Produkt: Deutscher Drucker Digital 12/2018
Deutscher Drucker Digital 12/2018
Verpackungsdruck +++ UV-Inkjet für den Etikettendruck Eine modulare Lösung von Canon +++ Analoges Gaming +++
JFX200-2513 EX feiert auf der Fespa seine Premiere

Mit 2.5D-Druck-Option: Mimaki stellt neuen Flachbettdrucker vor

Mimaki hat auf der Fespa seinen neuen UV-Inkjet-Falchbettdrucker JFX200-2513 EX vorgestellt.

Mit dem JFX200-2513 EX hat Mimaki auf der Fespa Global Print Expo in München einen neuen Großformat-Flachbettdrucker vorgestellt, der dank eines zusätzlichen Druckkopfes und mit einem neuen Druckmodus mindestens doppelt so schnell sein soll, wie die Vorgängermodelle. Im neuen Entwurfsmodus mit vier Farben plus Weiß soll der neue UV-Inkjetdrucker sogar um 280 % schneller sein, so Mimaki. Durch das “2.5D-Printing” und die RIP-Software “Rasterlink 6 Plus” sollen sich zudem dreidimensionale Drucke und haptische Strukturen in wenigen Schritten erstellen lassen.

Bis zu 17 Schichten können nach Aussage des Herstellers übereinander gedruckt und so Reliefe erzeugt werden. Das ermögliche es den Kunden, ein breiteres Produktportfolio anzubieten. So lassen sich Texturen, wie beispielsweise Holzmaserungen, Ölgemälde auf Leinwand oder hervorstehende Beschriftungen erzeugen. Beispiele für das 2.5D-Printing präsentierte der Hersteller in München gleich mit, darunter interessante Arbeiten von Künstlern wie Claire Vos, Tessa Koops und Daniël Rozendaal.

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Ein Detail der “Spiegel Frau”. Das Bild wurde auf dem neuen Flachbettdrucker auf Spiegelglas gedruckt. Die erhabene Struktur entstand mit Hilfe des 2.5D-Printings.

Mit dem neuen JFX200-2513 EX lassen sich verschiedene Substrate bis zu einer Größe von 2.500 mm x 1.300 mm und einer Stärke von bis zu 5 cm bedrucken, darunter weiße, transparente oder farbige Tafeln, Holz, Karton und Metall – allesamt Materialien, die für Schilder, Möbeldisplays, Baustoffe und vieles mehr eingesetzt werden. Die maximale Geschwindigkeit liegt dank des zusätzlichen Druckkopfes – und dank neuer LED-UV-Lampen – bei maximal 35 m²/h im neuen Entwurfsmodus. Die maximale Auflösung beträgt 1.200 dpi.

Das neue System ist mit unter anderem mit einer einer Nozzle Check Unit (NCU) und einem Nozzle Recovery System (NRS) ausgestattet. Diese Funktionen sollen für einen ununterbrochenen Druckvorgang sorgen und verhindern, dass verstopfte oder funktionsuntüchtige Druckdüsen Qualitätseinbußen verursachen.

Zur leichteren Bedienung hat der Hersteller einen Vakuum-Fußschalter eingebaut. Darüber hinaus besitzt das Flachbettdrucksystem jetzt auch eine Ethernet-Verbindung.

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In vier Teilen widmet sich das Team von Deutscher Drucker und Flexo+Tief-Druck dem Thema „Printed Interior“.

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