Produkt: Deutscher Drucker 16-17/2020
Deutscher Drucker 16-17/2020
Schwerpunkt: Verpackung +++ Buchproduktion +++ Digitaldruck +++Fonttechnik +++ Grafischer Fachhandel
„Print Site Contracts“ bilden ein variables Angebot

Neue Vertragsangebote von Heidelberg

Heidelberg bietet seinen Kunden ein neues skalierbares Vertragsportfolio an.

Das Subskriptionsangebot der Heidelberger Druckmaschinen AG, bei dem Kunden nicht mehr für das eingesetzte Equipment bezahlen, sondern für die Menge der produzierten Druckbögen, soll weiter ausgebaut werden. Deshalb ergänzt Heidelberg sein datenbasiertes Vertragsgeschäft.  Alle neuen Angebote unterstützen die Umsetzung des Smart-Print-Shop-Konzeptes. Die ab sofort verfügbaren „Print Site Contracts“ bilden ein variables Angebot, das Verbrauchsmaterialien, Dienstleistungen, Software, Performance-Beratung, Training und Equipment-Lösungen in einem Paket zusammenführt.

Die „Print Site Contracts“ sind in die Bereiche „Lifecycle Agreements“ und „Subscription“ unterteilt. Dabei hat der Kunde die Wahl zwischen vier Vertragspaketen mit unterschiedlichem Leistungsumfang und unterschiedlichen Bezahlmethoden. Diese reichen von einem sogenannten „Lifecycle Smart“-Vertrag, der Dienstleistungen und Verbrauchsmaterialien umfasst, bis hin zu einem „Subscription Plus“-Paket. Darin enthalten sind Beratung, Training, Service, Verbrauchsmaterialien, Prinect Software sowie Equipment-Lösungen. Heidelberg zufolge zielen alle Pakete „auf die Maximierung der Gesamtanlageneffektivität (OEE) beim Kunden ab und realisieren damit den eigentlichen Mehrwert gegenüber dem Kauf einzelner Komponenten“.

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Die monatlichen Gebühren basieren für die Standardpakete „Lifecycle Smart“ bzw. „Lifecycle Plus“ auf den genutzten Leistungen und bei den Paketen „Subscription Smart“ bzw. „Subscription Plus“ auf dem tatsächlichen Output. Die Pakete können mit dem Kauf einer neuen Druckmaschine kombiniert werden oder setzen auf dem Bestandsmaschinenpark des Kunden auf.

Entscheidet ein Kunde sich für eine der Vertragsformen, kommen ausschließlich Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen aus dem Heidelberg-Portfolio zum Einsatz. Im Rahmen der Verträge spielt auch der Einsatz des digitalen Portals „Heidelberg Assistant“ eine tragende Rolle. Hierdurch haben Vertragskunden einen digitalen Zugriff auf eine Vielzahl zusätzlicher Dienstleistungen, wie z. B. eine lieferantengestützte Lagerbestandsverwaltung oder Echtzeit-Informationen im Hinblick auf die Performance ihres Unternehmens sowie einen unkomplizierten Zugang zum Heidelberg eShop.

Garo Derderian (Leiter Lifecycle Business bei Heidelberg) beschreibt den Kundennutzen des erweiterten Vertragsportfolios folgendermaßen: „Mit unserem neuen partnerschaftlich orientierten Angebot an Print Site Contracts unterstützt Heidelberg die Verbesserung des Produktionsprozesses im Druckbetrieb, während sich Kunden verstärkt auf ihren Markt sowie die Entwicklung von Service- und Produktinnovationen konzentrieren können.“ Mittelfristig plant Heidelberg, rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes mit Vertragsgeschäften zu erzielen.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Volles Risiko kann man da nur sagen, wenn man auf Eigenkapitalquote, CashFlow und Ertragserwartungen bei HD schaut. Wer 30 % seines Gesamtgeschäftes so vorfinanzieren will – Stichwort Bilanz – muss schon einen richtig langen Atem haben. Hoffentlich geht´s gut für Heideldruck, ich drück die Daumen.

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