Produkt: Deutscher Drucker 22/2018
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Auf der Fachpack in Nürnberg (24. – 26.9.2019)

Late-Stage-Customization: Herma stellt neues Druck- und Etikettiersystem vor

Herma wird auf der Fachpack in Nürnberg (24. – 26.9.2019) das Druck- und Etikettiersystem PA8 4C vorstellen.(Bild: Herma)

Mit Hilfe von Technologien für die Late-Stage-Customization lassen sich beispielsweise Verpackungen personalisieren, Ressourcen im Verpackungsprozess schonen und marktspezifische Vorgaben effizienter erfüllen – und das branchenübergreifend. Diesem Trend folgend stellt Herma auf der Fachpack 2019 in Nürnberg (24. – 26. September) das neue Druck- und Etikettiersystem PA8 4C vor.

Das PA8 4C soll den vollflächigen digitalen Vollfarbdruck auf weißen Etiketten ermöglichen, sowie die exakte Zuordnung zu derjenigen Verpackung, für die das individualisierte Etikett bestimmt ist. Als Etikettiervarianten sind laut Herma Obenauf-, Übereck- und U-Etikettierungen möglich. Der speziell entwickelte Etikettierer soll gewährleisten, dass ausschließlich das zuletzt gedruckte Etikett appliziert wird.

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Für den eigentlichen Druck kommt Drucktechnologie von Memjet zum Einsatz. Diese liefere nach Aussage von Ulrich Fischer, dem Leiter Produktmanagement bei Herma im Geschäftsbereich Etikettiermaschinen, nicht nur eine hohe Qualität, sondern sei dank der wasserbasierten Tinte auch für sensible Anwendungen im Pharma- oder Foodbereich geeignet. Auf diese Technologie abgestimmte Etiketten seien sowohl in Papier- als auch in PP-Folienvarianten verfügbar, jeweils glänzend oder matt. Ein integriertes Farbmanagementsystem soll dafür sorgen, dass unabhängig vom gewählten Etikettenmaterial vorgegebene Farbwerte, zum Beispiel für Logos und definierte Schmuckfarben eines Corporate Designs, mit den vier Prozessfarben in einem hohen Maße erreicht werden.

Das Einlegen der Produkte erfolgt derzeit manuell, sei jedoch grundsätzlich auch automatisiert denkbar. „Da wir bei der Late-Stage-Customization häufig über kleinste Chargengrößen sprechen, ist jedoch immer abzuwägen, ob automatisierte Systeme in diesem Fall wirtschaftlich tatsächlich Sinn machen“, gibt Ulrich Fischer zu bedenken.

Das PA8 4C ist laut Herma zunächst für Größen von 90 x 50 x 15 mm bis 150 x 150 x 30 mm (L x B x H) ausgelegt. Die Anpassung an unterschiedliche Verpackungsgrößen erfolgt über entsprechende Formatsätze. Bei den Etiketten liege das Spektrum zwischen 45 x 85 mm bis hin zu 175 x 150 mm (B x L).

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