Produkt: Deutscher Drucker 6/2019
Deutscher Drucker 6/2019
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Preview auf der Fespa Global Print Expo in München

Oki gibt ersten Einblick in den Digitaldruck von Verkehrsschildern

Oki hat auf seinem Fespa-Messestand eine Preview auf eine Lösung für den Digitaldruck von Verkehrsschildern gegeben. Kern der Lösung, die auf die reflektierenden Folien von 3M zugeschnitten wurde, ist der Colorpainter M-64S mit SX-Tinte von 3M. Die Lösung soll im Herbst marktreif sein.

Auf der Fespa Global Print Expo in München hat Oki nicht nur seine Switchable-Toner-Technologie im neuen Weißtoner-Drucker Pro8432WT oder den neuen Etikettendrucker Pro1050 vorgestellt. Der Hersteller hat darüber hinaus auch einen ersten Blick auf eine Lösung für die Produktion von Verkehrsschildern gewährt. Diese basiert auf dem Flaggschiff von Oki, dem Colorpainter M-64S, und ist in Zusammenarbeit mit 3M auf die reflektierenden Folien von 3M hin angepasst worden.

In Kombination mit den 3M-SX-Tinten (in CMYK,Lm,Lc,Gy) und den reflektierenden Folien liefert das Drucksystem laut Oki vollfarbige Grafiken und die von der EU zugelassenen Verkehrsfarben wie Red, Blau, Grün, Braun, Schwarz, Gelb und dergleichen – und das bei den unterschiedlichen, im Straßenverkehr geforderten Reflexionsstufen. Das Siebenfarben-System erreicht dabei eine Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 19,6 m²/h bei einer 48-Zoll-breiten Rolle (121,92 cm) bzw. 23,9 m²/h bei einer 64-Zoll-Rolle (162,56 cm).

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Die Gesamtlösung, die voraussichtlich im Herbst erhältlich sein wird, beinhaltet zudem die Design- und Rip-Software “Flexiprint & Cut Authorized 3M Traffic Edition for Oki” von SAI sowie den Colorpainter-CP-Manager für die Steuerung und den Überblick über die Produktion. Neben Verkehrsschildern sollen sich auf der neuen Lösung natürlich auch eine Reihe anderer Produkte drucken lassen, wie unter anderem Banner, Wand- und Fahrzeuggrafiken, sowie architektonische und richtungsanzeigende Schilder.

Auf dem Fespa-Messestand von Oki hat der Colorpainter M-64S übrigens Autofolie von Drytac bedruckt, die direkt auf der Standfläche live auf ein Auto foliert wurde.

Oki nimmt auch den Trend zu individuellen, digital gedruckten Tapeten auf

Neben Verkehrsschildern und Fahrzeugfolien hat Oki aber auch den Trend zur digital gedruckten Tapete aufgenommen und live demonstriert. Dazu wurden in Zusammenarbeit mit Sentec International und Berger Textiles auf dem Colorpainter M-64S sowie dem H3-104S sowohl Tapeten wie auch Textilwandbezüge live gedruckt.

Neue Weißtoner-, Etikettendrucker und Co.

Eine andere Neuigkeit von Oki spielt zwar nicht im XXL-Format eine Rolle, ist dafür aber für alle interessant, die auch im A3-Format flexibel sein wollen. Der neue A3-Weißtoner-Drucker Pro8432WT ist mit der neuen Switchable-Toner-Technologie ausgestattet und ermöglicht es Anwendern damit, einfach und schnell zwischen CMYW und CMYK zu wechseln. Damit lässt sich beispielsweise im Transferdruck nicht mehr nur Schwarz auf weiße bzw helle Textilien drucken, sondern auch weiter Toner auf schwarze bzw. dunkle Medien. Das neue Drucksystem wurde erstmals in Europa gezeigt.

Neu war zudem der Etikettendrucker Pro1050. Der LED-Etikettendrucker mit fünf Farben (CMYK+W) ist ein Schmalbahnsystem, mit dem sich laut Hersteller bis zu 8.000 Etiketten pro Tag drucken lassen sollen. Der Pro1050 basiert auf der LED-Trockentoner-Technologie, die gegen wasser und alkoholische Lösungsmittel beständige Drucke liefern soll. Somit eignet sich der Etikettendruck beispielsweise für die Produktion von Etiketten, die im Tiefkühl- oder Außenbereich zum Einsatz kommen. Da keine Beschichtung oder spezielle Laminierung notwendige ist, wie Oki erklärt, soll das System geringe Gesamtbetriebskosten bieten.

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Deutscher Drucker 12/2019
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