Innovation von Windmöller & Hölscher und Nippon Goshei Europe

So werden Hochbarrierefolien recycelbar

Zusammen mit Nippon Goshei Europe hat Windmöller & Hölscher ein Konzept entwickelt, mit dem auch eine Hochbarrierefolie recyclingfähig wird. (Bild: Windmöller & Hölscher)

Eine Hochbarrierefolie zurück in den Wertstoffkreislauf zu führen, galt bislang als fast unmöglich. Nun haben Windmöller & Hölscher und Nippon Goshei Europe ein Folienkonzept entwickelt, mit dem sich der Mehrlagenverbund einer Barrierefolie, bestehend aus verschiedenen Kunststoffsorten, auflösen lässt.

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Mehrschichtige Barrierefolien kommen vor allem für das Verpacken von Lebensmitteln zum Einsatz, weil sie besondere Funktionen erfüllen, wie z. B. Sauerstoff- und Wasserdampfundurchlässigkeit. Diese sogenannten Barrierefunktionen sind in der Regel nur durch den Einsatz einer Kombination von verschiedenen Kunststoffen zu gewährleisten. Deshalb können Barrierefolien aus bis zu 13 verschiedenen sehr dünnen Schichten bestehen. Während des Gebrauchs einer Verpackung dürfen sich diese Schichten nicht voneinander lösen, da sonst die Barriereeigenschaften verloren gehen. Und genau das ist das Problem für den Recyclingprozess.

Durch die Innovation von Windmöller & Hölscher und Nippon Goshei Europe werden die Polymerschichten durch wasserlösliche Schichten innerhalb des Mehrlagenverbunds getrennt. Das Ergebnis sind sortenreine Kunststoffe, die einzeln als Produkt regranuliert und recycelt werden können.

Weitere Details dazu lesen Sie auf flexotiefdruck.de.

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