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Schriftenbibliothek wächst um 70 Fonts

Monotype übernimmt Londoner Schriftenhaus Fontsmith

Monotype übernimmt Font-Foundry Fontsmith
Dads britische Schriftenhaus Fontsmith, das nun zu Monotype gehört, ist für seine modernen Type-Designs bekannt.(Bild: Fontsmith)

Der Schriftenanbieter Monotype hat die Londoner Type-Foundry Fontsmith übernommen und damit seine eigene Schriftenbibliothek auf einen Schlag um 70 bekannte Original-Schriftfamilien erweitert. Der Schwerpunkt des britischen Unternehmens liegt vor allem auf dem Type-Design.

Fontsmith hat seit seiner Gründung durch Jason Smith im Jahr 1997 exklusive und modifizierte Schriften für einige weltweit bekannte Marken entworfen, darunter BBC, British Gas, Colgate, ING oder Lloyds Bank. Für seine Font-Library hat das Unternehmen mehrere Branchenpreise gewonnen, darunter die European Design Awards 2018 und 2019 für FS Irwin bzw. FS Neruda, sowie den Print and Typography and Lettering Award für FS Siena im Jahr 2017.

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Darüber hinaus beschäftigt sich Fontsmith stark mit der Variable-Font-Technologie: Im Juni 2019 führte das Unternehmen eines der ersten Logos auf Variable-Font-Basis für den neuen Campus der Werbeholding WPP in Amsterdam ein. Das interaktive Logo entstand in Kooperation mit der beratenden Branding-Agentur VBAT. Die interaktive Microsite mit den Variable Fonts von Fontsmith gilt nach Aussage von Monotype als wegweisend in der Schriftenindustrie.

Fontsmith-Schriften werden in die Monotype-Bibliothek aufgenommen

Die Fontsmith-Designs, darunter beispielsweise die FS Albert, FS Brabo, FS Industrie, FS Meridian, FS Millbank und FS Untitled, sollen in Kürze in die Monotype Enterprise-Font-Lösung aufgenommen und darüber hinaus auf MyFonts.com zum Download angeboten werden. Die Enterprise-Font-Lösung erlaubt es Kreativen über die Cloud auf rund 14.000 Desktop-Schriften zuzugreifen, sie zu testen und in ihren Programmen einzusetzen. Zudem übernimmt die Lösung die Verwaltung, Lizenzierung und Bereitstellung der Fonts in Unternehmens- und Partnernetzwerken.

Über die finanziellen Einzelheiten der Übernahme haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

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