Produkt: Deutscher Drucker 4/2020
Deutscher Drucker 4/2020
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Belgischer Verpackungsdrucker bekommt Roland 706 LTTLV Evolution

Manroland Sheetfed: 1000. Roland-700-Evolution-Druckwerk für Impritex

Das Bild zeigt (v.l.): Antoine Grandjean (Impritex), Alain Grandjean (Impritex), Denis Bourez (Impritex), Stephan Vandroogenbroeck (Impritex), Ahmed Hassani (Impritex), Carl Vandermeersch (Manroland Benelux), Rafael Peñuela (CEO, Manroland Sheetfed GmbH).

Im Oktober 2018 ist die 1000. Druckeinheit der Roland 700 Evolution von der Montagelinie in der Manroland-Sheetfed-Zentrale in Offenbach am Main gelaufen, seit die erste Evolution-Druckmaschine bei der Samson Druck GmbH in Österreich in Betrieb genommen wurde. Die Jubiläums-Druckeinheit ist für eine mit diversem Zubehör ausgestattete Sechsfarben-Doppellackmaschine bestimmt. Deren Installation ist bei dem in Wavre ansässigen belgischen Verpackungsdrucker Impritex geplant.

Impritex betreibt bereits Roland-700-Hiprint- und -Direct-Drive-Maschinen an seinem Standort in der Nähe von Brüssel. Die wesentlichen Komponenten aus beiden Maschinen wurden nun in der neuen Roland-700-Evolution-Baureihe vereint. Die jetzt bestellte Maschine ist eine Roland 706 LTTLV Evolution, die speziell für die Produktion von hohen Auflagen konzipiert wurde.

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Tausend Evolution-Druckeinheiten wurden in mehr als 35 Länder geliefert.

Kurzarbeit im Werk Offenbach

Aktuell wird bei Manroland Sheetfed (Werk) seit dem 1. Dezember 2018 Kurzarbeit gemacht. Im Werk Offenbach am Main sind rund 800 Mitarbeiter beschäftigt. Nicht betroffen ist die Marktorganisation Deutschland (Vertriebs- und Service-Gesellschaft) von Manroland Sheetfed, eine selbständige GmbH, 70 Auszubildende und verschiedene andere Unternehmensbereiche, die nicht direkt mit der Produktion zu tun haben. Gemäß einer neuen Regelung der Bundesagentur für Arbeit ist Kurzarbeit automatisch für zwölf Monate gültig, kann aber jederzeit wieder beendet werden. In der Vergangenheit hatte Manroland Sheetfed die Kurzarbeit meist nach einem relativ kurzen Zeitraum wieder beenden können.

Manroland-Sheetfed-Geschäftsführer Rafael Peñuela begründet die Kurzarbeitsphase mit der starken Volatilität des Marktes. So registrierte man im Jahr 2018 die besten Monate seit der Insolvenz im Jahre 2011, aber auch die schlechtesten. „So volatil kann ein Markt sein“, wie Peñuela print.de/Deutscher Drucker gegenüber wörtlich zum Ausdruck bringt.

Manroland Sheetfed produziert seit etwa sieben Jahren rund 500 reine Druckwerke pro Jahr (Lackwerke werden nicht mitgezählt), was zusammen mit dem Service- und Ersatzteilgeschäft einem Gesamtjahresumsatz von etwa 300 Mio. Euro (+/- 10 %) entspricht.

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