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Die LED-basierte Härtung von UV-Druckfarben wird immer beliebter, die Trocknungssysteme zahlreicher. Aber wie reagieren die Farbenhersteller auf diesen Trend?
Bedarfsabhängige Nutzung von Prinect-Software-Funktionalitäten gegen Gebühr möglich

Heidelberg führt neue Varianten des Subskriptionsmodells ein

Heidelberg erweitert die Angebote seiner „nutzenbasierten Vertragsgeschäfte."(Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)

Im Rahmen ihrer digitalen Transformation will die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ihr „nutzenbasiertes Vertragsgeschäft bzw. neue digitale Geschäftsmodelle mit wiederkehrenden Umsätzen“, so Heidelberg in einer Medienmitteilung, rasch weiter ausbauen. Daher hat der Hersteller begonnen, weitere Varianten des Subskriptionsmodells in den Markt einzuführen.

Was „Heidelberg Subscription“ angeht, so hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Verträge im mittleren zweistelligen Bereich mit Kunden im Akzidenz- und Verpackungsbereich gleichermaßen abgeschlossen. Jetzt sollen Druckereien Funktionalitäten der Prinect Software entsprechend ihres konkreten Bedarfs im Rahmen eines Subskriptionsvertrages für eine monatliche nutzenabhängige Gebühr erwerben können und müssen nicht mehr einzelne Lizenzen kaufen.

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Gleiches gilt für die Bereiche der Maschinenwartung und der Versorgung mit Verbrauchsmaterialien für Bestands- oder auch herkömmlich erworbene Neumaschinen. Daneben gibt es sogenannte Freemium-Angebote, die Heidelberg-Kunden kostenlos nutzen können, wie zum Beispiel den Heidelberg Assistant in bestimmten Basisfunktionalitäten.

In der höchsten Ausbaustufe des Programms liefert Heidelberg den Kunden das gesamte Equipment, die Software, alle benötigten Verbrauchsmaterialien, wie Druckplatten, Farben, Lacke, Waschmittel, Gummitücher und ein auf Verfügbarkeit ausgerichtetes Serviceangebot. Der Kunde bezahlt für den bedruckten Bogen. Auf Kundenwunsch übernimmt Heidelberg im Rahmen des Subskriptionsangebots zudem auch die gesamte Logistik für Verbrauchsmaterialien („Vendor Managed Inventory“). Die Laufzeiten der einzelnen Verträge sind dabei variabel.

Für Professor Dr. Ulrich Hermann, Vorstand Lifecycle Solutions und Chief Digital Officer bei Heidelberg, können mit der Ausweitung der Subskriptionsangebote künftig nahezu alle Druckereien in irgendeiner Form den Pay-per-Use-Ansatz nutzen. „Unabhängig davon, für welches Angebot sich die Kunden entscheiden, sie bezahlen immer für ihren tatsächlichen Nutzen.“

Das Programm ist bereits auch bei Kunden in verschiedenen Marktsegmenten in Österreich, Polen, der Slowakei und der Türkei umgesetzt. Es umfasst zugleich alle von Heidelberg angebotenen Druckmaschinenformate, einschließlich des VLF.

Aufgrund des laut Hermann gestiegenen Interesses in den Wachstumsmärkten der Region Osteuropa plant der Hersteller, das Angebot Schritt für Schritt auf weitere Länder der Region auszuweiten.

Künftig soll rund ein Drittel des Gesamtumsatzes auf diese Vertragsarten entfallen. Auf der kommenden drupa 2020 will Heidelberg zudem weitere Lösungen im Bereich digitaler Vertragsmodelle präsentieren.

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