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Benchmarking, autonomes Drucken und Predictive Service – Wie die Druckindustrie die Vernetzung der Produktion vorantreibt.
Stand in Halle 16 bleibt wie geplant

Koenig & Bauer steht zur Branchenmesse Drupa

Viele Besucher und Maschinen in Aktion am Messestand von Koenig & Bauer auf der Drupa 2016. (Bild: Thomas Berberich Photography für Koenig & Bauer)

Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG bekräftigte jetzt sein Bekenntnis, an der – auf April 2021 verschobenen – weltweit größten Branchenmesse Drupa in Düsseldorf teilzunehmen. Das Unternehmen sei, wie es in einer Pressemitteilung heißt, “gut aufgestellt” und der Stand in Halle 16 werde beibehalten. Damit reagiert das Würzburger Unternehmen auf die Ankündigung des Wettbewerbers Heidelberger Druckmaschinen AG, im kommenden Jahr auf internationalen Messen keine Präsenz zeigen zu wollen.

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Koenig & Bauer habe “seit der Gründung der Drupa im Jahr 1951 […] ununterbrochen, auch in Krisenzeiten, kontinuierlich Präsenz gezeigt und Kunden aus aller Welt willkommen geheißen”. “Wir sehen die Weltleitmesse Drupa nach wie vor als wichtigen Baustein in der grafischen Industrie und uns in der Verantwortung, diese Branche zu unterstützen. Wir wollen unseren Beitrag leisten, um weiterhin wichtige Impulse vor Ort in persönlichen Gesprächen zu setzen”, erläutert Claus Bolza-Schünemann, der nicht nur Vorstandsvorsitzender von Koenig & Bauer ist sondern auch amtierender Präsident der Drupa. Man vertraue auf das Hygienekonzept der Messe Düsseldorf und auf das Verantwortungsbewusstsein aller Besucher.

Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied bei Koenig & Bauer, räumt ein: „Messen werden nicht mehr so sein wie vor COVID-19. Und auch Koenig & Bauer ergänzt die Kommunikation zu seinen Kunden mit virtuellen Formaten und kundenspezifischen Veranstaltungen”. Dennoch könnten diese Formate nur bedingt die Leistungsfähigkeit eines breit aufgestellten Konzerns transportieren. Nichts gehe über das “hautnahe Erleben neuester Technologien in Aktion mit Publikum und Messe-Feeling”.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Wenn Bolza-Schünemann nicht Drupa-Präsident wäre, würde sich KBA vielleicht auch anders entscheiden. Aber in dieser Rolle kann er ja jetzt gar nicht anders. Damit ist dieses Amt sehr teuer bezahlt. Zumal das Wegbleiben von marktführenden Anbietern die Attraktivität der Messe massiv schwächen wird. Die Drupaverantwortlichen sollten ernsthaft über eine weitere Verschiebung nachdenken.

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