunterladen können. Zusätzlich zur Prüfrichtlinie haben Fogra und BVDM zudem eine Dienstleistungspaket geschnürt.

Welche Parameter in den drei großen Prüfbereichen im Detail untersucht werden und wie sich die Ergebnisse interpretieren lassen, erfahren Sie im Beitrag “Systemprüfung Digitaldruck” in Deutscher Drucker, Ausgabe 2/2019 sowie auf der Website der Fogra.

 

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