Interview mit dem CEO Len Lauer

Memjet: Druckköpfe für Partner

Memjet-CEO Len Lauer.

Wer über Hersteller von Digitaldrucksystemen spricht, denkt nicht unbedingt an Memjet. Kein Wunder: Memjet baut auch keine Druckmaschinen. Die US-Firma mit Hauptsitz in San Diego beliefert aber viele Hersteller mit Druckköpfen, Tinten und Controlern. Deutscher Drucker hat den CEO Len Lauer zur Strategie seines Unternehmens befragt. Seine Perspektive ist eindeutig: Der Inkjetdruck steht für neue Marktchancen, höheres Wachstum und erhebliche Veränderungen in der Druckbranche.

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Len Lauer leitet Memjet seit zehn Jahren. Da überrascht es natürlich nicht, dass er die dynamische Entwicklung des Inkjetdrucks sehr positiv sieht: „Erst jetzt kann das Potenzial dieser Technologie voll ausgeschöpft werden und der gesamten Branche interessante Möglichkeiten eröffnen.“ Lauer betont dabei, dass sich die Qualität der Druckköpfe in den letzten Jahren deutlich verbessert habe. Gleichzeitig seien sie erschwinglicher. „Daher können sich immer mehr Druckereien die Vorteile des Inkjet-Produktionsdrucks leisten und in Bereiche expandieren, die ihnen zuvor verschlossen waren, beispielsweise den Etiketten-, Verpackungs- und Industriedruck.“

Ein großer Vorteil des Inkjetdrucks liegt für Lauer auch in der Substratvielfalt. „Ob Glas, Metall, Textilien und so weiter – die Möglichkeiten sind endlos. Die Liste der bedruckbaren Substrate wird wachsen und wird nur durch die eigene Vorstellungskraft begrenzt.“

Auch zu den aktuellen Verhandlungen zwischen Xerox und HP hat er eine klare Meinung: „Wenn die größten Technologiehersteller der Druckbranche intern um die Besitzkontrolle ringen, tragen in der Regel die Endanwender die Konsequenzen.“

Das ganze Interview lesen Sie in Deutscher Drucker 4/2020. Das Heft können Sie hier bestellen.

 

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