Produkt: Deutscher Drucker Digital 12/2018
Deutscher Drucker Digital 12/2018
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Für mehr Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit

Fujifilm stattet seine Acuity Ultra mit neuen Eigenschaften aus

Fujifilm hat auf der Fespa Global Print Expo neue Eigenschaften für seine Supergroßformatdruckmaschine Acuity Ultra vorgestellt.

Fujifilm hat seine Supergroßformatmaschine Acuity Ultra mit neuen Eigenschaften ausgestattet, die für eine größere Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit sorgen sollen. Auf der Fespa Global Print Expo in München wurde unter anderem die Konfiguration für Dual-CMYK vorgestellt sowie zwei neue Druckmodi, die die Geschwindigkeit des UV-Inkjetdrucksystems laut Fujifilm auf bis zu 400 m²/h erhöhen.

Wie Nils Gottfried, Produktmanager für die Wide-Format-Inkjet-Systeme von Fujifilm auf der Fachmesse erklärte, gibt es eine neue Konfiguration für das UV-Rollendrucksystem. So könne die Acuity Ultra nun auch mit acht Kanälen und Doppel-CMYK betrieben werden (im Modell Acuity Ultra 5044 beispielsweise). Bisher war das Supergroßformatsystem entweder mit sechs Kanälen (CMYK plus Light-Tinten) oder mit acht Kanälen für CMYK plus Light-Tinten plus zwei Mal Weiß verfügbar. Mit der neuen Achtkanal-Doppel-CMYK-Konfiguration könne nun ein höheres Ausgabevolumen bei gleichbleibender Qualität bewältigt werden. Ermöglicht werde das, so Fujifilm, dank der Graustufen-Druckköpfe von Kyocera, die 3,5 pl kleine Tröpfchen ausstoßen.

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Mit der Fujifilm Acuity und ihrer Konfigurations-Möglichkeiten mit sechs oder acht Kanälen spricht Fujifilm vor allem zwei Marktsegmente an: die Bereiche POS, Frontlid-Anwendungen und das Interior Design, sowie den Out-of-Home-Markt. Ein Update von der Sechs- auf die Acht-Kanal-Version seien durch eine verbesserte skalierbare Architektur und den modularen Aufbau des Drucksystems möglich.

Neue Geschwindigkeiten für den Fujifilm Acuity Ultra

Neu sind zudem der 2-Pass- sowie der 1-Pass-Modus, die beide neue Geschwindigkeiten versprechen. Während der neue 2-Pass-Modus eine Geschwindigkeit von 268 m²/h ermöglichen soll, sei im neuen 1-Pass-Modus ein Output von bis zu 400 m²/h möglich, was einer Steigerung gegenüber der bisherigen Höchstgeschwindigkeit des Acuity Ultra von 60 Prozent entspreche.

Dank einer flexiblen Glättungsfunktion können die Anwender zudem, so Fujifilm, selbst über Qualität und Geschwindigkeit abwägen: Die Einstellungen sollen von 100 Prozent Glättung für minimales Banding und hohe Qualität bis hin zu Null Prozent Glättung für maximale Geschwindigkeit reichen. So können die Leistungsparameter noch besser für jeden Auftrag angepasst werden.

Druckköpfe, Antrieb, Medienzufuhr und gekühlter Vakuumtisch

Die Acuity Ultra von Fujifilm ist in zwei Druckbreiten erhältlich: als 3,2-Meter-Version oder als 5-Meter-Maschine. Zum Einsatz kommen darin die Uvijet-GS-Tinten, die einen dünnen Farbfilm hinterlassen sollen und Greenguard- und AGBB-zertifiziert sind. Was die Supergroßformatmaschine so besonders mache, sind laut Nils Gottfried vier Schlüsselelemente: die Druckköpfe mit 3,5 pl und drei Graustufen, der lineare Antrieb, der Vibrationen reduzieren und die genaue Platzierung der Tintentröpfchen gewährleisten soll, das Medienzufuhrsystem mit einem großen Winkel sowie der gekühlte Vakuumtisch, der dank der Kühlung die konventionelle UV-Härtung ohne Beschädigung oder Schrumpfung des Substrates ermöglichen soll.

 

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Deutscher Drucker 21/2018
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