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Dr. Ludwin Monz als Nachfolger von Rainer Hundsdörfer bestellt

Heidelberger Druckmaschinen AG bekommt einen neuen Chef

Dr. Ludwin Monz wird zum 1. April 2022 Vorstandsvorsitzender bei Heidelberg. (Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)

Der Aufsichtsrat der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat Dr. Ludwin Monz (58) als Nachfolger von Rainer Hundsdörfer (65) zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Ludwin Monz wird die Aufgabe mit Start des neuen Geschäftsjahres zum 1. April 2022 von Rainer Hundsdörfer übernehmen.

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Dr. Ludwin Monz ist bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021 Vorstandsvorsitzender der im MDAX notierten Carl Zeiss Meditec AG. „Mit der Ernennung von Ludwin Monz bekommt die Heidelberger Druckmaschinen AG ein geeignetes Gesicht, um die strategische Neuaufstellung weiter voranzutreiben.“, sagt Dr. Martin Sonnenschein, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Er ist ein ausgewiesener Experte für Hochtechnologie und Innovation mit Kapitalmarkterfahrung.“

Dr. Monz gehört dem Vorstand der Carl Zeiss Meditec AG seit 2007 an, seit 2010 ist er Vorstandsvorsitzender. Er wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2014 zusätzlich zum Mitglied des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG berufen. Nach Studium und Promotion in Physik an der Universität Mainz folgten das National Institute of Standards and Technology in Gaithersburg (USA) sowie die Gesellschaft für Schwerionenforschung GSI in Darmstadt, wo Dr. Monz als Wissenschaftler tätig war. Er ist außerdem MBA-Absolvent des Henley Management College in Großbritannien. 1994 trat er als Wissenschaftler bei Zeiss ein. Zwei Jahre später wurde er Leiter der Entwicklung Geodätischer Systeme, dann Gesamtverantwortlicher des Geschäftsbereichs. 2000 wechselte er dann in den Bereich Medical Technology von Zeiss.

Dr. Ludwin Monz freut sich auf seine neue Aufgabe: „Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist für mich ein Aushängeschild des deutschen Maschinenbaus. Ich sehe ein enormes Zukunftspotenzial in der breiten Kompetenz der Mitarbeitenden, der weit verzweigten globalen Organisation und der traditionsreichen Marke.“

„Der Aufsichtsrat von Heidelberg bedankte sich bei Rainer Hundsdörfer für sein außerordentliches Engagement als Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft. Ihm ist es gelungen, das Unternehmen erfolgreich durch die COVID-19-Krise zu steuern, gleichzeitig wesentliche Weichenstellungen zur strategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft vorzunehmen und neues Geschäft wie die E-Mobilität aufzubauen“, sagte Dr. Martin Sonnenschein, Vorsitzender des Aufsichtsrats. Rainer Hundsdörfer dazu: „Es waren sehr herausfordernde Jahre hier bei Heidelberg. Wir haben der Pandemie erfolgreich getrotzt und durch unsere erfolgreiche Transformation Heidelberg strategisch neu ausgerichtet. Ich bin stolz, ein Teil der Heidelberg-Familie zu sein. Meinem Nachfolger Ludwin Monz wünsche ich einen guten Start zum neuen Geschäftsjahr und weiterhin viel Erfolg.“

Wie die Heidelberger Druckmaschinen AG zudem mitteilt, ist vorgesehen, den Vorstandsvertrag mit Finanzvorstand Marcus A. Wassenberg turnusgemäß bis zum Jahr 2027 zu verlängern. Mit dieser Entscheidung setzt Heidelberg auf Kontinuität im Finanzbereich und in der Transformation. „Unter direkter Führung von Marcus A. Wassenberg wurde das Transformationsprogramm von Heidelberg erfolgreich umgesetzt. Eingeleitete Maßnahmen zeigen messbare Erfolge. Wir freuen uns auf eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft“, so Dr. Martin Sonnenschein.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Man kann nur hoffen, daß die verlustreichen Jahrzehnte endlich einmal aufhören. Mit nur stetigem Abbau und Veräußerungen von Assets, wie in den letzten Jahren, kann man nicht erfolgreich sein!
    Zweimal an der Insolvenz vorbeigeschlittert, Auflösung von Pensionsrückstellungen der ehemals von den MA erwirtschafteten Erträge sind keine Dauerlösung!
    Auch in den letzten Jahren wurden nur Managementfehler gemacht – da kann man wahrlich nicht von erfolgreicher Tätigkeit der Vorstände sprechen.
    Es tut einem im Herzen weh, den HDM-Weg in den letzten Jahren zu verfolgen (am besten am Aktienkurs zu verfolgen). Vom ehemaligen Vorzeigeunternehmen zu einem Pfennigstock mutiert.
    Dem neuen Mann kann man nur eine bessere Hand und viel Glück wünschen!
    MFG
    ein ehemaliger Heidelberger

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