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Die LED-basierte Härtung von UV-Druckfarben wird immer beliebter, die Trocknungssysteme zahlreicher. Aber wie reagieren die Farbenhersteller auf diesen Trend?
Für industrielle Anwendungen

Großformatdruck: Ricoh stellt neuen UV-Flachbettdrucker vor

Der neue UV-Flachbettdrucker Ricoh Pro TF6250 soll sich für den Einstieg in neue Märkte eignen, wie beispielsweise den industriellen Dekorationsdruck.
Der neue UV-Flachbettdrucker Ricoh Pro TF6250 soll sich für den Einstieg in neue Märkte eignen, wie beispielsweise den industriellen Dekorationsdruck.(Bild: Ricoh)

Mit dem Pro TF6250 präsentiert Ricoh einen neuen UV-Großformat-Flachbettdrucker, der vor allem für Anwendungen in den Bereichen Werbetechnik, Inneneinrichtung und Industriedruck konzipiert ist. Das neue Drucksystem basiert auf dem Ricoh Pro T7210, ist mit zwölf herstellereigenen Druckköpfen der fünften Generation ausgestattet und bietet eine Druckfläche von 2,5 x 1,3 m. Die maximale Produktionsgeschwindigkeit ist bis zu 64,6 m²/h angegeben. Dank zwei verschiedener UV-Tinten-Sets soll der Ricoh Pro TF6250 einen breiteren Farbraum als der T7210 bieten.

Mit dem neuen UV-Flachbettdrucker können Druckdienstleister laut Ricoh ihr Service-Angebote ausbauen sowie neue Märkte erschließen, wie beispielsweise im industriellen Dekorations-, Sieb- oder Verpackungsdruck sowie im Bereich der Inneneinrichtung und Personalisierung. Neben der Druckgeschwindigkeit von bis zu 64,6 m²/h, und einer großen Materialvielfalt bietet der Ricoh Pro TF6250 die Möglichkeit, auf Knopfdruck eine automatische Reinigung der Druckköpfe durchzuführen. Mit den zwei UV-Tinten-Sets “High Adhesion”, “High Color Gammut” sei das Drucksystem flexibel für verschiedene Applikationen einsetzbar.

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„Im Großformatdruck hängt die Wirkung der Anwendung häufig von den Tinten ab. Diese müssen nicht nur von hoher Qualität sein, sondern auch über eine hervorragende Haftfähigkeit auf einer Vielzahl unterschiedlicher Bedruckstoffe verfügen – zum Beispiel auf Holz, Metall und Glas, aber auch auf Standardmaterialien wie Forex-, Dibond- und Acrylplatten. Aus diesem Grund haben wir zwei verschiedene UV-Tintensätze für den Pro TF6250 entwickelt. Anwender haben die Wahl zwischen einem Tintentyp, der für einen breiten Farbraum im Werbetechnikmarkt ausgelegt ist, und einem Tintentyp, der sich dank seiner hohen Haftkraft für industrielle Anwendungen eignet”, erklärt Graham Kennedy Head of Commercial Inkjet Business, Commercial and Industrial Printing, Ricoh Europe.

Die LED-Technologie ermöglicht es, die Tinten bei niedrigen Temperaturen zu trocknen, sodass auch dünnere Materialien eingesetzt werden können, ohne dass diese schmelzen oder sich verziehen. Aber auch bis zu 10 mm starke Materialien sollen sich bedrucken lassen.

Registerstifte sollen für eine hohe Passgenauigkeit sorgen, während die vier individuellen Vakuumzonen die Medien unabhängig von ihrer Form und Größe positionieren. Zudem stellt, so Ricoh, ein Sensor die Druckköpfe automatisch auf die richtige Höhe ein. Durch den Randlosdruck soll sich das Beschneiden erübrigen.

Der Ricoh Pro TF6250 ist nach Angaben des Herstellers ab dem 2. Quartal 2019 in der EMEA-Region erhältlich.

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